Forum Notensatz

Unterforen => Andere Notationsprogramme => Thema gestartet von: bassklampfe am 12. Februar 2011, 12:50:18



Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 12. Februar 2011, 12:50:18
Da sich die Benutzer anderer Programme hier wohl nicht kundtun, bin ich jetzt einen anderen Weg gegangen. Ich habe mir in diesem Fall ein Finale-Beispiel geholt und das in Capella und PriMus umgesetzt.

Ergebnisse:
  • Capella setzt die Vorzeichen nicht immer schön (insbesondere letzte 8tel im ersten Takt, erstes System)[/*]
  • Beide kennen sffff nicht, das muss aus sf und fff zusammengesetzt werden[/*]
  • PriMus setzt die Akzente im letzen System über statt unter die Noten.¹) [/*]
Grüße Jørgen

Mit Finale gesetzt (das Original) http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prelude_3_2_Rach.png
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/49/Prelude_3_2_Rach.png)

Mit Capella gesetzt (Über Capella-Scan :angel: ) http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prelude_3_2_Rach_%28Capella%29.png
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/Prelude_3_2_Rach_%28Capella%29.png)

Mit PriMus gesetzt (Über Capella Import) http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Prelude_3_2_Rach_%28PriMus%29.png
(leider mit 300DPI und dann auf 150DPI runtergerechnet, deswegen etwas spiddelig), PriMus kann keinen 150DPI Export ¹) )
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/55/Prelude_3_2_Rach_%28PriMus%29.png)

Edit: Link korrigiert
¹) Aber C.S. wird das sicherlich schnell ändern  :keks:


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Klaus am 12. Februar 2011, 13:15:53
Hm, die PriMus-Variante gefällt mir immer noch am besten.

Das Vorzeichen-Problem bei capella ist eindeutig ein Bug. Bitte beheben!

Die Referenzpartitur aus Finale gefällt mir aus vielerlei Gründen nicht. Man achte nur auf den großen Abstand zwischen Zeilenbeginn und Notenschlüsseln. Der Font ist freilich sehr schön. :) Gut, dass ich da schon etwas von einer in Arbeit befindlichen Fontfunktion bei PriMus gelesen habe. ;)

Danke fürs Einstellen dieser Vergleichsseiten!  :dafuer:


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 12. Februar 2011, 13:24:35
Zitat von: "Klaus"
Danke fürs Einstellen dieser Vergleichsseiten!

Ich habe die Bilder jetzt auch bei den entsprechenden Wikipedia-Einträgen hinzugefügt.
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Capella_%28Software%29&stable=0&redirect=no
und
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=PriMus&stable=0&redirect=no
Mal sehen, ob sie die "Sichtung" überleben oder (wiedermal) der Relevanz-Diskussion zum Opfer fallen  :bishop:


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Anonymous am 13. Februar 2011, 19:27:22
Zitat von: "Klaus"
Das Vorzeichen-Problem bei capella ist eindeutig ein Bug. Bitte beheben!



Mit dem Skript "Vorzeichenschieber", wäre ein besseres Ergebnis erzielt worden.
Gruß
Wolf Dieter


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 13. Februar 2011, 19:45:41
Zitat von: "W.D. Ebeling"
Mit dem Skript "Vorzeichenschieber", wäre ein besseres Ergebnis erzielt worden.

Mir ging es in diesem Beispiel eher darum, was die Programme "von Haus aus" alles richtig (oder auch falsch) machen. Deswegen habe ich weder die Vorzeichen bei Capella noch die Akzente bei Capella (tick zu weit rechts) oder PriMus verändert. Das man bei beiden Programmen mit etwas Nacharbeit fast alles hinbekommt, will ich nicht bestreiten.
Grüße Jørgen


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Klaus am 13. Februar 2011, 22:09:40
Ich habe großen Respekt vor den Skriptschreibern, die capella gleichsam über sich hinaus wachsen lassen.

In Wahrheit aber dienen nicht wenige Skripte zum Abarbeiten von fehlerhaften und ungenügenden Funktionen. Würde mir bei ALLEN Notensatzprogrammen mehr "on board" Funktionalität wünschen.


PS: Jørgen, kannst du den PriMus-Export oben mit einer Bildbearbeitung um 50 % verkleinern? Habs soeben selbst probiert, sieht sehr gut aus - und zerdehnt die Forenbreite nicht so unendlich.  :wink:


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 14. Februar 2011, 07:13:45
Zitat von: "Klaus"
Ich habe großen Respekt vor den Skriptschreibern, die capella gleichsam über sich hinaus wachsen lassen.
In Wahrheit aber dienen nicht wenige Skripte zum Abarbeiten von fehlerhaften und ungenügenden Funktionen. Würde mir bei ALLEN Notensatzprogrammen mehr "on board" Funktionalität wünschen.
Sehe ich ebenso und auch anders: Das Scripting sollte eher dazu dienen, Programme ¹) zu erweitern und von nicht zur Kernfunktionalität gehörenden Funktionen zu entlasten und damit auch zu entschlacken und leichter wartbar zu machen. Von daher habe ich kein Problem mit weniger "on board" und mehr "scripting". Das Korrigieren von fehlerhaften Funktionen ist aber immer Aufgabe der Programmentwickler und nicht die der Scripteschreiber.

Zitat von: "Klaus"
kannst du den PriMus-Export oben mit einer Bildbearbeitung um 50 % verkleinern? Habs soeben selbst probiert, sieht sehr gut aus - und zerdehnt die Forenbreite nicht so unendlich.  :wink:
Habe ich jetzt gemacht, obwohl ich da schon einen Qualitätsverlust feststelle, den es bei direktem 150DPI-Export wohl so nicht geben würde.

¹) Das meine ich jetzt ganz allgemein, nicht nur auf Notensatzprogramme bezogen


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Anonymous am 14. Februar 2011, 09:03:57
noch eine kleine Anmerkung zur Capella Version:
So wie das Bild aussieht, war vermutlich die Option "schräge Balken glätten" nicht aktiviert.
Gruß
Wolf Dieter


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: PeterBecker am 14. Februar 2011, 12:02:42
Ich habe das Beispiel noch mal eingescannt und mit aktivierter Capella Kantenglättung dargestellt und als PNG exportiert. Das sieht jetzt gleich ganz anders aus.

Die falsche Positionierung der Kreuze ist ein Bug. Wenn ich das obere H wegnehme stimmt die Positionierung. Das habe ich gleich mal an Herrn Jungmann gemeldet.
http://www.peter-becker-cap.de/Qualitaet.png


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Anonymous am 14. Februar 2011, 12:09:46
Zitat von: "PeterBecker"

Die falsche Positionierung der Kreuze ist ein Bug. Wenn ich das obere H wegnehme stimmt die Positionierung. Das habe ich gleich mal an Herrn Jungmann gemeldet.


Den Bug kann ich genau auch bestätigen und hatte ihn auch gerade an Herrn Jungmann gemeldet :angel:
Gruß
Wolf Dieter


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Klaus am 14. Februar 2011, 18:32:39
Die Output-Qualität des Grafikexports war ja hier gar nicht das Thema. Und für die Überprüfung der Notensatzfunktionalitäten störe ich mich nicht an ungeglätteten Balken oder Qualitätsverlusten durch Export-Verkleinerung.  :teufel:


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: PeterBecker am 19. Februar 2011, 11:27:21
Frohe Kunde:
Zitat
Die falsche Positionierung der Kreuze ist ein Bug. Wenn ich das obere H wegnehme stimmt die Positionierung. Das habe ich gleich mal an Herrn Jungmann gemeldet.


Der Bug ist im nächsten Stepup behoben


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 19. Februar 2011, 12:31:05
Zitat von: "PeterBecker"
Frohe Kunde: Der Bug ist im nächsten Stepup behoben
Aber bestimmt nur in Capella7 und nicht in Capella 6.:sad:
Und jetzt deswegen noch Capella7 kaufen, wo ich doch eigentlich (bis auf das Noten-Eintippen) nur noch PriMus benutze ?
Auf der anderen Seite will ich ja irgendwann noch den GuitarPro-Import für Capella fertig machen, auch wenn's keinen interessiert  :angel:  :angel:  :angel:


Titel: Re: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 21. Februar 2011, 18:02:33
Zitat von: "bassklampfe"
Da sich die Benutzer anderer Programme hier wohl nicht kundtun, bin ich jetzt einen anderen Weg gegangen. Ich habe mir in diesem Fall ein Finale-Beispiel geholt und das in Capella und PriMus umgesetzt.
Es geht weiter :angel: Aus PriMus Musik-XML exportiert, auf'n Stick und Bekannten mit Sibelius 4 besucht :-)

Erkenntnisse:
  • Bei Sibelius muss man vieles von Hand machen. Systemabstände, Ausrichtung von fff und Pedalzeichen. Es gibt zwar eine Funktion "verschieben rückgängig machen" (oder so ähnlich), aber "automatisch sinnvoll positionieren" gibt's nicht (oder wir waren zu blöd). Also habe ich die Systemabstände manuell vergrößert und alles, was Text oder Pedal war, manuell positioniert. :bloed:[/*]
  • Schön ist, das man sffff als Text eingeben kann. Beliebige Kombinationen sind zwar möglich (mszfffpp), sehen dann aber nicht schön aus, auch die mp Ligatur ist nicht wirklich schick.[/*]
  • Einige Vorzeichen setzt Sibelius anders als alle anderen (z.B. 4. Akkord im ersten Takt, erstes System). Aber das kann man mit einer globalen Option unter "Engraving Rules" umstellen. Ich habs jetzt mal so gelassen, damit Ihr seht was ich meine. [/*]
Fazit: Für den Handwerker (sprich Profi-Notensetzer) bestimmt ein mächtiges Werkzeug. Für den Hobbymusiker oder Nebenberufler gefühlt zu wenig automatische Unterstützung.
Grüße Jørgen
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6f/Prelude_3_2_Rach_%28Sibelius4%29.png)


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Klaus am 21. Februar 2011, 18:26:43
Der Einschätzung von Sibelius schließe ich mich durchaus an.
Habe immer wieder Demo-Versionen geladen, um Notensatzprogramme kennen zu lernen. Sibelius überzeugte mich in punkto Handling nie. Wohl aber in der Gefälligkeit des fertigen Notensatzes am Papier.


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Henning am 23. Februar 2011, 00:35:31
Hallo,

kurz zu Sibelius: in der aktuellen Version 6 ist die Berührungsvermeidungsautomatik eingebaut worden. In 99% aller Fälle, sorgt das Programm automatisch für eine gute Position von allen Zeichen.

Ich war capella-Anwender seit der ersten Dos-Version ("Allegro" auf dem Handbuch war mit einem "capella"-Aufkleber überklebt...). Als eine neue Version dann als "professional" tituliert wurde, bin ich recht schnell auf Sibelius gwechselt... Die wirklichen Stärken dieses Programms offenbaren sich erst bei größer besetzten Werken. Gerade bei Klavier-Literatur muss man eigentlich in allen Notationsprogrammen die Details bearbeiten.
In den letzten Jahren habe ich viel Orchester-Literatur und fünf große Bühnenwerke mit Sibelius bearbeitet und dabei ist es eine wirkliche Erleichterung.

Wichtig ist bei der Bedienung von Sibelius, dass man die Elemente an den Noten verankert und nicht irgendwie an den Platz setzt, wo sie später stehen sollen. Eine Arbeitsweise, an die man sich schnell gewöhnen kann.
Bei einem "z" in Dynamikbezeichnungen muss zusätzlich die Shift-Taste gedrückt werden (also Strg-Shift-z), um ein ordentliches Bild zu erhalten.
Den Abstand der Notenzeilen kann man gut global einstellen, der vorgeschlagene Wert ist in der Tat für die meisten Anwendungen zu klein.
Und am Ende lässt man dann die Automatischnotenzeilenabständeanpassenfunktion laufen und schon sieht's gut aus...  :wink:

Swingende Grüße

Henning


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 24. Februar 2011, 11:14:37
Zitat von: "Henning"
kurz zu Sibelius: in der aktuellen Version 6 ....
... Die wirklichen Stärken dieses Programms offenbaren sich erst bei größer besetzten Werken.
Swingende Grüße
Henning


Oh, ein Sibelius-Nutzer hat den Weg in unser kleines Forum gefunden. Herzlich willkommen. :keks:
:dafuer: Ich persönlich würde es sehr begrüßen, wenn auch Nutzer anderer Programme außer Capella und PriMus hier fachlichen Rat zu Fragen des korrekten Satzes geben würden  

Wo wir gerade bei Sibelius sind, ich habe schon vor Jahren mal versucht, ein Problem zu klären, das es (zumindest bei Sibelius 4) gab.

Aufgabe ist die rhythmische Veränderung vorhandener Noten.
(http://img402.imageshack.us/img402/1575/rhythmusnderung.png) (http://img402.imageshack.us/i/rhythmusnderung.png/)

In Capella und PriMus ist es relativ einfach. Jeweils die Notenlängen der Halben und Viertel geändert, die 8tel Triole wird von alleine zeitlich verschoben und alles ist gut.

Bei Sibelius ¹) kann man zwar auch die Notenlängen verändern, aber die zeitliche Position ist in Stein gemeißelt und wird weder vom Programm automatisch angepasst noch kann sie manuell verändert werden. Wenn ich also in Sibelius aus der Halben am Taktanfang eine Viertel mache, fügt Sibelius automatisch eine 4tel Pause ein und rückt die 8tel nicht nach vorne. Ich kann die 4tel zwar löschen, aber das ändert auch nix an der zeitlichen Position der Folgenoten. Die 8tel am Taktende kann ich garnicht in eine 4tel ändern (weil da kein Platz mehr für soviel Zeit ist).
Die einzige Möglichkeit, die es gibt ist Neueingabe an der gewüschten zeitlichen Position.

Ich konnte das damals nicht glauben und habe es im englischen Sibelius-User-Forum versucht zu klären, aber die Antworten reichten von Unverständnis meines Wunsches bis zu ziemliche hochnäsigen "gib es doch einfach gleich richtig ein". Danach hatte ich erstmal genug von diesem Forum und letztendlich auch von Sibelius. Wenn ich den Rythmus eines Stückes nicht ohne Neueingabe ändern kann, widerspricht das meiner Arbeitsweise diametral.

Deswegen meine interessierte Frage: Ist das in Sibelius 6 besser gelöst?

Grüße Jørgen

¹) Ich spreche hier immer von meinen Erfahrungen mit Sibelius 4 und habe die Hoffnung, daß das in Sibelius 6 besser ist.


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Henning am 24. Februar 2011, 23:27:08
Hallo Jørgen,

kurz: nein. Die Arbeitsweise ist bei Sibelius weiterhin die gleiche.
Es gibt zwar recht komfortable Copy&Paste-Funktionen, mit denen ich Dein Problem angehen (und schnell lösen) würde, aber das grundlegende Prinzip, die rhythmische Position innerhalb eines Taktes beizubehalten, ist in allen Sibelius-Versionen vorhanden.
Ehrlich gesagt, habe ich es bei capella gehasst, dass plötzlich alle Noten durch die Gegend geschoben wurden, wenn ich versehentlich eine Note an der falschen Stelle platziert hatte...
Eine Neueingabe ist natürlich nicht erforderlich. Allerdings kann man Notengruppen nicht mal eben so durch die Takte "ziehen". (Und je nach Komplexität des Satzes, bin ich mit einer Neueingabe häufig schneller als umfangreiche Korrekturen anzubringen.)
Mir liegt diese Arbeitsweise sehr. Ich kann aber auch verstehen, wenn man sich bei capella eine andere angeeignet hat.
Spontan würde ich sagen, dass diese Details der Noteneingabe bei großen Projekten eher nebensächlich sind, da die anderen Schritte beim Erstellen (größerer) Notensätze wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen. Und da leistet Sibelius wirklich im wahrsten Sinne des Wortes Großes.
Daher mag Deine Anfrage vielleicht auf Unverständnis gestoßen sein...

Grüße

Henning


Titel: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 25. Februar 2011, 07:27:19
Hallo, Henning
Danke für deine Antwort.
Zitat von: "Henning"
kurz: nein. Die Arbeitsweise ist bei Sibelius weiterhin die gleiche.
Schade
Zitat von: "Henning"
Mir liegt diese Arbeitsweise sehr. Ich kann aber auch verstehen, wenn man sich bei capella eine andere angeeignet hat.
Spontan würde ich sagen, dass diese Details der Noteneingabe bei großen Projekten eher nebensächlich sind, da die anderen Schritte beim Erstellen (größerer) Notensätze wesentlich mehr Zeit in Anspruch nehmen.

Ich denke das Mißverständnis besteht in der Art des Projektes. Mir geht es nicht (jedenfalls nicht nur) um das Erfassen von vorhandenen Noten (dort ist ist Anmerkung "gib es doch einfach gleich richtig ein" aus dem Sibelius-Forum sicherlich angebracht). Ich benutze PriMus (und früher ebenso Capella) aber auch zum
  • Transscribieren von Stücken[/*]
  • Experimentieren mit Tonfolgen und Rhythmen[/*]
Ich verschiebe gerne mal die Schwerpunkte (wie bei obigen Beispiel) um zu hören, was dabei rauskommt. Und transscribieren von komplexen Rhythmen funktioniert bei mir oft nach der Try'n'error Methode. Da kommen mir die Möglichkeiten von Programmen, die (sinngemäß aus dem Sibelius-Forum) nicht nur den Overwrite, sondern auch einen Insert'n'Delete Modus beherschen, sehr entgegen.

Sicher gibt es Menschen, die das alles im Kopf können und dann einfach die richtigen Noten dahinschreiben. :thx: Die beneide ich ein bischen.
 Auch wenn ich mich für durchaus musikalisch halte, soweit bin ich dann doch noch nicht. :angel:

Grüße Jørgen


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Cachsten am 25. April 2011, 20:55:44
Zitat von: "Klaus"
Die Output-Qualität des Grafikexports war ja hier gar nicht das Thema...

nichts destro trotz wirft sowas - gerade wenn man es anschließend in Wikipedia Artikel einbettet -  ein schlechtes Licht auf die entsprechende Software.  ;)

Wie anfangs beim Grafik-Export von PriMus, so stört mich beim Sibelius-Beispiel auch die schlechte Auflösung.
Das dürfte eigentlich nicht so pixelig sein!? Gibts da keinen internen Weichzeichen-Algorithmus/Tiefpassfilter oder so... Müsste doch selbst Sib4 schon zu bieten haben.  

Naja, Sibelius 6 ist sicherlich auch nicht perfekt, bietet da glaube ich aber tatsächlich mehr Automatismen zum Ausrichten von Symbolen (Magnetic Layout etc.)...
Würde ich gerne mal praktisch testen!!
Kann mir jemand das entsprechende XML/pri-File schicken? Dann lade ich das Ergebnis aus Sibelius 6 mal hoch. :)


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 08:50:51
Zitat von: "Cachsten"
nichts destro trotz wirft sowas - gerade wenn man es anschließend in Wikipedia Artikel einbettet -  ein schlechtes Licht auf die entsprechende Software.  ;)
Ich habe dir schon in der Wikipedia darauf geantwortet (für interessierte hier : http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Cachsten (http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Cachsten), ich will das hier nicht umbedingt wiederholen).

Es kommt immer darauf an, was das angestrebte Ausgabemedium ist.

  • * Für den eigenen Bildschirm sind Graustufen und auch Subpixel-Rendering sicherlich nett, um ein weniger pixeliges Notenbild zu erhalten.
  • * Sobald es aber an den Druck geht, haben zumindest Farbpixel in der Ausgabe nichts mehr zu suchen.
    Auch Graustufen sind bei hochwertigem Druck eher problematisch.
  • * Beim Export für Webseiten sind Farbpixel ebenfalls problematisch, es gibt verschiedene TFTs mit verschiedenen Pixel-Reihenfolgen, da macht falsches Subpixel-Rendering die Sache nur schlimmer. Siehe z.B. hier http://www.grc.com/ctwhat.htm (http://www.grc.com/ctwhat.htm) Abschnitt "Sub-Pixel Order Sensitivity".

Grüße Jørgen


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 11:11:45
:meld: So, ich probiere jetzt mal die Bilder-Hochladefunktion des Forums.

Ich habe mal ein ƒƒƒ aus besagtem Wikipediabild auf meinen beiden Monitoren fotografiert. Hier die BGR Variante


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 11:15:05
Und jetzt die RGB-Version.

Ich denke, man sieht den Unterschied, einmal ein RGB-TFT und einmal ein BGR-TFT. Fazit: Das Bild von der Wikipedia sieht also je nach Monitor mal besser oder schlechter aus. Daraus sollte man also keine voreiligen Schlüsse ziehen.

Die Schwarz/Weiß-Bilder sind zwar auf beiden Monitoren "pixeliger" (was ich hierbei aber auch als "exakter" empfinde), aber dafür auf beiden Monitoren gleich.

Grüße Jørgen


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 11:25:32
Zitat von: "bassklampfe"
So, ich probiere jetzt mal die Bilder-Hochladefunktion des Forums
:lupe: Ähh, auf meinem anderen Rechner (wo ich nicht eingelogged bin) sehe ich die Bilder nicht. Kann es sein, das nur angemeldete Benutzer hochgeladenen Bilder zu sehen bekommen?


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 11:55:54
So, und der Vollständigkeit halber auch noch die gedruckte Version. Ich habe nur einen mittelmäßigen Tintenstrahler, aber man kann sich schon vorstellen, wie "bunt" das dann in einer Hochglanzbroschüre ist  :teufel:

Grüße Jørgen

PS: Bitte versteht mich nicht falsch, ich will hier niemanden auf den Schlips treten (und bestimmt nicht Cachsten, den ich (unbekanntermaßen) sehr schätze). Ich möchte nur alle potentiellen "Bild exporteure" auf mögliche "Gefahren und Risiken" hinweisen


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Cachsten am 26. April 2011, 16:17:36
Auch ich habe meine Einwände an anderer Stelle nochmals vorgebracht... :teufel:
Ich denke dennoch, wir haben einander verstanden!! :) Und ich will auch das tote Pferd nicht beliebig weiter reiten...

Die Idee, auf diese Weise Notensatzprogramme zu vergleichen - von denen es ja gefühlte Tausend gibt - ist auch nach solchen Diskussionen immer noch genial!  :dafuer: Sollte man ausbauen und auch mit anderen Parituren wiederholen... Bietet sich irgend ein Netzwerk besonders für solche Vergleiche an?? [ --> Flickr, Wikipedia o.ä.]

Wichtig für sowas - das habe ich hierbei gelernt - ist, dass möglichst EIN Notensetzer ALLE Beispiele erstellt, so dass ALLEN Beispielen auch EIN Qualitätsmaß unterliegt, welches das auch immer sein mag...

so long for now...


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. April 2011, 17:09:09
Zitat von: "bassklampfe"
:meld: So, ich probiere jetzt mal die Bilder-Hochladefunktion des Forums.
Für alle, die's nicht bemerkt haben, man kann die Bilder per Klick vergrößern.
Grüße Jørgen


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Anonymous am 26. April 2011, 17:33:41
Hallo Jørgen,

den Tip mit dem Vergrößern der Bilder war gut. Das war mir gar nicht aufgefallen :lupe: Ich glaub, ich muß mal ein wenig mit den neuen Funktion im Forum spielen.


Titel: Re: Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: Cachsten am 01. Mai 2013, 19:28:46
MuseScore:
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/b/ba/Cis-Moll-Pr%C3%A9lude.png/585px-Cis-Moll-Pr%C3%A9lude.png)

Amadeus:
(http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/3/3e/Prelude_3_2_Rach_%28Amadeus%29.png/636px-Prelude_3_2_Rach_%28Amadeus%29.png)


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 26. Oktober 2018, 15:24:35
Moin, allerseits,

ich habe mir mal bassklampfes Uraltbeispiel unter capella 8.0-08 angeschaut:

  • die Pausenüberbalkung ist ja jetzt eine wahre Lust - markieren, Schaltfläche klicken, fertig;  :jump:

  • das sffff muss man zwar zusammenbasteln, allerdings nur einmal im Leben, wenn man es in die Galerie kopiert;

  • das Kreuz beim ais im dritten Achtelakkord der ersten Bassschlüsselzeile sitzt allerdings zu weit links! Liebe Capellaner: bitte im nächsten Bugfix korrigieren.


Viele Grüße, asterdos


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 26. Oktober 2018, 15:37:05
Tut mir Leid, die eigentliche png-Datei ist etwas zu groß, deshalb hier die capella-Datei (.png entfernen).


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: brunsbox am 26. Oktober 2018, 16:32:52

  • das Kreuz beim ais im dritten Achtelakkord der ersten Bassschlüsselzeile sitzt allerdings zu weit links! Liebe Capellaner: bitte im nächsten Bugfix korrigieren.

Strg+Klick auf das ais, dann j+Pfeiltaste rechts einmal, dann ist die Kreuzposition i.O.


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: bassklampfe am 26. Oktober 2018, 17:05:41
Strg+Klick auf das ais, dann j+Pfeiltaste rechts einmal, dann ist die Kreuzposition i.O.
Um mich mal selber zu wiederholen  :angel:
Mir ging es in diesem Beispiel eher darum, was die Programme "von Haus aus" alles richtig (oder auch falsch) machen. Deswegen habe ich weder die Vorzeichen bei Capella noch die Akzente bei Capella (tick zu weit rechts) oder PriMus verändert. Das man bei beiden Programmen mit etwas Nacharbeit fast alles hinbekommt, will ich nicht bestreiten


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 26. Oktober 2018, 17:20:01
Danke, lieber brunsbox, ich weiß schon, wie man das zurechtbiegt; aber es ging ja darum, was capella von Haus aus macht.

Das Kreuz stand in bassklampfes capella-Version (siehe Anfang des Threads) nicht so weit links, wie jetzt.

Positiv sehe ich hingegen, dass die Doppelkreuze jetzt - im Gegensatz zu früher - einen kleinen Abstand zum Notenkopf bekommen haben.

Gerade auf die Doppelkreuzpositionierung hatte ja ein capella-Mitarbeiter hier im Forum reagiert und Besserung versprochen, was auch tatsächlich umgehend geschehen war; vielleicht klappt es ja noch einmal...
 ;)
Schönes Wochenende und viele Grüße, asterdos


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 26. Oktober 2018, 17:24:31
P.S. brunsbox: Mir fällt gerade ein, dass dieser Thread ja nicht im capella-Unterforum steht. Es könnte also sein, dass vielleicht kein capella-Mitarbeiter hier reinschaut.

Könntest Du eventuell Deine bei-capella-einstell-Möglichkeit nutzen? Dafür wäre ich Dir sehr dankbar.

VG, asterdos


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: brunsbox am 27. Oktober 2018, 10:32:22
O.K., ist eingestellt mit Anhang


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 27. Oktober 2018, 11:18:34
 :danke:
Prima! Ganz herzlichen Dank.

Schönes Wochenende, asterdos


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: brunsbox am 02. November 2018, 13:51:10
 :meld:
das Kreuz vor dem his dürfte auch einen Klick weiter rechts positioniert sein


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: acco-boy am 02. November 2018, 14:27:26
das Kreuz vor dem his dürfte auch einen Klick weiter rechts positioniert sein
Ich nehme an, du meinst das Kreuz vor dem "h" des vierten Akkords (wird dann zum his) ... da stimme ich zu.


Titel: Re:Noch ein Vergleich am Beispiel
Beitrag von: asterdos am 22. November 2018, 09:14:17
Moin, allerseits,
seit dem Bugfix vom 20. November sitzen in capella8 (zumindest bei obigem Beispiel) alle Akzidentien korrekt.
VG, asterdos