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1  Unterforen / MuseScore / Re:MIDI-Export mit Lyrics am: 05. Februar 2018, 07:15:31

Die Frage war aber, warum MuseScore das nicht kann,

Gute Frage! Nächste Frage!



Meine Wenigkeit kann zu Fragen der Entwicklungsstrategie von MuseScore nichts sagen. Ich steck da nicht drin. Mich hatte MIDI interessiert.
2  Unterforen / Scannen, Komponieren, Arrangieren / Interessantes Interview zu capella Scan und captune mit Entwickler Hartmut Lämme am: 05. Februar 2018, 06:59:49
https://www.capella-software.com/de/index.cfm/blog/interview-mit-hartmut-lemmel/

Ich hab dies Interview vom 5. Oktober 2016 erst jetzt gesehen, finde es aber sehr interessant, tiefere Einblicke in diese Produkte liefernd.

Capella tune oder kurz captune ist in praktisch allen Produkten der capella-software AG enthalten.
3  Unterforen / MuseScore / Re:MIDI-Export mit Lyrics am: 04. Februar 2018, 23:26:12
Ich hatte schon mal den MIDI-Disassemler bzw Dump für MIDI-files hingewiesen (ob auch in diesem Forum, weiß ich nicht). Die Links kann ich jetzt nicht beibringen, weil des Desktop schon Nachtruhe hat und ich dies im Adlersuchsystem in das Tablett hineinfingere. Disassemblieren, Text einfügen, wieder compilieren...

Dann fand ich dieses:
https://sourceforge.net/projects/midieditor/

4  Unterforen / Scannen, Komponieren, Arrangieren / Re:CapScan kein Vorspiel und speichert keine Noten am: 04. Februar 2018, 23:09:35
Liebe Kenner,
ich habe eine Partitur gescannt und korrigiert. An der Partitur kann ich Änderungen machen und diese speichern. Beim Versuch die Partitur vorzuspielen oder die Noten in irgend einem Format zu speichern, bekomme ich die Fehlermeldung "Division durch Null" nach deren Quittierung erscheint der blaue Kreis, der sich unendlich dreht. Das kann ich beenden, indem ich links oben im Fenster eine andere Seite anklicke. Ich habe auch erfolglos eine Reparatur des Programms versucht. Gibt es Rettung?
Rolf
welche Version?
5  Unterforen / capella / Artikel in c't Nr. 3/2018 über capella 8 am: 04. Februar 2018, 11:53:26
im Heft 3 vom 20.1.2018 auf Seite 51. Online leider nur für Plus-Abonennten oder gegen 99 cent: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2018-3-Notensatzprogramm-Capella-8-3942374.html

"Überarbeiteter Notentipper" ist der Artikel von dem Dr. Justus Noll überschrieben, der für alle c't-Artikel zu Notensatzprogrammen zuständig ist, der auch die immer wieder mal erscheinenden Übersichts- und Vergleichsartikel schreibt.

Die Überschrift ist zweideutig: hat der Justus Noll sich beim Tippen von Noten überarbeitet? Oder ist das Programm überarbeitet worden?

Ich erlaube mir mal Zitate aus dem ersten und dem letzten Absatz:

Zitat
Capella arbeitet wie eine Noten-Schreibmaschine. Man schreibt eine fortlaufende Zeile und setzt den Cursor wie bei einem Textverarbeitungsprogramm vor das zu bearbeitende Zeichen.

Zitat
Insgesamt hat Capella einen großen Sprung gemacht. Auch dank der Portierung auf den Mac ist das Notensatzprogramm in puncto Bedienkomfort auf dem Weg in die Spitzenklasse, die bisher Dorico, Sibelius, Finale und MuseScore vorbehalten war.
6  Unterforen / MuseScore / Re:MIDI-Export mit Lyrics am: 03. Februar 2018, 11:53:40
Gibt es einen Workaround?

in das Notensatzprogramm von capella importieren und von dort exportieren.  Duck und weg <duck und weg>
7  Unterforen / Plauderecke / Re:Das optimale Notensatzprogramm am: 03. Februar 2018, 11:48:47

Eine Anekdote möchte ich unserer Diskussion an dieser Stelle noch beifügen:
Ich habe heute beim Herumstöbern in alten Dateien eine Tabelle aus dem Jahre 1999 entdeckt, in der ich alle zum damaligen Zeitpunkt auf dem Markt befindlichen Notensatzprogramme unter Windos 95/98 einschl. Hersteller/Anbieter und Preis aufgelistet hatte. Die Tabelle hatte ich ausschließlich für mich selbst gemacht, um die Übersicht bei meiner Suche nach dem richtigen Programm zu behalten.
Angeboten wurden damals (in alphabetischer Reihenfolge):
[...] MusEdit,

MusEdit wurde auch von einer einzigen Person entwickelt, von einem Doug Rogers. MusEdit war speziell für Gitarrenmusik entwickelt, also kein allgemeines Programm für mehrstimmige Chöre oder Orchestermusik des europäischen Bürgertums.

Hier in diesem Forum gibt es einen kurzen Thread dazu "MusEdit wird Open-Source" vom Februar 2011. Der Autor Doug Rogers hat im Jahr 2011 auf seiner Asien-Tour  in Vietnam irgenwas oder -wen gefunden, wonach er sich in Vietnam niederlassen wollte.

Aus dem Open Source ist nichts geworden. Ich hab damals dann diese Yahoo-Liste verfolgt (bin immer auch auf die abonniert, es gibt aber nur noch sehr selten Mails darüber (die jüngste ist immerhin vom 13.12.2017, aber zwischen dem 28.1.2016 und dem 10.3.17 keine; die Liste hat aber noch 567 Abonennten). 

Ich erinnere mich, daß irgendwer dringend den Kontakt zum Autor suchte, und fand. Ich vermutete, daß dieser Jemand die Rechte an irgendeiner in MusEdit verwendeten Komponente hatte, und dem Autor wohl energisch bedeutet hatte, daß er diese Komponenten nicht als "Open Source" veröffentlichen dürfe.

Open Source ist es nicht geworden. Abandonware ist es geworden.

8  Unterforen / Scannen, Komponieren, Arrangieren / Re:capella Scan Update 8.0.24 behebt eine Reihe von Fehlern am: 03. Februar 2018, 11:08:26
... und diese TIFF-Dateien im OUT-Verzeichnis sind sehr klein, weil auf 2 Farben, schwarz und weiß, reduziert und komprimiert. Da kommt eine JPEG-Datei nicht mit. Man kann ja mal als Test so eine TIFF-Datei in einem beliebigen Bildprogramm öffnen und als JPEG wieder speichern ... das Ergebnis ist u.U. größer als die vom Scan Tailor erzeugte TIFF-Datei.

Die Benutzerschnittstelle des Scan Tailor war mir anfangs auch sehr fremd, aber ich hab mich darin eingearbeitet. Ich lasse jetzt i.d.R. alles automatisch machen, und überprüfe dann die einzelnen Seiten und mache ggf. manuelle Korrekturen.

Ich scanne auch nach TIFF, sofern der Scanner das ermöglicht. JEPG mit seiner verlustbehafteten und irreversiblen Komprimierung läßt manche Ecke und Kante ins Ungefähre verschwinden, was dann leider beim Text- und Notenerkennen fehlt.
9  Unterforen / Plauderecke / Re:Das optimale Notensatzprogramm am: 26. Januar 2018, 15:56:25
Die Notensatzprogramme sind keine Programme zum Komponieren von Musik, sondern zum Erstellen von Notensatz im Sinne von graphischen Symbolen, die die Musik repräsentieren, oder genauer, die einem Musiker optisch signalisieren woll, was er wie mit seinem Instrument (auch die Stimme ist ein Instrument) zum Gehör bringen soll oder will.
Das sehe ich anders. Soll ein Komponist seine Ideen immer erst mit Bleistift auf Papier schreiben und dann in Notensatzprogramm eingeben?

Nein, er sollte zum Komponieren nicht ein Notensatzprogramm verwenden, sondern ein für's Komponieren optimiertes Programm.

Musik schreiben, Töne, Klänge, Harmonien und Rythmen, nicht graphische Zeichen.
10  Unterforen / Plauderecke / Re:Das optimale Notensatzprogramm am: 26. Januar 2018, 15:06:33
das optimale Notensatzprogramm

Die Frage ist immer: optimal für welchen Zweck?

Je nach der Antwort wird das ein anderes Programm sein.

Stellen wir uns vor, der Computerbildschirm wäre vor dem Papier erfunden worden. Dann hätte man nur eine einzige fortlaufende Zeile, die sich von rechts nach links über den Monitor bewegen würde. Die ganze Gedankenakrobatik, die mit Zeilen, Zeilenumbrüchen, Seitenumbrüchen, Randformatierungen usw. verbunden ist, kommt doch nur daher, dass die Noten irgendwie lesbar auf ein Stück DIN-A4-Papier gezwängt werden müssen.

Weil all die Leute, die vor vielen Jahren angefangen hatten, mit Sibelius, Finale und capella etc Notensatzprogramme zu entwickeln, in der Zeit wo es schon Textbearbeitungsprogramme gab -- Wordstar, Word Perfect und MS Word, um nur drei zu nennen -- mit dem Ziel, existierende Kompositionen mit dem Computer abzuschreiben und anders formatiert wieder ausdrucken zu können. "Engraver" -- gravieren -- ist das Wort, das man gerade bei den anglosächsischen und französischen Entwicklern dazu liest und hört. Also Druckplatten guter alter Art aus Metallplatten zu gravieren. MaxK spricht ja selbst von Notensatzprogramm.

Ich jedenfalls kümmere mich darum erst ganz am Ende, nachdem ich mit den Noten "gearbeitet" habe und immer wieder Änderungen und Verbesserungen eingebracht habe. Erst dann überlege ich mir, wie das so entstandene Musikstück optimal (im Sinne von gut lesbar und schnell erfassbar) auf Papier ausgedruckt werden kann.

Die Notensatzprogramme sind keine Programme zum Komponieren von Musik, sondern zum Erstellen von Notensatz im Sinne von graphischen Symbolen, die die Musik repräsentieren, oder genauer, die einem Musiker optisch signalisieren woll, was er wie mit seinem Instrument (auch die Stimme ist ein Instrument) zum Gehör bringen soll oder will.

Zum Komponieren gibt es im Hause capella-software AG andere Werkzeuge als solche zum Notensatz, tonica fugata und tonica pop, außerdem capriccio.

Als die Fa. Steinberg das Entwicklerteam von Sibelius rekrutiert hatte, dachte ich, die werden jetzt die Notensatzseite zu Cubase entwickeln. Inwieweit das so geschieht, wissen andere besser als ich.

Zum Schluß nochmal: bei Qualifizieren wie "gut" oder "optimal" muß man immer hinzufügen: wofür.


11  Unterforen / capella / Re:Liedtexteingabe cap8 am: 26. Januar 2018, 10:10:20
aber warum dies so sein soll, leuchtet mir immer noch nicht ein.

Gemeint ist: wenn man die Schrift für System 1 verändert, wirkt sich das nur auf dies eine System aus, während alle folgenden Systeme unverändert auf dem Standard bleiben.

Wenn in allen Systemen der Liedtext in einer anderen Schriftart gesetzt sein soll, sollte man eben erst alle Systeme markieren (CTRL-A) und dann die Schriftart setzen.
12  Unterforen / Scannen, Komponieren, Arrangieren / Re:CapScan am: 26. Januar 2018, 10:07:30
ich meine aber eine gewisse "Perversität" (oder besser Umständlichkeit) im Denken darin zu sehen, das eher selten Vorkommende als Standard voreinzustellen, statt das "Normale".

Das ist so nicht richtig.

Capella Scan geht einfach nach dem Abstand des Vorzeichens zur folgenden Note, und ordnet die dann ein entweder als neue Tonart oder als Vorzeichen für die eine folgende Note.

Im Druckbild wird das ja auch nicht anders unterschieden -- während digitale Noten da einen Unterschied machen, gibt es im Druck auf Papier keine verschiedenen Vorzeichen für Tonartwechsel oder einfache Alteration.
13  Unterforen / Plauderecke / Re: Wechsel des Notationsprogramms am: 02. Januar 2018, 11:26:05
In welcher Programmiersprache skriptet man in Primus?
Ich schreibe auch sonst so ziemlich alles, was ich mehr als einmal tue, als Lua-Script. Z.b. MP3 Files analysieren und reparieren.



Ich meine mich an Lua zu erinnern. Wegen MP3 schick ich eine persönliche Mail.
14  Unterforen / Plauderecke / Re: Wechsel des Notationsprogramms am: 02. Januar 2018, 09:35:06

Ich mache nur extrem viel mit PriMus. Bin Beta-Tester seit der zweiten Stunde. Und heftiger Scripte-Schreiber.

In welcher Programmiersprache skriptet man in Primus?

15  Unterforen / Plauderecke / Re:Wechsel des Notationsprogramms am: 02. Januar 2018, 09:33:35

Texte: Capella betrachtet Texte nur als graphische Elemente ohne weitere Bedeutung. Ob es sich um einen Titel, eine Spielanweisung oder eine Akkordbezeichnung handelt, ist Capella relativ egal. Für Capelle sind es nur "Buchstaben IJK mit Font XYZ Größe 4711 an Position 08,15".

Das ist nicht richtig. capella Notensatz unterscheidet semantisch nach verschiedenen Textklassen -- Liedtext, Spielanweisungen, Tempi -- ich kann das jetzt nicht konkret im Programm nachgucken, weil mein Multimediacomputer seine Winterkrankheit hat, und nicht stabil läuft.

Andere Programme (ich denke, nicht nur PriMus?) unterscheiden hier per Textstil und weiteren Attributen, was Titel, Komponist, Kopfzeile etc ist.

capella hingegen macht das gleich richtig und merkt sich die semantischen Unterschiede der verschiedenen in einem Notenblatt vorkommenden Texte nicht anhand des Erscheinungsbildes, sondern klassifiziert diese von vorneherein gemäß ihrer Funktion. Und danach kann das Erscheinungsbild mehr oder minder frei gestaltet werden, ohne die semantische Bedeutung des Textes zu verändern.



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