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 am: 20. Februar 2018, 12:29:18 
Begonnen von brunsbox - Letzter Beitrag von asterdos
Moin, allerseits,
leider stellt capella8 einige andere Schriftarten größer dar als capella7.
Ich habe etliche Werke eines georgischen Komponisten gesetzt, in denen Textangaben in lateinischer, georgischer und kyrillischer Schrift vorkommen. Ich habe diese Texte gruppiert (noch in capella7). Öffne ich diese Dateien in capella8, dann wird die georgische Schrift vergrößert dargestellt, so dass sie oben an den Times New Roman und unten an den kyrillischen Text stößt.
Ich müsste also alle Gruppierungen auflösen, die Textzeilen ein bisschen voneinander entfernen und ggf. alles wieder gruppieren.
Ich hatte dieses Problem, zusammen mit anderen - nicht mittransportierte Haltebögen bei Notation in der Nachbarzeile (ist mittlerweile korrigiert), fehlendes Fadenkreuz - bereits Ende November an capella Software gemeldet - man will sich drum kümmern.
Bis dahin also weiterhin arbeiten mit capella7.
Viele Grüße, asterdos

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 am: 20. Februar 2018, 11:06:36 
Begonnen von Xendiadyon - Letzter Beitrag von l.willms
Soviel ich weiß, kann MuseScore seit 2.0 CAPX importieren. Könnte es nicht auch Dateien in diesem Format speichern?

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 am: 20. Februar 2018, 10:04:32 
Begonnen von Xendiadyon - Letzter Beitrag von Xendiadyon
So. Capella kann ja MusicXML-Dateien importieren. Irgendwo hier habe ich gelesen, dass dabei noch keine Akkordsymbole importiert werden. Das war 2010 oder so. Geändert hat sich seitdem leider noch gar nichts; auch capella 8 ist in dieser Hinsicht enttäuschend.


Heute wollte ich von MuseScore ein Lied mit Akkordsymbolen importieren; die Akkordsymbole waren nicht da. Ich probierte es mit der capella-8-Demo: Auch hier der Import ohne Akkordsymbole.
Selbst Lieder, die von capella selbst als MusicXML exportiert wurden, lassen sich nicht mehr importieren, ohne dass die Akkordsymbole ins Nirvana verschwinden.

Wie löst ihr das?
Gibt es eine Möglichkeit, Lieder von MuseScore zu exportieren und sie dann in capella zu importieren?
Capella Scan?
Oder kann man bei MuseScore (wie bei Capella mit einem Plugin möglich) die Akkordsymbole temporär in die 1. Zeile des Liedtextes übertragen lassen?

Vielen Dank!

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 am: 19. Februar 2018, 20:45:26 
Begonnen von brunsbox - Letzter Beitrag von gus_bachus
Verstehe ich es richtig? Jeder Kunde soll seinen Preis für das Produkt aushandeln????? Freundensprung Freundensprung Freundensprung
Selbstverständlich.
Warum auch nicht? Ich handel (wenn es irgendwie möglich ist) immer....
- Danke "Nobbie" für die Unterstützung   Prost

Ansonst möchte ich noch anmerken, dass ich den Ton hier im Forum manchmal ganz schön "aufgeregt" und impulsiv finde...


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 am: 19. Februar 2018, 11:42:33 
Begonnen von Brambrink - Letzter Beitrag von asterdos
Moin, allerseits,
erstaunlich! In capella7 klingt es genau richtig. Wenn man in capella8 den Cursor in die Zeile mit dem Choreinsatz setzt und dann das Vorspiel startet, ist auch alles in Ordnung; kommt man hingegen aus der Zeile davor (ein Ton reicht), bleibt ein d dauerhaft liegen.
Dann fiel mir auf, dass die drei letzten Klavier-Viertelnoten vor dem Choreinsatz sehr lange nachhallen. Flugs ein Pedalaufhebsternchen (ich weiß nicht genau, wie das Ding korrekt heißt) am Beginn des 3/4-Taktes gesetzt und schon klappt die Chose. (Erinnert mich irgendwie an das vergessene Semikolon bei einer SQL-Anweisung...)
Viele Grüße, asterdos

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 am: 19. Februar 2018, 10:35:44 
Begonnen von fueschtel - Letzter Beitrag von fueschtel
Zitat
Ansonsten kann die Folgezeile nicht nur anderen Liedtextfont besitzen, sondern auch andere Anzahl Stimmen, andere Taktzahl, andere Vorzeichen. Mehr noch, eine Notenzeile kann komplett fehlen. Oder es kann auch eine dazu kommen.

Hallo zusammen,
das muss ich dann aber in dem Folgesystem explizit ändern. Warum dann nicht auch mit dem Liedtext?

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 am: 18. Februar 2018, 20:40:06 
Begonnen von fueschtel - Letzter Beitrag von Nobbie
Das nachfolgende System behält aber z.B. Takt und Tonart, Zeilenabstand und -größe, Anzahl der Stimmen.

Das ist so nicht richtig. Zum einen ist der Zeilenabstand eine globale Einstellung, klar, dass da die Folgezeile dieselben Werte nimmt.

Ansonsten kann die Folgezeile nicht nur anderen Liedtextfont besitzen, sondern auch andere Anzahl Stimmen, andere Taktzahl, andere Vorzeichen. Mehr noch, eine Notenzeile kann komplett fehlen. Oder es kann auch eine dazu kommen.

Capella "denkt" eben von System zu System, wenn man das einmal weiß, ist es einfach, die Einstellungen entsprechend vorzukonfigurieren. In diesem Fall einfach einmal Ctrl. A (alles markieren), Ctrl. M (Stimmendialog) und dort Fonts und Größe einstellen - schon hat man in der ganzen Partitur die gleichen Einstellungen für den Liedtext.

Da gibt es deutlich schwierigere "Probleme" in Capella, dieses "Problem" hier empfinde ich nicht einmal als solches, es ist eben das Konzept.

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 am: 18. Februar 2018, 20:28:17 
Begonnen von Klaus - Letzter Beitrag von Nobbie
An solche Dinge hat man sich ja schon gewöhnt, aber der nicht funktionierende Unterstrich "um die Ecke" ist wirklich extrem zeitraubend. Aber (wie gesagt) auch das ist wenigstens theoretisch mit grafischen Mitteln machbar.

Der 1. Punkt mit den Notenhälsen und Balken ist leider nicht zu umgehen. Das ist ein Ärgernis im Notenbild, vor allem wenn man sich auch noch auf Elaine Gould bezieht, die explizit den viertel Notenlinienabstand im Buch vorführt. Das unbehandelte Notenbild von Capella ist Lichtjahre von Elaine Gould entfernt.

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 am: 18. Februar 2018, 15:19:20 
Begonnen von Klaus - Letzter Beitrag von Klaus
Die Melismenstriche im Wortinneren sind nach wie vor "unbehandelt"; capella setzt stur nach jeder Note einen Strich, das Ergebnis bedarf fast immer zeitraubender Nachbearbeitung durch den User. Traurig
Andere Notationsprogramme richten die Melismenstriche automatisiert und optisch sehr gefällig ein (sowohl was deren Anzahl als auch deren Ausrichtung betrifft).

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 am: 18. Februar 2018, 13:38:10 
Begonnen von Klaus - Letzter Beitrag von Nobbie
Zwei Dinge wünsche ich mir, wenn Punkt 1 wenigstens gemacht wird, kaufe ich definitiv Capella 8 auch zum Vollpreis:

1) Die Halslänge, welche auch den Abstand einer Verbalkung zu den Notenköpfen bestimmt, wird in Capella mit einem Raster verändert, nämlich die minimale Änderung ist ein halber Notenlinienabstand. Auch wenn das plausibel erscheint (weil auch ein Halbtonschritt der kleinste vertikale Notenkopfabstand ist), ist dieses Raster zu grob! Capella nimmt ja selbstbewusst Bezug auf Elaine Gould, genau das tue ich auch und wer das Werk wirklich kennt, wird wissen, dass für viele Notenkonstrukte die Verbalkung um einen viertel(!) Linienabstand angepasst werden muss. Leider gibt es für dieses Problem keinen Workaround in Capella (für viele andere Probleme kann man sich mit "Trickserei" behelfen, hier leider NICHT), deswegen meine Bitte: Bitte ändert das Datenmodell und die Technik, bitte ermöglicht es, dass man den Notenhals um eine viertel Linienhöhe verändern kann. Das wäre ein ganz entscheidender Schritt in Richtung besseres Druckbild!

2) Mein leidiges Liedtextproblem (seid eh und je in Capella ungelöst, zigfach angemahnt) besteht auch jetzt immer noch: Melismenunterstrich (zum Überbinden der Endsilbe über mehrere Noten) funktioniert nicht am Zeilenende, wenn die Note auf die Folgezeile gebunden wird. Der Unterstrich reißt zu früh ab, in der Folgezeile fehlt er ganz. Ich muss mir jedesmal umständlich mit grafischen Linien helfen (immerhin, im Gegensatz zu Punkt 1 kann man wenigstens etwas machen mit halbwegs vertretbarem Aufwand).

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