Seiten: [1]   Nach unten
Drucken
Autor Thema: Scanner - Geräteempfehlung zum Einscannen mti Capella Scan  (Gelesen 1263 mal)
HHotter
Novize
*
Beiträge: 2


Profil anzeigen
« am: 16. Juni 2013, 15:28:31 »

Hallo,
ich nutze Capella Scan 7 zum Einscannen von Noten unseres Gesangsensembles um diese dann als Übedatei entweder am PC abspielen zu lassen oder eine midi/ mp3 Abspieldatei zu produzieren.

Ich habe mit unterschiedlichen Geräten eingescannt (Canon MX 870, Canon LIDE 25) und bei gleicher Auflösung (300 bzw. 450 dpi) eine unterschiedliche Ausgabequalität erhalten, die auch zu einer größeren Fehleranhäufung in Capella Scan führt (MX 870 war besser). Gerade bei recht kleinem Schrift- und Notenbild hat dies u.U. eine große Auswirkung auf die Fehlerhäufigkeit in Capella Scan und bedeutet halt auch ein entsprechend größeren Nachbearbeitungsaufwand.
Ein optimaler Scanner mit besonders exakter optischer Auflösung der Noten könnte hier u.U. große Vorteile beim Bearbeiten mit Capella Scan bedeuten.
Da ich überlege mir einen neuen Scanner anzuschaffen, deshalb meine Frage an das Forum:

Hat jemand schon Erfahrung mit unterschiedlichen Scanner-Geräten gesammelt bzw. gibt es u.U. speziell zu diesem Thema vielleicht einen Testbericht?

Bin dankbar für entsprechende Hinweise.
Gespeichert
bassklampfe
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 696



Profil anzeigen WWW
« Antworten #1 am: 16. Juni 2013, 15:58:23 »

Zitat von: "HHotter"
Hat jemand schon Erfahrung mit unterschiedlichen Scanner-Geräten gesammelt
Ich benutze einen Epson Perfection V33 unter Windows7x64 und bin recht zufrieden. Allerdings benutze ich zum Scannen nicht Capella sondern "Grewe Scanner-Interface 7 Professional", speichere dort und öffne die Scans dann mit CapScan.

Entgegen der Empfehlung von Capella scanne ich meistens mit 300DPI/SW und speichere das als TIF. Damit bekommt man sehr platzsparenden Scans, die in der Regel dennoch von Capella erkannt werden (zumindest was einem so als PVG-Vorlage begegnet). Für Orchesterpartituren sind dann doch eher 400dpi/Graustufen angesagt.

Ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist die Tiefenschärfe des Scanners. Die ist entscheidend, wenn die Vorlage mal nicht Plan liegt, was z.B. bei dicken Büchern im Bereich des Buchpfalzes immer ein Problem ist. Der V33 ist hier vorbildlich.

Zum Vergleich habe ich früher mal einen Eisenbahnwaggon auf verschiedene Scanner gelegt.

Positives Beispiel: Epson V33
Waggon auf Epson V33
 
Negatives Beispiel: HP Photosmart
Waggon auf HP Photosmart

Auf den Notenscan übertragen: Mit dem HP ist nix anzufangen, wenn die Vorlage nicht absolut Plan liegt.
Beim Epson ist es mehr oder weniger egal, das Bild ist immer scharf.

Grüße Jørgen
Gespeichert

Soft:PriMusPublisher,CapalleScan8,GuitarPro(1…6),Capella(1…6),Transcribe
(+MuseScore,TuxGuitar,CakeWalk,PdfToMusic,u.v.a.m.)
Prog:Lua,C++,Perl,...
BS:W7x64,xubuntu18.04LTS
Musik:Notensatz&Musizieren@Jazz,Rock,Chor@Bass,Gitarre,Gesang.
PeterBecker
Allwissendes Orakel
*****
Beiträge: 1063


Profil anzeigen WWW
« Antworten #2 am: 16. Juni 2013, 17:30:25 »

Ich verwende seit vielen Jahren einen EPSON Perfection 1640SU. Mit den Ergebnissen bin ich mehr als zufrieden. Mit welcher Auflösung und ob Grauton oder schwarzweiss hängt von der verwendeten Vorlage ab. Über 300 dpi zu gehen lohnt in in den meisten Fällen nicht. Ich arbeite meist mit 240dpi Grauton.
Gespeichert
sopran55
Gelehrter
***
Beiträge: 129



Profil anzeigen WWW
« Antworten #3 am: 29. Juni 2013, 10:40:53 »

Ich verwende ein HP G4010 und bin sehr Zufrieden.
Der HP hat viele Voreinstellungen die je nach Vorlage sehr nützlich sein können.
Was ich auch öfter mache ist die Vorlage zuerst Kopieren, denn jedes Papier ist in der
Qualität anders und mein Papier ist seit Jahren immer das gleiche, das vereinfacht die Voreinstellungen.
Gespeichert

capella7, capella-scan, PriMus Publisher und MouseScore
Audio & Music Lab Premium, MusicStudio, Win 8.1 x64,
HHotter
Novize
*
Beiträge: 2


Profil anzeigen
« Antworten #4 am: 29. Juni 2013, 18:49:44 »

Auf diesem Weg herzlichen Dank für die Rückmeldungen, die für mich eine gute Orientierungshilfe sind.

Ich habe jetzt den angeblich schmalsten Scanner mit  CCD - Sensor, den Microtek Scanmaker 3880 Flachbettscanner (Neupreis ca. 75 €), an meinem PC ausprobieren können.
Dabei habe ich kritische Dokumente (kleine Notenschrift, mäßige Druckqualität) nunmehr sowohl mit dem Canon Pixma als auch mit dem Microtek SM 3880 in verschiedenen Auflösungen und Einstellungen mit der Scansoftware VueScan Professional eingescannt (Strichzeichnung, diverse Auflösungen zwischen 300 - 600 dpi, mit und ohne Text-/ und Bild-Kantenglättung). Das Ergebnis war in punkto Textschärfe für mich überraschend, da mein Canon-Scanner hier eine geringfügig bessere Schärfe und OCR-Fehlerrrate als der Microtek SM 3880 lieferte.

Deshalb bleibe ich vorerst weiter bei meinem Canon Pixma MX 870 Scanner und schaue mich weiter nach einem preislich unter 150 € angesiedelten CCD-Scanner um.

Desweiteren  werde ich nun den Tipp von Sopran55 ausprobieren und den Notentext auf besseres Papier in einer vergrößerten Darstellung kopieren.

Über neue Erkenntnisse werde ich hier im Forum berichten.
Gespeichert
Seiten: [1]   Nach oben
Drucken
 
Gehe zu: