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Autor Thema: [gelöst] Noten im Vektorformat in Textverarbeitungsprogramm  (Gelesen 6391 mal)
Theo
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« am: 11. Juli 2014, 12:51:25 »

Liebe Capella-Nutzer,

wie erstellt Ihr z.B. ein Programmheft in dem Noten eingebunden sein sollen?

Da Capella kein Textverarbeitungsprogramm ist und sein will, möchte ich z.B. LibreOffice Writer verwenden.
Doch in welchem Format soll man die Noten einbinden?
a) Rastergrafik?
b) Vektorgrafik?

zu a)
Man könnte sich ein TIFF oder PNG o.ä. ausgeben lassen, welches dann im Druck eine unschöne Pixelierung zeigt. Natürlich könnte man die Pixelgrafik so groß machen, dass die einzelnen Pixel beim Druck nicht mehr sichtbar sind. Aber wozu soll man sich viele MB große Dateien generieren wenn es doch auch mit kompakten Vektorgrafiken ohne Qualitätsverlust funktionieren sollte?

zu b)
Beim Vektorgrafikexport (WMF) gibt selbst Capella den Hinweis, dass das Ergebnis "suboptimal" ist.
Also bleibt PostScript (PS oder EPS) oder PDF.

Es gibt Programme (z.B. PDF24 o.a.), die wie ein Drucker verwendet werden, dabei aber eine PDF-Datei generieren. Das funktioniert soweit. Die Noten sind in dem erzeugten kompakten PDF vektorisiert bzw. als Capella-Font enthalten. Doch wie binde ich eine PDF Datei in ein LibreOffice Textdokument ein?
Darauf habe ich bislang keine Antwort gefunden.

In LibreOffice kann man EPS Dateien einbinden (ob das in MS Word geht, weiss ich nicht).
Wie generiere ich also aus Capella ein EPS?
Mit z.B. PDF24 kann man auch EPS generieren, mit denen ich in LibreOffice allerdings nichts anfangen konnte.

Also installiere ich mir einen PostScript Drucker bei dem ich angebe "Print to File/In Datei drucken". So bekomme ich eine PS Datei.
Jetzt rufe ich GhostView auf und wähle dort PS to EPS, dabei wird eine korrekte Bounding Box berechnet (viele andere Programme generieren eine falsche Bounding Box, was wiederum zu Problemen beim Einbinden führt).
Ich kann in GhostView auch noch einen (pixelierten) Preview hinzufügen.

Dateien, die ich auf diese Weise auf einem älteren WinXP Rechner generiert hatte, konnte ich dann in LibreOffice einbinden. Doch aufgepasst: In LibreOffice bindet die Funktion "PDF Exportieren" nur den pixeligen Preview ins PDF ein. Man muss also wieder über den PDF Drucker (z.B. PDF24) gehen, damit wirklich die vektorsierte Variante eingebunden wird.
Das Ganze funktionierte allerdings auf Win7 nicht mehr.
Nach zeitraubendem Probieren fand ich dann, dass man die EPS Datei in einem Texteditor öffnen muss und zwei Zeilen in denen die Begriffe 'statusdict' und 'setpagedevice' mit %% auskommentieren muss, damit es wieder funktioniert.

%% statusdict begin (%%[ ProductName: ) print product print ( ]%%)= flush end
...
%% << /HWResolution [600 600] >> setpagedevice

Diese Prozedur ist ziemlich aufwändig insbesondere wenn man viele Dateien hat oder immer wieder kleine Korrekturen machen muss.
Wünschenswert wäre ein Skript in Capella, das dies alles mit einem Knopfdruck erledigen könnte.

Unter WinXP habe ich ein funktionierendes (haarsträubendes) Konstrukt (u.a. mit Druckerport-Umleitung Redmon, Perl, ps2eps und bbox.exe), welches den Ausdruck von Capella über einen umgeleiteten Druckerport an ein Programm schickt, das aus dem PS ein EPS macht, die korrekte Bounding Box berechnet und ein Preview hinzufügt.
Unter Win7 habe ich das allerdings noch nicht zum Laufen gebracht.
Kann mir da vielleicht jemand von den Script-Profis helfen? Kann man z.B. von einem Capella-Script GhostView aufrufen, das wiederum die Konversionen durchführt?

Vielleicht habt Ihr noch bessere und einfachere Lösungen?
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flordieter
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« Antworten #1 am: 11. Juli 2014, 23:33:18 »

Hallo Theo,

eigentlich wäre nur Vektorgrafik sinnvoll, aber Du hast recht, der Export von Vektorgrafik in Capella ist absolut unbrauchbar. Zumindest bei mir. Aber auch der Export in Pixelgrafik ist relativ schlecht und pixelig.
Ich mache eine Hardcopy von der Seite (jede Seite einzeln) mit dem Programm Hardcopy (habe ich gekauft, ist toll und preiswert) und das Ergebnis ist recht gut.
Ich binde in Word ein und es ist überhaupt nicht pixelig. Vielleicht hilft Dir diese Anregung.

Gruß Rolf
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Reinhard32
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« Antworten #2 am: 10. Oktober 2014, 20:42:21 »

LibreOffice kann PDF Dateien lesen und auch, wenn es keine einfache eingebundene Grafik enthält, editieren.
LibreOffice starten, dann PDF Datei auswählen und öffnen. es wird dann mit Office Draw geöffnet. Die gewünschten Elemente können dann problemlos mit Copy Paste in das Textdokument eingefügt werden.
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Gruß Reinhard
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l.willms
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« Antworten #3 am: 11. Oktober 2014, 15:34:56 »

Libreoffice ist wie Open Office, MS Office etc ein Textverarbeitungsprogramm, und hat wie diese wohl auch nur rudimentäre Funktionen für ein professionelles Layout.

Ich hatte am 30.9. im Strang "Skript drucken und externes Programm aufrufen" über meine Tests mit dem Import von aus Capella erzeugen PDF-Dateien in das DTP-Programm Adobe InDesign berichtet.

Adobe InDesign ist ein "richtiges" Layout-Programm (DTP = Desk Top Publishing); das Programm hatte ich nach den Anleitungen in dem Strang "Adobe verschenkt die Creative Suite 2". Es gibt auch noch ein Update für diese Version bei Adobe.

Für komplexeres Layout, und m.E. erfordert ein Notenheft ein solches, empfehle ich "richtige" Layoutprogramme anstatt Textverarbeitungsprogramme.
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Theo
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« Antworten #4 am: 14. November 2016, 18:32:00 »

Danke für Eure Rückmeldungen.
... nach längerer Pause und immer noch keiner befriedigenden Lösung...

@flordieter
Einen Screenshot kann ich auch mit Alt+PrintScreen machen.
Das Programm Hardcopy behauptet zwar, dass es EPS und PDF ausgeben kann, doch kann ich mir nicht vorstellen, dass das eine Vektorvariante der Noten sein soll. EPS und PDF können auch Pixelgrafiken enthalten.

@Reinhard32
Ja, LibreOffice kann auch PDF Dateien lesen. ABER: Ein PDF in LO-Draw importiert zeigt bei mir unschöne Überraschungen: statt der Notenköpfe sehe ich komische Zeichen, usw.
Auch selbst wenn es funktionieren würde, dann muss ich die Noten erst markieren und in LO-Writer reinkopieren. Wenn ich eine Kleinigkeit in Capella ändern muss, habe ich das ganze Prozedere über LO-Draw+Kopieren+Einfügen+Platzieren, etc. wieder und wieder.
LO-Writer hat eben die schöne Funktion, dass ich ein Bild (PNG, EPS,...) nicht nur einbinden, sondern auch verknüpfen kann, d.h. ist eine kleine Änderung in Capella nötig, generiere ich einfach das neue PNG, EPS,... und aktualisiere den Link oder beim nächsten Öffnen der LO-Writer-Datei ist automatisch mein neues PNG, EPS drin.
Mit LO-Writer sehe ich keine Möglichkeit eine PDF Datei zu importieren. Vielleicht habe ich es übersehen, habe LO Ver.5.0.4.2

@l.willms
So aufwändig sollen die Dokumente auch wieder nicht werden, z.B. ein "Liedblatt" mit 4-20 Seiten mit Text und Bildern drin, kein Liederkompendium mit >200-1000 Seiten. LO würde für den Zweck völlig ausreichen.


Es ist doch zum Verrücktwerden, dass so etwas "Banales" wie eine Vektorgrafik einbinden nicht ohne Weiteres funktioniert. In LibreOffice könnte man wenigstens EPS einbinden, aber es wird nur die ein leerer Kasten oder die pixelige Vorschau gedruckt (früher unter XP hat das mal funktioniert). In MS-Word kann man nicht mal EPS einbinden und meines Wissens SVG auch nicht. Drum muss ich mich wohl langsam von EPS verabschieden. Aber auch für SVG und LO habe ich noch keine befriedigende Lösung gefunden.
Wohlgemerkt: ich möchte nicht nach jeder kleinen Änderung in den Noten in Capella zwei oder mehr Programme öffnen, kopieren, konvertieren, nochmals platzieren, skalieren, usw...
Die Grundidee ist: 1. Noten in Capella ändern, 2. Noten nochmals "drucken", 3. In der Textdatei Notenvektorgrafik-Link updaten. Fertig!
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musikai
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« Antworten #5 am: 14. November 2016, 19:16:03 »

Hallo,

ich hatte das gleiche Problem, da hat man super Notensatz-Programme und es ist fast unmöglich, mit freier Software ein Notenbuch zu erstellen, das ein bißchen anspruchsvoller ist und auf Vektorgrafiken basiert.
Ich nehme jetzt mal an, dass Du vor allem mit dem PDF-Format arbeiten wirst, welches Du aus Capella exportierst und Dir InDesign etc. nicht leisten möchtest.
Im Grunde würde ich erstes Scribus empfehlen, das PDFs 1:1 mit komplett erhaltenem Layout importieren kann. Alle Fonts werden dabei allerdings zu Pfaden konvertiert. D.h. wenn Du Dein Notenbuch als PDF exportierst, dann würden z.B. Liedtexte oder Titel nicht mehr als Text anwählbar sein.
Außerdem ist das Erstellen eines Inhaltsverzeichnis' etc. auch nicht gerade einfach.
Da ich sonst sowieso mit LibreOffice arbeite, habe ich irgendwann mal ein freies Projekt begonnen, das Du unter LOSA in der Signatur findest.
Jenachdem was Du alles nutzen willst, kann es verschiedene Programme nutzen, die korrekt installiert sein müssen:
- PDFtk für das ganzseitige "Durchschleifen" von PDFs
- Inkscape oder Poppler für das Konvertieren von PDFs nach SVGs etc.

Du kannst ja mal ein PDF hier anhängen, das Du sonst verwenden möchten täten würdest  Smile . (Für die Konvertierung zu SVG mit Inkscape, bräuchte man, alle im PDF verwendeten Fonts.)

Grüße
Kai
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Theo
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« Antworten #6 am: 14. November 2016, 19:41:42 »

Hallo Kai,
danke für Deine Antwort.
Ich hab mal auf die LOSA-Seite geschaut. Das sieht nach einer Menge Arbeit aus. Für Dich... und für mich, um das alles zu lesen, zu installieren, einzurichten und zu verstehen ;-).

Welches (Vektor)Format die einzelnen Notengrafiken haben (PDF, EPS, SVG,...) ist mir eigentlich egal. Bislang hatte ich einen Weg mit EPS, der unter Win7 und mit aktuellem LibreOffice, etc. aber nicht mehr zu funktionieren scheint.
Die Textdatei mit den eingebundenen (Vektor)Noten soll dann am Schluss auf jeden Fall ein PDF sein.

Ich schau mir LOSA mal bei Gelegenheit genauer an...
Ich könnte natürlich auch mit LaTeX arbeiten, da funktioniert das Einbinden von PDF und EPS eigentlich problemlos. Auch Inhaltsverzeichnisse und Verweise funktioniert alles tiptop.

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musikai
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« Antworten #7 am: 14. November 2016, 23:21:38 »

Ja,
die Dokumentation sieht abschreckend aus. Dafür ist die Bedienung am Ende recht nett.(In, Out)
Die Installation von PDFtk ist superleicht. Damit kannst Du dann komplette PDFs in Dein LibreOffice Dokument integrieren. D.h. im Dokument sind sie nur als Platzhalter vorhanden (wie in Latex) und werden ins FinalPDF gemergt. (Aber eben so, dass die Seitenzahlen von LibreOffice im Vordergrund stehen.) Wenn Du PDFs in SVG umwandeln willst, die dann in LibreOffice wirklich als Bild reinkommen, dann braucht es halt Inkscape oder Poppler.

Natürlich kannst Du auch Latex benutzen.  Anbeten
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dberg
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« Antworten #8 am: 15. November 2016, 17:32:21 »

Auch ich kann da nur LaTex (oder eben Derivate für Unicode wie z.B. XeLaTex) empfehlen.
Wir sind inzwischen in unserer Fa. mit einer riesigen (!) Sammlung von Handbüchern zu LaTex zurückgekehrt, da eben dort Links, Includes u.ä. und eben auch Vektorgrafik problemlos funktioniert. In Word war es mit Filialdokumenten usw. immer ein Drama.
In LaTex muss man nach Änderung von Grafiken einmal rekompilieren - fertig.

Die Hürde ist aber natürlich - wenn man LaTex garnicht kennt - sehr hoch....

VG
Daniel
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« Antworten #9 am: 15. November 2016, 19:43:57 »

@Kai, danke für den Hinweis mit Scribus.
Scribus hatte ich vor einigen Jahren schon mal ausprobiert, war aber nicht überzeugt davon. Nun hab ich da nochmal ein bisschen herumgespielt. Man könnte dem vielleicht nochmals eine Chance geben.
LaTeX funktioniert zwar, aber für ein kleines Heftchen, ist das nicht sehr bedienerfreundlich. Da ich LaTeX nicht täglich nutze, muss ich immer wieder nachschauen "wie war das nochmal...?" Und natürlich gibt's für alles ein Package...
Da hätte ich schon gerne etwas, was ich auch mal einem "Otto-Normal-Office-Nutzer" zum Editieren in die Hand geben kann und er mehr oder weniger auf Anhieb damit zurechtkommt.

Es kommt sehr darauf an, mit welchem "EPS bzw. PDF-Drucker" man das EPS bzw. PDF aus Capella erzeugt. Da gibt es verschiedene Fehler und Unanehmlichkeiten. Der eine macht eine falsche EPS Bounding Box, der andere macht sie richtig aber deformiert die Buchstaben und/oder hat keine Vorschau, usw...
Es gibt also noch viel zu testen, zu installieren, zu deinstallieren, um auf eine Kombination zu stoßen, die befriedigend funktioniert... *seufz*.
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musikai
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« Antworten #10 am: 15. November 2016, 22:35:45 »

Ja, ein direkter PDF-Export aus dem Notensatz-Programm hat schon Vorteile. Schriften werden korrekt eingebettet etc.
Aus den Finale Foren weiß ich, dass dort Ghostscript basierte PDF-Drucker empfohlen werden wie PdfCreator und Cutepdf.(Da der native PDF-Export von Finale auch nicht das Wahre ist.) Vielleicht verrichten diese auch bei Capella guten Dienst?!

Bevor ich mich entschieden habe, das LOSA Projekt zu probieren, hatte ich auch in LaTex reingeschaut und mein gewünschtes Layout nach etlichen Stunden und Hacken einstellen können. Ich häng mal den LaTex-Code als PDF an.

(Wenn Du mal ne Capella erstellte PDF ranhängst, dann guck ich gerne mal, was ich mit der mit LOSA anfangen kann.)


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« Antworten #11 am: 17. November 2016, 09:27:56 »

Für den ersten Schritt, ein korrektes EPS aus Capella (bzw. einer beliebigen Anwendung) zu generieren, gibt es für Win7 eine Anleitung.
http://www.schlosser.info/eps-drucker-windows-7/
Das ist zwar ziemlich umständlich und aufwändig bei der Installation und Einrichtung (Ghostscript, Redmon, Perl und ps2eps), aber wenn es mal funktioniert, dann funktioniert es zuverlässig.

Solch ein EPS kann man in Scribus 1.4.6 einbinden. Wenn man das Scribus-Layout dann als PDF exportiert wird mit der Option "Embedd EPS&PDF" der Vektorinhalt des EPS eingebunden. Auch wenn diese Funktion noch als "EXPERIMENTAL" bezeichnet wird, scheint sie (so weit ich getestet habe) bislang zu funktionieren.
Doch Scribus ist kein Textverarbeitungsprogramm, sondern ein Desktop-Publishing Programm, was eine Eingewöhnung und ein Umdenken erfordert. Natürlich ist das auch erlernbar.

Mit LibreOffice/OpenOffice scheint es mir bislang und weiterhin aussichtslos, EPS einbinden zu wollen. Es sei den die Entwickler nehmen sich der Sache mal an. Ich vermute aber, dass das Interesse eher gering ist, denn wohl in den letzten 10 Jahren hat sich da nichts getan.

@Kai
Ich gehe davon aus, dass Du für LOSA PDFs und nicht EPS benötigst?! Mir scheint, dass man mit den verschiedenen PDF-Printern leider nur ganze Seiten drucken kann. Oder gibt's da welche, die die Seite auf die Größe der bedruckten Fläche beschränken (quasi wie die BoundingBox beim EPS)? Wenn Du ein bisschen spielen wolltest, hänge ich mal folgende Dateien an:
1. EPS-Datei mit korrekter BoundingBox
2. PDF-Datei, diese EPS mit eps2pdf in PDF umgewandelt (so ähnlich macht's wohl auch LaTeX)
3. Exportierte PDF Datei aus LibreOffice mit Pixel Preview :-(
4. Exportierte PDF Datei aus Scribus mit Vektorvariante :-)
Am Bildschirm ist der Unterschied nicht so deutlich. Aber die Vektorvariante sieht gedruckt einfach besser aus.

PS.
kann hier offenbar kein .eps anhängen, daher die ".png" Dateiendung entfernen...
und Limit 128kB... daher die Scribus Datei gleich separat...
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Theo
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« Antworten #12 am: 17. November 2016, 09:28:42 »

...und noch das Scribus PDF...
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« Antworten #13 am: 17. November 2016, 13:14:04 »

Hi Theo,

ja, hatte echt Probleme, Deine EPS und PDFs zu verwenden und nur mit einer anderen PDF Erfolg gehabt, die mit einem Ghostscript-PDF-Drucker erzeugt wurde (FreePDF). (Musste lange im Internet suchen :-) .
Für LibreOffice konvertiere ich ja immer nach SVG, am besten mit Inkscape, aber dieses hat bei Deinen Dateien Probleme, die Notenköpfe und Pausen-Zeichen des Capella3.ttf richtig zu finden.  Andere wie Schlüssel etc. werden korrekt gefunden.
Schau Dir einfach die PDF an, die ich mit LOSA erstellt habe.

Also entweder anderen PDF-Drucker verwenden, oder Scribus benutzen. Das sieht ja einwandfrei aus.
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« Antworten #14 am: 17. November 2016, 13:37:34 »

Hallo Kai,
danke für Deine Mühen.
Am liebsten würde ich ja auch direkt nach SVG drucken. Doch da habe noch keinen wirklich sauber funktionierenden SVG-Drucker gefunden. Und Dateien bei jeder klitzekleinen Änderung in den Noten über mehrere Stufen und Programme (von Hand oder selbst auch als Batch) zu konvertieren, ist für mich nicht akzeptabel.
Ich kann nicht abschätzen wie kompliziert das wäre, direkt in Capella einen SVG-Export zu implementieren.
Wenn ich in Deine LOSA-PDF in das "Hark, the herald angels.." reinzoome, sehe ich Seltsames (siehe PNG Anhang). Aber vielleicht ist das auch ein Acrobat Reader Artefakt am Bildschirm? Vielleicht sieht man es dann beim Drucken gar nicht?!


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