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Autor Thema: Musescore 2.0  (Gelesen 1642 mal)
brunsbox
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« am: 24. März 2015, 19:06:55 »

Die fertige Fassung 2.0 steht seit heute zum download bereit.
https://musescore.org/en/download/musescore.msi
Leider gibt es noch keine dtsch. Hilfe. Anbeten
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Jojo-Schmitz
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« Antworten #1 am: 25. März 2015, 00:22:11 »

Die Übersetzung des Handbuchs wird wohl erst Anfang April beginnen. Dann sind Helfer mehr als willkommen :-)
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l.willms
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« Antworten #2 am: 06. April 2015, 11:20:21 »

Zitat von: "brunsbox"
Die fertige Fassung 2.0 steht seit heute zum download bereit.
Für diese Version war die Fähigkeit zum Import von CAPX-Dateien vorgesehen, wenigstens in einer etwas eingeschränkten Version. Ist das der Fall?
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brunsbox
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« Antworten #3 am: 06. April 2015, 12:25:20 »

Smile  Ja, gibt aber manche Probleme
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BurkhardS
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« Antworten #4 am: 10. April 2015, 22:49:32 »

Ich habe es auch gerade mal heruntergeladen und angetestet.

Capx-Import klappt bei mir nicht, da kommt nur ein leeres Blatt rüber. Cap-Import funktioniert, allerdings wird da die Klangumleitung der Schlagzeugnotation nicht mitgenommen.

Ansonsten bin ich von Musescore 2.0 ziemlich begeistert. Ich kann endlich meine Parituren mit einem einzigen Mausklick von notiert nach klingend umschalten und die tiefen transponierenden Instrumente werden dabei von Violin- auf Bassschlüssel umgeschaltet. Super!!

Die Partitur und die Einzelstimmen können unterschiedliche Seitenformate (Hoch/Quer) und Maßstäbe (Notengößen) haben. Änderungen kann ich in der Partitur oder in den Stimmen vornehmen. Im Stimmenauszug werden Pausen automatisch zusammengefasst und der Zeilenumbruch ist unabhängig von der Partitur. Bei einer Änderung des Maßstabs findet automatisch ein neuer Zeilenumbruch statt. der Zeilenumbruch kann aber auch manuell beeinflusst werden.

So stelle ich mir intelligenten Notensatz vor. Da hat Capella einiges nachzuholen (Wann kommt da eigentlich eine neue Version. 7.x ist ja auch schon einige Jahre alt.)

Außerdem kann ich mir die Tastenkombinationen umbelegen, so dass ich mit der Tastatur genauso arbeiten kann wie mit Capella. Zudem ist die Mauseingabe intuitiver als bei Capella, da die Note vor dem Mausklick schon angezeigt wird.

Auch die Schlagzeugnotation ist intuitiver als bei Capella: Ich sage: Auf der 1 will ich einen Bassdrum-Schlag haben. Irgendwo kann ich einstellen, dass der im untersten Zwischenraum notiert wird. In Capella muss ich da ein f hinschreiben und irgendwo sagen: dass soll wie eine Bassdrum klingen. Capella "denkt" da musikalisch gesehen falsch herum.

Mein nächstes Projekt werde ich wohl mit Musescore durchziehen. Capella muss sich anstrengen, da mitzuhalten.
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Weghauser
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« Antworten #5 am: 15. April 2015, 11:35:12 »

Zitat
Ansonsten bin ich von Musescore 2.0 ziemlich begeistert. Ich kann endlich meine Parituren mit einem einzigen Mausklick von notiert nach klingend umschalten und die tiefen transponierenden Instrumente werden dabei von Violin- auf Bassschlüssel umgeschaltet. Super!!

Die Partitur und die Einzelstimmen können unterschiedliche Seitenformate (Hoch/Quer) und Maßstäbe (Notengößen) haben. Änderungen kann ich in der Partitur oder in den Stimmen vornehmen. Im Stimmenauszug werden Pausen automatisch zusammengefasst und der Zeilenumbruch ist unabhängig von der Partitur. Bei einer Änderung des Maßstabs findet automatisch ein neuer Zeilenumbruch statt. der Zeilenumbruch kann aber auch manuell beeinflusst werden.

So stelle ich mir intelligenten Notensatz vor. Da hat Capella einiges nachzuholen (Wann kommt da eigentlich eine neue Version. 7.x ist ja auch schon einige Jahre alt.)

Hallo BurkhardS
ganz meine Worte!!! Ich befürchte das hier einige Kunden Capella "davonlaufen" werden . Ich denke Capella hat hier ganz dringenden Nachholbedarf. Es ist ja toll das immer neue Produkte rauskommen so wie z.B. "Tonica Pop"... doch bei Bestehenden Produkten sollte mal kräftig überarbeitet werden !  Teufel

Mfg Franz
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acco-boy
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« Antworten #6 am: 15. April 2015, 22:05:26 »

Ja, die Version 2.0 hat gegenüber der 1.3 doch deutlich dazugewonnen (z. B. der Inspektor). Allerdings: jeder, der umsteigt, muss doch in manchen Punkten der Bedienung "umdenken". Einen unbestreitbaren Vorteil hat MuseScore allerdings: es ist kostenlos.
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Gruß Günter
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BurkhardS
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« Antworten #7 am: 16. April 2015, 08:19:22 »

Das Umdenken fällt aber nicht so schwer, da Musescore in vielen Punkten musikalisch intuitiver arbeitet als Capella. Ich habe mich jedenfalls sofort zurechtgefunden, was ich von anderen Programmen (z.B. Finale) nicht behaupten kann.

Lediglich die Standard-Tastenkürzel für Notenlängen (1=128tel bis 9=Doppelganze) sind nicht besonders einprägsam. Da ist Capellas 4 für 4tel und 8 für 8tel intuitiver. Das kann man aber umbelegen.
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Klaus
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« Antworten #8 am: 16. April 2015, 11:44:18 »

Die capella-Tastenbelegung ist tatsächlich ausgezeichnet durchdacht. Anbeten
Da man in MuseScore jedoch in diesem und in vielen anderen Punkten "customizen" kann: Kein Beinbruch. :kirche:
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acco-boy
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« Antworten #9 am: 17. April 2015, 18:44:46 »

Das „Umdenken“ habe ich allgemein gedacht und nicht speziell für Capella.

Die Programmierer haben hier ein im Großen und Ganzen faszinierendes (und noch dazu kostenloses) Stück Software geschaffen, dessen Highlights wohl die weitestgehende Konfigurierbarkeit und die „lebenden“ Stimmauszüge sind.

Für Neueinsteiger in den Notensatz ist das eine schwergewichtige Alternative, Umsteiger werden aber mit ihrer bisherigen Software vergleichen und es bedarf m. E. schon starker Gründe (Unzufriedenheit?), um gewohnte Funktionen und Arbeitsweisen aufzugeben. Nach allem, was ich hier in diesem Forum lese, scheint das wirklich am ehesten bei Capella der Fall zu sein.

Jeder muss hier selbst entscheiden. Ich werde jedenfalls PriMus deswegen nicht aufgeben, weil... (Auswahl)
1. Mir fehlt die Möglichkeit, unterschiedliche Stücke im gleichen Dokument zu haben (für mehrsätzige Werke gibt es in MuseScore ja den Abschnittsumbruch, aber wesentliche Elemente lassen sich nicht unterschiedlich gestalten).
2. Mir fehlt die einfache Formatierung (warum muss ich erst einen „Abstandshalter“ einsetzen, den ich dann benutzen kann? Der würde doch auch per Default nicht stören.).
3. Ich kann bis jetzt keine Balken über Taktgrenzen ziehen.

Allerdings werde ich das Projekt weiter verfolgen.
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Gruß Günter
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« Antworten #10 am: 18. April 2015, 20:45:18 »

Zitat von: "acco-boy"
1. Mir fehlt die Möglichkeit, unterschiedliche Stücke im gleichen Dokument zu haben (für mehrsätzige Werke gibt es in MuseScore ja den Abschnittsumbruch, aber wesentliche Elemente lassen sich nicht unterschiedlich gestalten).
Da hilft evtl. das Album Feature, zumindest für den Ausdruck.
Zitat von: "acco-boy"
2. Mir fehlt die einfache Formatierung (warum muss ich erst einen „Abstandshalter“ einsetzen, den ich dann benutzen kann? Der würde doch auch per Default nicht stören.).
Einmal im Stil einstellen, wenn die Abstände grundsätzlich größer gewünscht sind.
Zitat von: "acco-boy"
3. Ich kann bis jetzt keine Balken über Taktgrenzen ziehen.
Scheint ein bekanntes Problem zu sein, siehe https://musescore.org/en/node/16278
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acco-boy
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« Antworten #11 am: 20. April 2015, 22:32:11 »

Zitat von: "Jojo-Schmitz"
Da hilft evtl. das Album Feature, zumindest für den Ausdruck.
Das hatte ich mir in der Beta-Version schon mal angeschaut. Ergebnis: die Stücke müssen die gleiche Anzahl an Notensystemen haben, sonst geht es nicht. Oder hat sich da noch was geändert?

Zitat von: "Jojo-Schmitz"
Einmal im Stil einstellen, wenn die Abstände grundsätzlich größer gewünscht sind.
Grundsätzliche Abstände ist ok. Ich meinte, dass die Abstandshalter per Default gleich eingefügt und dann benutzt werden könnten. Wer es nicht braucht, den stört es doch nicht.
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Gruß Günter
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Jojo-Schmitz
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« Antworten #12 am: 21. April 2015, 07:46:53 »

Wenn man mehrere Partituren mitteles Album zu einer Partitur zusammenführen möchte, ist es in der Tat notwendig, dass alle Partituren die gleiche Anzahl Notenzeilen haben, diese sollten auch die gleichen Instrumente in der gleichen Reihenfolge haben. Aber auch hier kann man nicht benutzte Notenzeilen verstecken.

Wenn man Partituren aber nur als Album gemeinsam ausdrucken möchte, ist das nicht nötig. Dann wird nur die Seitennummerierung angepasst.

Abstandhalter hängen jeweils an einem Takt, sie von Beginn an hinzuzufügen dürfte daher schwierig sein, da sich Zeilenumbrücher ja erst bei der Noteneingabe ergeben.
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brunsbox
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« Antworten #13 am: 21. April 2015, 11:35:51 »

mir fehlt die Möglichkeit VSTs zu implementieren. Die Chorklänge von Kontakt 4/5 sind doch erheblich besser, natürlich teuer, als die MIDIklänge.
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« Antworten #14 am: 22. April 2015, 23:46:18 »

Zitat von: "Jojo-Schmitz"
Wenn man Partituren aber nur als Album gemeinsam ausdrucken möchte, ist das nicht nötig.
Stimmt, aber jedes Stück fängt auf einer neuen Seite an. Macht vor allem dann Sinn, wenn aus Einzelstücken, die jeweils eine bestimmte Anzahl ganzer Seiten umfassen, ein Heft gedruckt werden soll.

Ein Übungsblatt mit einem (großen, einzeiligen) Beispiel und einigen kurzen Übungsstücken im Klaviersystem geht damit nicht. Das habe ich nur so hinbekommen:
Eingaben im Klaviersystem, mehrere Abschnitts-Umbrüche, Textrahmen dazwischen und beim Beispiel das leere zweite System verstecken. Als Einschränkung verbleibt dann aber noch die Tatsache, dass das Beispiel nicht grundsätzlich anders formatiert werden kann (z. B. Rastralgröße). Damit könnte man ggf. leben.
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Gruß Günter
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