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Autor Thema: staffpad- was ist das?  (Gelesen 3041 mal)
maffyn
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« am: 02. April 2015, 23:03:57 »

http://www.staffpad.net

ist das wirklich nur für windows? wenn das wirklich so gut funktioniert-ein knaller! so stellt man sich komponieren vor...:-)

primus 3.0 so, wäre eine feine sache:-)
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acco-boy
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« Antworten #1 am: 03. April 2015, 01:40:39 »

Hallo maffyn,

zunächst mal danke für diese Info, das kannte ich noch nicht. Es sieht nach einem interessanten Ansatz aus, der allerdings, wie du vermutest, wohl auf Surface Tablet mit Windows 8, Tochscreen und aktiven Pen begrenzt scheint.

Die Layoutmöglichkeiten für den Druck erscheinen mir aber eingeschränkt, zumindest sieht man da nicht viel.
Die grundlegende Technik allerdings (Eingabe über Grafiktablett, Erkennung von handschriftlicher Noteneingabe) könnte auch für andere Programme interessant sein.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #2 am: 03. April 2015, 18:14:18 »

Der nächste Schritt in die Zukunft - für den ICH allerdings noch nicht bereit bin. Derzeit arbeite ich noch lieber "traditionell" mit Maus und Keyboard.
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« Antworten #3 am: 03. April 2015, 19:40:29 »

Hallo Klaus,

ich auch nicht.

Einen interessanten Artikel dazu habe ich noch in "Sibeliusblog" gefunden und darin gelesen:
"... that this is a very basic front end for Sibelius or Finale ...". Den ganzen Artikel findest du hier:
http://www.sibeliusblog.com/news/staffpad-is-a-music-handwriting-app/?singlepage=1

Ganz abgesehen davon: das Surface pro 3 kostet schon in der kleinsten Variante ca. 700 Euro. Auch das ist für mich ein Grund, es erst gar nicht zu versuchen.
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Gruß Günter
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« Antworten #4 am: 06. April 2015, 13:02:55 »

Interessantes Produkt.

Windows Tablets mit Stift beschränken sich übrigens nicht auf Surfaces allein. Da gibt's ne Menge andere gute Anbieter, etwa Dell...

Aber auch wenn man wie ich auf so ein Gerät Zugriff hat, es gibt anscheinend keine Demo-Versionen von StaffPad zum Ausprobieren vor dem Kauf... Oder hat jemand von Euch eine Trial dazu gefunden?
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Grüße, Carsten
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« Antworten #5 am: 06. April 2015, 15:29:39 »

Zitat von: "Cachsten"
Windows Tablets mit Stift beschränken sich übrigens nicht auf Surfaces allein
"Stift" alleine reicht wohl nicht. Es wird immer "Touch-Screen und active Pen" als Voraussetzung angegeben.
Zitat von: "Cachsten"
es gibt anscheinend keine Demo-Versionen von StaffPad zum Ausprobieren vor dem Kauf
Stimmt, ich habe auch noch keinen Hinweis darauf gesehen.
Ich wäre jedenfalls interessiert daran, was die Software kann und vor allem nicht kann.
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Gruß Günter
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« Antworten #6 am: 06. April 2015, 18:16:46 »

Zitat von: "acco-boy"
Zitat von: "Cachsten"
Windows Tablets mit Stift beschränken sich übrigens nicht auf Surfaces allein
"Stift" alleine reicht wohl nicht. Es wird immer "Touch-Screen und active Pen" als Voraussetzung angegeben.
Lachen Gibt's denn Tablets ohne Touch-Screen?

Kapazitiv und somit "aktiv" sind meines Wissens (fast?) alle Windows Eingabe-Stifte, anders geartete Stift-Hardware ist eher Apple- oder Federmappen-spezifisch...  Zwinker
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« Antworten #7 am: 06. April 2015, 19:19:00 »

Zitat von: "Cachsten"
Gibt's denn Tablets ohne Touch-Screen?
Nein, ich glaube nicht Zwinker  (Das war nur ein Zitat aus einem Review).
Es wäre jedenfalls ein Traum: Eingabe auf einem 100 Euro-Tablet (z. B. das kleinste von Dell), dann per XML in den "großen" Rechner und weiter.
Es müsste allerdings unbedingt eine Demo-Version her. Auch 50 Euro sind mir zuviel, nur um die Software zu testen.
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« Antworten #8 am: 15. April 2015, 23:29:44 »

Zitat von: "maffyn"
http://www.staffpad.net/
ist das wirklich nur für windows? wenn das wirklich so gut funktioniert-ein knaller! so stellt man sich komponieren vor...:-)
primus 3.0 so, wäre eine feine sache:-)

Ist nicht ausgeschlossen. Ganz im Ernst: Wer sich die Filme anschaut, wird schnell sehen, daß das Konzept von StaffPad sehr nahe an dem von PriMus ist (Arbeit im Notenblatt auf leeren Takten mit beliebiger Unter- und Überfüllung der Takte, Klick auf Stehsatz-Elemente etc. zum direkten Einstellen derselben, direktes Greifen und Verschieben aller Elemente, Symbolwerkzeuge mit Überstreichen der Noten zur Zufügung, usw. usw.).
Dazu kommt, daß PriMus 2 Freihandlinien enthalten wird. Diese in Symbole umzuwandeln ist zwar nicht trivial, aber es ist meilenweit von der Komplexität einer echten OMR entfernt. Grund: Man hat ja die Linien samt Entstehungsgeschichte bereits als Daten vorliegen, während das bei echter OMR mühsam und fehlerträchtig aus einzelnen Pixeln ermittel werden muß.
PriMus bietet also beste Voraussetzungen, mit einer solchen Funktionalität erweitert zu werden.

Wer sich die Filme auf der StaffPad-Webseite anschaut, wird sich kaum dem Reiz des ganzen entziehen können. Die Präsentation ist phantastisch gemacht und löst unweigerlich Begeisterung aus.
Das Thema ist fraglos sexy. Insbesondere auch als Programmieraufgabe. Dem werde ich mich sicherlich nicht entziehen.

Allerdings bleibt die nüchterne Frage nach dem Nutzen. Die Stiftmethode muß sich in Konkurrenz zur Maus- und zur Tastatureingabe bewähren. D.h. sie muß die Arbeit leichter und schneller ermöglichen. Inwieweit ihr das nach einer ersten Begeisterungsphase gelingt, bleibt abzuwarten.
Interessant in diesem Zusammenhang ist, daß der Sibelius-Blogger Philip Rothman am Ende seines enthusiastischen  Blogbeitrags den Wunsch äußert, daß für die Zufügung von Artikulationszeichen anstelle der Stifteingabe auch alternativ die Symbolauswahl und "Mauseingabe" bereitgestellt werden sollte. Also so, wie es in PriMus jetzt schon funktioniert.
Das zeigt, daß er an dieser Stelle bereits die Stifteingabe als nachteilig empfindet.

Vorläufiges Fazit: Spektakuläre Präsentation, die sofort Begeisterung weckt. Aber der Nutzwert wird sich zeigen müssen.
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Klaus
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« Antworten #9 am: 15. April 2015, 23:58:06 »

Ganz ehrlich?
Mir wäre lieber, PriMus ließe sich endlich auf eine simple Tastaturbedienung ein, wie ich es vom alten capella her kannte:

Vorwahl für Ganze, Halbe, Viertel usw.: 1,2,4... usw.
Notennamen wie Taste: c,d,e,f,g... usw.

Damit käme ich schneller zu Ergebnissen als per Kritzelei auf virtuellem Papier.
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« Antworten #10 am: 16. April 2015, 00:27:30 »

Zitat von: "Klaus"
Mir wäre lieber, PriMus ließe sich endlich auf eine simple Tastaturbedienung ein,
Damit käme ich schneller zu Ergebnissen als per Kritzelei auf virtuellem Papier.

Ja, genau da bin ich dran. Und daher kommen auch meine Zweifel, ob die Stifteingabe der Bringer ist.
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Gruß Christof
Klaus
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« Antworten #11 am: 16. April 2015, 11:42:30 »

Die Antwort beruhigt mich.
Stifteingabe: Gerne. Irgendwann mal. Lachen
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« Antworten #12 am: 16. April 2015, 16:55:17 »

naja-die frage ist, wie man eben komponiert! bei mir ist es nachweivor so, daß jegliche maus, tastatur etc. eingaben mich aus meinem fluß reißen, weil ich mich auf mausbewegungen etc. konzentrieren muß, oder die pc-bedienung steuern muß.
jeder komponist (ich rede jetzt von den studierten..) lernt komponieren am notenblatt. die möglichkeit so zu komponieren und dann sein gekritzel dank so einem tablet schnell ins reine zu bekommen-wäre super!

schon primus ist bei mir ja nur deswegen da! trotzdem lenkt mich die bedienung noch zu sehr ab, so daß ich nur arrangementsaufgaben oder sowas stures wie chorsätze gleich am rechner mache. echte themenarbeit etc. erfolgen mit stift und papier. nur mal als beispiel: thema 1 schnell aufegschrieben, jetzt in windeseile thema 2 irgendwo (!!) später hingekritzelt, dann das dazwischen nach gusto aufgefüllt usw.

gaaanz urspürnglich sehnte ich mich nach einer lösung das zeug einzuimprovisieren. aber ich habe dann eingesehen, daß ein freies spiel in notenwerte umzusetzen noch viel irrealer ist...finale hatte ansätze, aber auch hier mußte man sich dann mehr aufs einspielen konzentrieren, statt auch die kreation des unerhörten! :-)

die technik geht weiter und ich denke auch primus ist vom ansatz her genau das richtige programm. so wie jeder grafiker schon lange sein tablett hat, so wird es evtl. nicht merh lange dauern, bis jeder primat sein tablettchen hat?? ;-)
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« Antworten #13 am: 17. April 2015, 18:33:54 »

Ich sehe das im Wesentlichen als Eingabehilfe (für unterwegs oder weil es evtl. präziser als die Maus ist), aber nur zusätzlich zu bestehenden Möglichkeiten, nicht als Ersatz. Eine Handschrifterkennung muss nicht sein. Auch die Korrektur- und Layoutmöglichkeiten werden wohl nicht in vollem Umfang gegeben sein.

Was Eingabe per Tastatur anbelangt: da ist PriMus m. E. schon recht weit (man muss sich nur mal in den EMIL-Dateien den „Notenteil“ mit einem Editor anschauen).
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Gruß Günter
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« Antworten #14 am: 17. April 2015, 22:51:02 »

In der EMIL nützt es mir nichts; die Eingabe in dieser Art ist es, die bisher noch fehlt.
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