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Autor Thema: staffpad- was ist das?  (Gelesen 3199 mal)
acco-boy
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« Antworten #15 am: 18. April 2015, 01:36:13 »

Hallo Klaus,
schon klar. Ich habe mich wohl falsch ausgedrückt.

Ich meinte, dass der "Code" innerhalb der EMIL-Datei, der die eigentlichen Noten beschreibt, schon ziemlich dem entspricht, was du wohl meinst. Er muss nur noch zur Benutzung für die einfache Eingabe zugänglich gemacht werden (was ich aber für möglich halte).

Als Beispiel habe ich mal ein Stückchen Musik "eingegeben": 4ge2e|4fd2d|4cdef|gg2g|4ge2e|4fd2d|4cegg|2.\c4p|dddd|de2f|4eeee|ef2g|4ge2e|4fd2d|4cegg|2.\c4p|<|
(das ist "Hänschen klein")

Wenn du damit am Schluss einer existierenden EMIL-Datei (eines einzelnen Stücks mit einer Notenzeile im Violinschlüssel und 4/4-Takt) den Bereich zwischen "$G Time{4/4}" und dem ersten "End" überschreibst und die EMIL-Datei dann in PriMus importierst, erhälst du das Notenbild.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #16 am: 18. April 2015, 08:19:44 »

Hallo Günter,

ich wusste schon, was du meintest.
Mein unwirscher Nachsatz entsprang eher dem Frust, dass ich das eben in PriMus noch nicht "einfach eingeben" kann. Nach Christofs Worten bin ich nun aber froher Erwartung, dass das bald kommt.
Nichts für ungut!
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acco-boy
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« Antworten #17 am: 18. April 2015, 10:48:46 »

Zitat von: "Klaus"
Nach Christofs Worten bin ich nun aber froher Erwartung, dass das bald kommt.
Das denke ich auch, denn so "riesengroß" ist der Schritt bis dahin nicht mehr. Da sind wir uns einig.

Eigentlich brauchts ja nur einen Editor, der den Text aufnimmt und dann in "Noten" umwandelt (sorry, wenn ich das zu kurz formuliert habe, aber den Programmieraufwand dazu kenne ich nicht).

Mir würde es auch schon reichen, den Textcode abschnittsweise zu schreiben und dann die ganze Passage "auf einmal" umzuwandeln (korrigieren von Fehleingaben ist ja immer möglich). Vergleichbar wäre sowas wohl mit einem HTML-Quelltexteditor, dessen Ergebnis dann im Browser zu sehen ist.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #18 am: 18. April 2015, 19:45:48 »

Das wiederum wäre mir zu indirekt...
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Christof Schardt
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« Antworten #19 am: 18. April 2015, 20:44:54 »

Zitat von: "acco-boy"
Eigentlich brauchts ja nur einen Editor, der den Text aufnimmt und dann in "Noten" umwandelt

Emil ist eine wunderbare Eingabesprache, aber es ersetzt leider keine Tastatureingabe. PriMus 2 wird daher für Emil einen Bruder erschaffen, nämlich Toni  (time optimized note input). Toni soll weitgehend blinde und höchst flinke Noteneingabe ermöglichen.
Alternativ gibt es die Eingabe nach Tonnamen und Notenwerten ( c d e.. 1 2 4 8 ..), denn die Geschmäcker sind ja verschieden. Das ist nahe an dem, was man aus anderen Programmen kennt.
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Gruß Christof
ohnesorg
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« Antworten #20 am: 18. April 2015, 21:29:02 »

Hallo,

es ist ja schon eine Weile her, dass das Erscheinen von Primus 2.0 zum ersten Mal angekündigt wurde. Wann ist es denn nun soweit?

Viele Grüße,

ohnesorg
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Christof Schardt
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« Antworten #21 am: 19. April 2015, 18:36:36 »

Dieses Jahr.
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Gruß Christof
ohnesorg
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« Antworten #22 am: 20. April 2015, 07:53:25 »

Hallo,

danke für die Information! Bin gespannt und bestimmt nicht der Einzige.

Viele Grüße,

ohnesorg
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pbox
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« Antworten #23 am: 10. Januar 2016, 11:15:54 »

Ich habe mir ein Surface Pro 4 und Staffpad geleistet und bin begeistert.
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Compositeur
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« Antworten #24 am: 23. Juli 2016, 20:31:53 »

Zitat von: "Christof Schardt"
Zitat von: "maffyn"
Allerdings bleibt die nüchterne Frage nach dem Nutzen. Die Stiftmethode muß sich in Konkurrenz zur Maus- und zur Tastatureingabe bewähren.
Unfug! Maus und Tastatur waren noch nie eine Konkurrenz, sondern sind der schlichten Fantasielosigkeit gewisser Programmierer geschuldet. Die etablierten Programme bieten ja nix anderes an. Was soll der User also anderes tun, als sich an diese schlechten Werkzeuge zu gewöhnen??? Jeder, der wirklich Musik schreibt, weiß, daß die intuitivste, mit Abstand schnellste und flexibelste Notation die mit Stift und Papier ist. Wer natürlich keine Noten schreiben kann, sollte sich halt nicht  so weit aus dem Fenster lehnen...
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Henning
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« Antworten #25 am: 23. Juli 2016, 21:40:54 »

Na ja...
Ich schreibe Musik seit etwa 30 Jahren (wirklich); eine Zeitlang war das meine Hauptbeschäftigung (Komposition, Arrangement, Notensatz) und ich war froh, dass capella und später Sibelius eine gute Tastatur-Eingabe bieten. Seitdem nutze ich Papier und Stift nur noch, wenn mir unterwegs etwas einfällt oder ich am Klavier sitze.
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Wumme
Gast
« Antworten #26 am: 20. Dezember 2016, 17:36:24 »

etwas mißtrauisch macht mich bei StaffPad:

- daß es fast ausschließlich Reklame dazu im Netz gibt - statt Erfahrungsberichte.
- daß es keine Demoversion gibt
- daß man bei jeder Gelgenheit von denen zu Microsoft verlinkt wird.

Kann nicht glauben, daß so ein Programm nur mit einem Surface funktioniert. Warum auch? Mit einem Grafiktablett sollte das doch wohl - wenigstens zum Testen - auch gehen.
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