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Autor Thema: Midi-Import und Nacharbeit  (Gelesen 587 mal)
bassklampfe
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« am: 26. April 2015, 12:22:57 »

Im Unterforum Capella wurde über das Thema Midi-Export/-Import: Pausen verschwinden diskutiert bzw. darüber, was beim Midi-Import erhalten bleibt und was nicht.

Ich möchte hier ein interessantes Beispiel mit euch Teilen.

Vor einiger Zeit habe ich mich mit "Bobby Brown" von Frank Zappa beschäftigt. Gute Noten zu bekommen war nicht einfach möglich. Dann bin ich auf die Webseite musicnoteslib.com gestoßen. Dort gab es Noten als PDF herunterzuladen. Auf den ersten Blick interessant, aber dann wurde mir klar, dass es sich nur um einen unbearbeiteten Import einer Midi-Datei handelt. Spielen konnte man nach diesen Noten jedenfalls nicht. Die  Midi-Datei konnte man auch herunterladen und als ich mir dieses Midi anhörte, dachte ich

"WOW, KLASSE, DAS IST WAS ICH BRAUCHE"

Also habe ich mich daran gemacht, in etlichen Stunden Arbeit (nein ich habe sie nicht gezählt, aber es waren viele!) im Vergleich von Midi-Datei im Sequencer, ständigen Anhören von Midi- und PriMus Datei und anschließenden weiteren Korrekturen eine eigene Partitur zu erstellen, die auch tatsächlich les- und spielbar ist. Zumindest besser als das PDF von musicnoteslib.

Das Ergebnis könnte Ihr als PDF-Datei aus meiner DropBox ziehen.

Holt euch die Midi-Datei, hört sie euch an (für Windows immer noch am Besten: vanBasco's Karaoke Player) und vergleicht die Partitur von musicnoteslib mit meiner Partitur.

Ich bin an jedem konstruktiven Feedback interessiert und gespannt auf eure Rückmeldungen.

Grüße Jørgen
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« Antworten #1 am: 26. April 2015, 13:56:16 »

Hallo Jørgen,

einige ganz kurze Rückmeldungen:
1. du hast dir ja unheimlich viel Mühe gemacht (die "Stunden" sind wohl eher "Tage")
2. es hat sich gelohnt, denn die musicnoteslib-Partitur ist Schrott (teilweise unsinnig und erscheint an manchen Stellen fast "unspielbar")
3. zu deiner Partitur: das Layout ist manchmal vertikal noch unnötig eng (zwischen den Systemen), so dass es Überschneidungen gibt (Bsp. Haltbögen im E-Piano, n-tolen-Klammern an verschiedenen Stellen). Das Piano könnte manchmal ein "ottava" gebrauchen und wenn du dann noch bei Piano und E-Piano die Instrumentenbezeichnung mittig zur Klammer stellst ...

trotzem: jetzt schon "um Welten" besser (sowohl musikalisch als auch von der Darstellung).
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Gruß Günter
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