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Autor Thema: Capella und die Notensatzregeln  (Gelesen 588 mal)
BurkhardS
Gelehrter
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« am: 01. Januar 2016, 14:19:06 »

Hallo zusammen,
zuerst einmal wünsche ich allen hier ein frohes neues Jahr.

Ich habe mir zu Weihnachten "Hals über Kopf" von Elaine Gould schenken lassen. Daraufhin habe ich in meinen Capella-Noten einige Ungereimtheiten entdeckt, die mir vorher gar nicht aufgefallen waren.
z.B. hier:
[attachment=2]cap16.png[/attachment]
Warum sind da bei der ersten 16tel-Gruppe die Hälse kürzer al bei der zweiten? Sind doch die gleichen Töne. Und laut Elaine Gould sollte kein Balken in einem Zwischenraum enden, denn sonst entsteht zwischen Balken und Notenlinie ein unschöner weißer Keil. Genau das passiert aber hier.

Ein weiteres Beispiel:
Capella mit Balkenenden im Zwischenraum:
[attachment=1]cap16-2.png[/attachment]


Richtig wäre es so, wie MuseScore es macht:
[attachment=0]mus16-3.png[/attachment]
In der letzten 16tel-Gruppe berührt der 16tel-Balken die Linie am Anfang und endet mittig auf der Linie. Dadurch entstehen keine weißen Keile.

Dann gibt es noch das Problem, dass Capella die Hälse von verbalkten 16tel gleicher Noten auf einer Linie (z.B. E im Violinschlüssel) 3 Zwischenräume hoch macht, es müssten aber 3 1/4 Zwischenräume sein. Das hört sich zwar nicht viel an, wirkt aber im Notenbild deutlich besser. Das hatten wir hier auch schon einmal angesprochen:
http://notensatz.forumprofi.de/capella-f3/balkenabstand-t1037.html

Wenn ich dann aber hier:
http://www.capella.de/de/index.cfm/rat-hilfe/aus-der-hotline/hals-ueber-kopf/
lese, dass Capella die Regeln aus "Hals über Kopf" richtig anwendet, muss ich feststellen, dass diese Aussage so nicht ganz richtig ist.
Gespeichert
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