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Autor Thema: Sounds in PriMus  (Gelesen 1513 mal)
bassklampfe
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« Antworten #15 am: 24. Oktober 2016, 16:57:29 »

Zitat von: "bassklampfe"
Zum optimalen Ergebnis bitte unter Midi/Abspiel-Optionen... das Häkchen bei "Anschlagstärke aus Einspielung vorspielen" setzen.
Zitat von: "Compositeur"
Ich höre da keinen Unterschied. Was hast Du denn "eingespielt"?
In diesem Fall habe ich nichts "eingespielt" Aber der Platz war etwas knapp für "Anschlagstärke aus Einspielung oder importiertem Midifile vorspielen"
Wenn du keinen Unterschied hörts, probiere mal folgendes File [attach=426]Primus Velocity Play[/attach]. Wenn das Häkchen gesetzt ist, musst du einen Unterschied zwischen Takt 1-4 und Takt 5-8 hören. Wenn nicht, dann nicht.
Wenn das bei dir nicht funktioniert (es hört sich immer alles gleich an) müssten wir das mal näher untersuchen.

Zitat von: "Compositeur"
Und wie geht das eigentlich praktisch, wenn am Ende ne saubere Notation - wie in deinem Beispiel - stehen soll?
Die Nacharbeit ist ein hartes Stück Arbeit. Das kann man nicht in ein zwei Sätzen erklären. Jedenfalls: Midi-File parallel in einem Sequencer öffnen und schauen, wann und wie lange die einzelnen Töne wirklich klingen sollen, ist immer hilfreicht.

Grüße Jørgen
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« Antworten #16 am: 24. Oktober 2016, 17:03:13 »

auweia...
auf genauso eine Arbeit habe ich überhaupt keinen Bock ;-) Da ist man mit jedem Orchester/Band schneller. Ich würde gern in einem praktischen Weg meine Midis von der Notation ausgehend wenigstens etwas lebendiger klingen lassen...
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bassklampfe
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« Antworten #17 am: 24. Oktober 2016, 17:05:14 »

Zitat von: "Compositeur"
Ich höre da keinen Unterschied.
Müsste man z.B deutlich im Takt 126ff im crescendo des Trommelwirbels hören.
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« Antworten #18 am: 24. Oktober 2016, 17:10:21 »

Zitat von: "Andreas"
@ Günter
Würde gerne Sonatina Symphonic Orchestra benutzen. Würdest Du eine Anleitung zur Verfügung stellen, wie diese Soundbibliothek in PriMus genutzt werden kann?
Hallo Andreas,

für dich (und Herrn Mink natürlich) eine kurze Zusammenstellung der einzelnen Schritte:

1. LoopBe als interne Midi-Verbindung installieren
2. Dann noch einen ASIO-Treiber wegen der Latenz (ich nehme ASIO4ALL)
3. Den Linux-Sampler installieren, am besten mit Frontend Fantasia
4. Ein- (LoopBe) und Ausgang (ASIO) festlegen, Sounds laden (SF2 und SFZ sowie Giga-Samples sind möglich), Alles als Script abspeichern.
5. In PriMus LoopBe als Midi-Gerät für die Ausgabe einstellen

Das ist das Wesentliche, der Rest ist Feinabstimmung.
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Gruß Günter
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« Antworten #19 am: 25. Oktober 2016, 09:01:19 »

Hallo, Jørgen,
ob ich der Richtige für ein Feedback bin, weiß ich nicht. Bin Amateur-Trompeter und -dirigent. Blasorchester und Tanzkapelle liegen in der Vergangenheit. Keine Big-Band- oder Jazz-Erfahrung. Aktuell ausschließlich kirchliche Bläsermusik. Soviel zu meinem Background.

Gute Arbeit. Respekt. Daran hast Du ziemlich lange gesessen. Allein die differenzierte Schlagwerk-Notation muss Dich Tage gekostet haben.
Die Noten sehen sehr spielbar aus. Der Pianist muss richtig gut sein. Fis-Dur darf für die Nicht-Transponierer kein Problem sein.

Am Rechner hört es sich jedenfalls klasse an. Benutze VirtualMIDISynth und Compifont.sf2. Damit klingt das meiste klasse.
Die Blechbläser allerdings nicht. Habe bisher noch keinen Soundfont getroffen, bei dem mich die Blechbläserklänge positiv vom Hocker gehauen hat. Alles quäkt.

- in Teil C überdecken die Trompeten den Rest. Wie im wirklichen Leben ;-)
- in T97/98 ist das Piano klasse notiert. Man glaubt nicht das zu hören, was man sieht.
- in T105/T106 werden die beiden Saxophone nicht synchron wiedergegeben, obwohl sie so notiert sind. Das liegt am großen Soundfont Compifont (974 MB). Mit kleineren (Merlin Gold, Yamaha XG) sind sie wieder übereinander.
- mit der Midi-Option Anschlagstärke ist ab T126 ein deutliches Cresc. zu hören
- Schlagzeugsolo in T137-144 ist klasse, besonders T 143 kommt einwandfrei

Klingt echt und spielbar. Um die Wiedergabe einzelner Instrumente zu testen nur bedingt geeignet, weil häufig zu viele Instrumente gleichzeitig spielen. Aber ist ja auch für Big Band gedacht und nicht für eine Jazz-Combo.

Noch mehr zum Testen? Von mir kannst Du Dir das Weihnachtsheft ansehen auf der Website von ColumbusSoft. Da ist aber nicht so viel mit Klängen. Schlagwerk gar nicht.

Grüße
Andreas
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« Antworten #20 am: 25. Oktober 2016, 09:18:00 »

Hallo, Günter,
vielen Dank für die Anleitung. Wird heute noch umgesetzt.
Viele Grüße
Andreas
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« Antworten #21 am: 31. Oktober 2016, 17:21:15 »

Zitat von: "Andreas"
Die Blechbläser allerdings nicht. Habe bisher noch keinen Soundfont getroffen, bei dem mich die Blechbläserklänge positiv vom Hocker gehauen hat. Alles quäkt.
Ich bin eigentlich mit dem Titanic 200 GM-GS SoundFont 1.2
sehr zufrieden. Für mich reicht es jedenfalls. Kannst ja mal probelauschen und deine Meinung kundtun.

Gruß Jørgen
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« Antworten #22 am: 14. Januar 2017, 13:09:38 »

Hallo, Jørgen,

ich schulde Dir noch eine Rückmeldung. Sorry für die Verspätung.
Habe einige Zeit zum Vergleich Titanic 200 und Compifont benutzt.

- Tenorsax klingt bei beiden ähnlich gut. Sogar Vibrato ist bei langen Tönen zu hören.
- Blechbläser quäken bei beiden Soundfonts (hoffentlich klinge ich in Echt nicht so ;-))
- die Orgel in Titanic 200 klingt mir zu hell und zu piepsig. Gefällt mir bei C. besser
- Bass, Jazzgitarre und Drumset sind bei Titanic 200 gut umgesetzt. Aber bei C. klingt es wesentlich lebendiger, voller und satter.
- Nachteil Compifont: auch auf schnellem Rechner mit genügend Leistung hakt es manchmal. Vertikales Verschieben von Noten wird nicht wie gewohnt umgesetzt, sondern manchmal deutlich verzögert. Das dürfte an der Größe der Soundbibliothek liegen. 974 MB wollen im Hintergrund bewegt sein. Für die Zeit der Bearbeitung wähle ich dann Microsoft GS Wavetable aus und stelle es hinterher wieder zurück auf VirtualMidiSynth.

Grüße
Andreas
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