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Autor Thema: Ideale Notationssoftware für meine Anforderungen?  (Gelesen 3916 mal)
Theo
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« Antworten #15 am: 06. Dezember 2016, 12:52:42 »

Hallo icke,
also was ein Notenheftchen (mit Capella) anbelangt, bin ich der Meinung, dass Du Dir einen Publisher sparen kannst.
Der oben schon angesprochene längliche Diskussionsfaden
http://notensatz.forumprofi.de/index.php?topic=1180.msg10100#msg10100
ist nun zu einem Abschluss gekommen  Smile. Siehe Link dort.
Es ist die Frage, ob Du Funktionen brauchst, die ein Publisher hat, welche LibreOffice nicht bieten kann und was Du vorziehst: ein paar Hundert Euro ausgeben oder eine halbe Stunde mit Installationen verbringen (die mit der Anleitung dann hoffentlich auf Anhieb funktionieren). Es braucht Geduld. Aber ich bin der Meinung: es lohnt sich!
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Andreas
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« Antworten #16 am: 07. Dezember 2016, 10:50:49 »

Erfahrungsgemäß ist jeder mit "seinem" Notensatzprogramm zufrieden und empfiehlt es weiter. Geht mir nicht anders.

Nutze seit 20 Jahren Notensatz am PC und bin über NoteWorthy, Capella, ScorePerfect und Testläufen mit anderen Programmen bei PriMus/SharpEye/SmartScore gelandet.
Bin mit der Kombination sehr zufrieden. Einfache Bedienung, hochwertige Ausgabe. Partituren, Unterrichtsblätter, Programmhefte - alles kein Problem und ohne Umwege machbar.

Dank Test- und Freeware-Versionen kann man alles ausprobieren und sich selbst ein Bild machen.

Grüße
Andreas
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acco-boy
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« Antworten #17 am: 07. Dezember 2016, 16:37:54 »

Dem kann ich voll zustimmen.  Dafür

Für mich muss ein Notensatzprogramm in erster Linie saubere Ausdrucke erstellen und dabei meine musikalischen Anforderungen erfüllen und leicht bedienbar sein. Und das kann PriMus ... ohne dass ich bisher allzu große Einschränkungen hinnehmen musste. Zugegeben: manchmal muss man ein wenig "tricky" zu Werke gehen (deutich weniger als noch vor 20 Jahren), aber es klappt.

Für alles Andere (Abhören, MP3 erzeugen, PDF erstellen, Scannen etc.) gibt es Schnittstellen und Austauschformate. Das reicht mir vollkommen.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #18 am: 07. Dezember 2016, 20:36:14 »

Mir auch.
Was Optik betrifft, wünsche ich mir von PriMus lediglich, dass es mit anderen Notenfonts zu arbeiten lernt.
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« Antworten #19 am: 07. Dezember 2016, 21:55:31 »

Ja, steht auch auf der Wunschliste ... und noch ein wenig mehr, aber da wird ja in Version 2 hoffentlich einiges kommen:

1. umfangreichere Formatiermöglichkeiten beim Text
2. besseres Grafikhandling
3. Gruppieren von Elementen (Grafik+Grafik, Grafik+Text)
4. Nichtmodale Dialoge, insbesondere "Inhalte bearbeiten"
5. eine feiner einstellbare Kollisionsbehandlung

und manche Kleinigkeit noch dazu.
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Gruß Günter
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Christof Schardt
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« Antworten #20 am: 07. Dezember 2016, 22:00:10 »

Mir auch.
Was Optik betrifft, wünsche ich mir von PriMus lediglich, dass es mit anderen Notenfonts zu arbeiten lernt.

Ja, das wird PriMus 2.0 können.  Auch in beliebiger Kombination von Zeichen aus verschiedenen Fonts.
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Gruß Christof
Christof Schardt
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« Antworten #21 am: 07. Dezember 2016, 22:37:09 »

Es ist die Frage, ... was Du vorziehst: ein paar Hundert Euro ausgeben oder eine halbe Stunde mit Installationen verbringen

Klitzekleine Korrektur: Wenn ich es richtig sehe, geht es bei ihm um die Entscheidung zwischen einem Crossgrade nach PriMus (179,-) und einem Upgrade auf die aktuelle capella-Version. Unterm Strich bleibt hier ein gerade mal zweistelliger Unterschied.
Dazu ein Scan-Programm. Da ist SharpEye die günstigere Variante. Also unterscheiden sich die beiden Lösungen preislich wohl nicht wesentlich.

Dazu kommt: Mit dem PriMus Publisher sind nicht nur die in Deinem Tutorial behandelten Probleme obsolet, man erhält auch eine ganz andere und freiere Arbeitsweise. Man sieht das Endprodukt direkt auf dem Bildschirm und kann alle Änderungen unmittelbar ausführen.

Zwei Lieder einfügen? Die Importfunktion macht's möglich.

Liedreihenfolge vertauschen? Braucht nur ein paar Klicks.

Im zweiten Lied einen Notenfehler korrigieren? Geht sofort.

Das dritte Lied um einen Ton nach unten transponieren? Ein Klick.

Das ganze Liederheft von A5 nach A4 bringen? Kein Problem.

Und wenn es mal hakt? Beim Hersteller melden, der hilft weiter, per Mail und Telefon, garantiert!



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Gruß Christof
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« Antworten #22 am: 07. Dezember 2016, 23:52:16 »

Ich wieder ....
Der Beitrag entwickelt ja eine richtige Eigendynamik .....  Zwinker

Danke für alle Beiträge!!
Was ich bisher gemacht habe: Primus free und die Testversion von SharpEye heruntergeladen. Was ich bisher gesehen habe, gefällt mir sehr gut.

Habe mir eben auch nochmal VirtualMidiSynth heruntergeladen. Da hapert es momentan noch an den SoundFonts, die ich irgendwie nicht runtergeladen und installiert bekomme. Auch nicht von anderen Anbietern.

Nochmal ne Verständnisfrage: Die Daten von SharpEye zu Primus werden als Midi übertragen?
Zweitens, der VirtualMidiSynth kleidet auch nur Mididaten in gute Klänge um? Für meine Übe-MP3s für die Chorsänger würde ich strengenommen gar nicht Primus benötigen?

Viele Grüße
von einem, der überrascht ist, was momentan alles möglich ist .... und das noch intuitiv, ohne eine Seite Handbuch gelesen zu haben ... Freundensprung
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Christof Schardt
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« Antworten #23 am: 08. Dezember 2016, 00:50:55 »

VirtualMidiSynth ...Da hapert es momentan noch an den SoundFonts, die ich irgendwie nicht runtergeladen und installiert bekomme.

Wir haben bei uns im Service-Bereich ein bebildertes Tutorial dazu bereitgestellt, vielleicht hilft das weiter:
http://www.columbussoft.de/service.php

Nochmal ne Verständnisfrage: Die Daten von SharpEye zu Primus werden als Midi übertragen?

Nein, besser als XML. Hier gibt es eine Kurzanleitung:
http://www.columbussoft.de/download/dl?file=SharpEyeQuickIntro.pdf


Zweitens, der VirtualMidiSynth kleidet auch nur Mididaten in gute Klänge um? Für meine Übe-MP3s für die Chorsänger würde ich strengenommen gar nicht Primus benötigen?

Wenn's nur um midi und mp3's geht: ja.

Übrigens gibt es noch eine andere Möglichkeit der Chorunterstützung:  Direkt die PriMus-Dateien an den Chor senden. Die Chormitglieder können mit dem kostenlosen Primus-Reader die Dateien ansehen, drucken und abspielen. Und dabei im Mixer das Tempo ändern, die Balance ändern, einzelne Stellen ansteuen und wiederholen, den Text zu den Noten lesen und lernen,..... ganz andere Möglichkeiten. Einziger Nachteil:  Läuft nicht mit dem Autoradio.







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Gruß Christof
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« Antworten #24 am: 08. Dezember 2016, 07:57:43 »

Zitat
Wir haben bei uns im Service-Bereich ein bebildertes Tutorial dazu bereitgestellt,

Ja, das hatte ich gestern schon gesehen. Ich wollte den vorgeschlagenen Font TimGM6mb installieren, aber der Link lief ins Leere. Weitere Fonts klappten auch nicht. Die Dateiendung hiess dann nicht mehr sf2 (sondern (sfak...irgendwas ähnliches?) und wurde nicht gefunden. Muss ich nochmal in Ruhe probieren.....

Zitat
Übrigens gibt es noch eine andere Möglichkeit der Chorunterstützung:  .........  Läuft nicht mit dem Autoradio.

Autoradio ware megatoll!!
Ich denke, diese Lösung (Primus-reader) würden ein bis zwei Personen max. nutzen. Ein Drittel der Sänger hat keinen PC und keine Email (Alter geht hoch bis 70 Jahre....). Sie bekommens von mir auf einen MP3-Player gespielt. Und ein anderer Teil ist so beschäftigt mit den anderen Aufgaben des Lebens, dass sie keine Zeit finden würden, mit einem neuen Programm rumzuspielen.
Aber vielleicht lasse ich die Idee mal im Hinterkopf für ganz aufgeweckte Mitglieder  Kopfkratzen.......
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Klaus
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« Antworten #25 am: 08. Dezember 2016, 08:11:43 »

Es gibt einige online-Dienste, die eine Midi-Datei nach mp3 konvertieren können. Zwinker
Siehe hier. Dann kann man's auch per Autoradio hören. Zwinker
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« Antworten #26 am: 08. Dezember 2016, 16:56:38 »

Zitat
Wir haben bei uns im Service-Bereich ein bebildertes Tutorial dazu bereitgestellt,

Ja, das hatte ich gestern schon gesehen. Ich wollte den vorgeschlagenen Font TimGM6mb installieren, aber der Link lief ins Leere. Weitere Fonts klappten auch nicht. Die Dateiendung hiess dann nicht mehr sf2 (sondern (sfak...irgendwas ähnliches?) und wurde nicht gefunden. Muss ich nochmal in Ruhe probieren.....

Soundfonts gibt es manchmal in "gepackter" Form, die dabei verwendeten Packer sind sfPack und sfArk. Die Dateien bekommen dann deren Endungen und können auch nur mit diesen Programmen wieder entpackt werden. Sie sind zwar schon ziemlich alt, aber immer noch im Netz zu finden.

Um gute Soundfonts zu finden, schau zuerst mal auf die Homepage von Virtual Midi Synth (http://coolsoft.altervista.org/en/virtualmidisynth), dort gibt es sehr brauchbare GM-Fonts. Auch bei Synthfont (http://www.synthfont.com/soundfonts.html) kannst du fündig werden.
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« Antworten #27 am: 08. Dezember 2016, 19:28:29 »

Vielleicht passt es anderswo besser hin, aber ich platziere es eben mal in diesem Thread:

Habe heute (nach längerer Zeit wieder einmal) den pdf-IMPORT von MuseScore verwendet.
Ich kann nur sagen: Exzellent!
Beim Anwählen der Funktion muss man allerdings mit dem Internet verbunden sein; es öffnet sich das Browserfenster und man kann die gewünschte PDF-Datei dort hochladen. Nach wenigen Sekunden steht ein Download im MuseScore-Format zur Verfügung. Die Noten werden - bei guter Vorlage - astrein übernommen, bei den Lyrics können einzelne Schnitzer vorkommen. Alles nicht schlimm, minimale Nachbearbeitung und man hat eine fertige Partitur, die man aus MuseScore heraus auch im MusicXML-Format exportieren kann.
Genau das habe ich auch gemacht, und die XML-Datei in PriMus weiterbearbeitet.

Eine tolle Funktion jedenfalls, für die man den Entwicklern von MuseScore Respekt und Dank zollen muss. Anbeten
Übrigens erhält man auch eine eMail-Benachrichtigung samt Link, dass die konvertierte Datei nun zum Download steht - falls die Konversion doch einmal länger dauert.
Wegweisend!
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« Antworten #28 am: 09. Dezember 2016, 09:27:52 »

Klaus, acco-boy,
bei euch sehe ich in der Fußzeile, dass ihr sowohl PriMus Publisher als auch musescore benutzt. Gleichzeitig? Wenn der Publisher so "Hammer" ist, wieso nutzt ihr dann noch das Freewareprogramm? Interessehalber?
Ich bin froh, wenn ich mal die Funktionalität eines Programms verstanden habe und dann nicht immer hin und her springen muss.

Das mit dem PDF-Import klingt gut. Aber da bist du auch auf die Internetverbindung, den funktionierenden PDF-Leser am anderen Ende der Leitung, auf die Existenz der Firma musescore etc. angewiesen.
und unter Umständen liest der NSA, die Gema o.a. mit und du bekommst am Quartalsende eine Rechnung bzw. ne Strafanzeige ..... Lupe
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Andreas
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« Antworten #29 am: 09. Dezember 2016, 09:49:07 »

Habe den pdf-Import von MuseScore auch einmal ausprobiert.
Die Idee und den Service finde ich klasse.

Die Ergebnisse waren bei mir allerdings unbrauchbar. Habe den Prokofjev-Marsch aus den Kammermusik-Beispielen von PriMus genommen und einen einfachen vierstimmigen Chorsatz. Der Marsch war eine Anhäufung von Noten, im Chorsatz wäre viel zu viel zu korrigieren. Die gleichen Stücke mit SharpEye und SmartScore hatten fast 100 % Erkennungsrate.

Notenscan wird bei diesem Service mit Audiveris durchgeführt, ebenfalls open source-Software. Habe es nicht geschafft, diese auf meinem Rechner zu installieren.
Bleibe also bei SharpEye und SmartScore.

Grüße
Andreas
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