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Autor Thema: vorgezogene 8tel, wie notieren  (Gelesen 1157 mal)
BurkhardS
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« am: 08. März 2017, 16:22:38 »

Hallo zusammen,

ich bin mir gerade nicht ganz schlüssig, wie ich das notieren soll. (s. Beispiele). Die letzte Achtel im zweiten Takt wird gegenüger dem mehrere Takte vorher üblichen Rhytmus um ein 16tel vorgezogen.

Erst habe ich es so geschrieben wie in synkope1.png. Da die Synkope aber so nicht so gut als solche erkennbar ist, habe ich die 8tel aufgeteilt. (s. synkope2.png). Das sieht aber auch irgendwie blöd aus, zumal da ja auch noch ein Stakkato-Punkt drauf ist.

Wie würdet ihr das notieren?
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« Antworten #1 am: 08. März 2017, 17:59:58 »

Wie würdet ihr das notieren?
Ich bin mich auch nicht sicher, wie es formal "korrekt" wäre. Aber ich würde synkope1 nehmen und die punktierte 8-tel Pause in eine 16tel Pause und eine 8tel Pause aufteilen. Das ist sofort augenfällig und macht auch von der Lage den Vorzieher deutlich.
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Henning
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« Antworten #2 am: 08. März 2017, 21:25:33 »

So würde ich es auch machen, einfach eine Sechzehntel. Durch die nachfolgende Viertel wird es klar, dass es eine Synkope sein muss. Eventuell könnte man dann noch die Achtel mit der Sechzehntel über die Pause verbalken.
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sopran55
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« Antworten #3 am: 09. März 2017, 07:36:08 »

Würde variante  2 noch die achtels pause wechseln zuerst eine sechzehntel danach die achtels-pause, so sagen es die bücher, aber keine regel ohne ausnahme.
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BurkhardS
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« Antworten #4 am: 09. März 2017, 08:27:40 »

Danke für die Meinungen.

Damit habe ich noch drei weitere Varianten.

Mein Favorit ist momentan der Vorschlag von Hening mit der Verbalkung über die 16tel-Pause hinweg. Da sieht man sofort, dass in dem Takt etwas anders ist und man sieht auch besser, was zählzeitmäßg zusammengehört und dass die 16tel noch vor der 4 kommt.

Ich habe allerdings den Stakkato-Punkt weggelassen, da die letzte Note jetzt ja eh nur noch eine 16tel ist.

Gruß
Burkhard
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sopran55
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« Antworten #5 am: 09. März 2017, 10:03:56 »

Wenn zuletzt einen 16 notiert wird ist die 3 variante das richtige.
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asterdos
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« Antworten #6 am: 18. Oktober 2018, 10:33:04 »

Moin, allerseits,

es ist zwar schon länger her, dass diese Frage gestellt wurde, aber da ja jetzt mit capella8 u.a. die Pausenverbalkung so einfach geworden ist, habe ich mal ein wenig rumgespielt; ich empfinde das folgende Beispiel als recht eingängig.

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« Antworten #7 am: 18. Oktober 2018, 11:04:30 »

Ich würde die letzte Achtelnote als Sechzehntel notieren. So sieht man, dass sie nicht auf einer Achtel-Zählzeit gespielt werden muss (also wie oben Version 4 bzw. 5). Das wird durch die dann entstehende Viertelpause noch verstärkt. Sonst könnte es passieren, dass der zweite Takt genau wie der erste gespielt wird.
Lässt sich der Abstand zwischen Stummelhals und Achtel- bzw. Sechzehntelpause noch vergrößern?
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asterdos
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« Antworten #8 am: 18. Oktober 2018, 11:59:04 »

Kein Problem, mit N-Pfeil-nach-oben kann man die Pausen nach oben verschieben, der Stummelhals verlängert sich dadurch nicht; außerdem lassen sich Stummelhälse bei markierten Noten auch abschalten.
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asterdos
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« Antworten #9 am: 18. Oktober 2018, 12:31:04 »

 Schlau Ich sehe gerade: wenn die Stummelhälse abgeschaltet werden, schweben die Sechzehntelbalken in der "Luft" - das sieht dann schon wieder irgendwie ein wenig verwirrend aus...
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« Antworten #10 am: 18. Oktober 2018, 16:45:42 »

Ich hatte es damals wie in meinem Beispiel Synkope5 gelöst, also die letzte Note als 16tel vor einer 4tel Pause und mit Verbalkung über die vorherghende 16tel Pause. Das ging dank MuseScore auch super einfach.

Hat sich in der Praxis auch bewährt. Die Musiker sind zumindest drubergerumpelt, dass hier etwas anders ist.

Was ich nicht machen würde, wäre Pausenverbalkung mit Pausen am Anfang oder Ende. Das sieht doch arg zerfranst aus. Auch wenn da noch Stummelhälse dran sind.

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asterdos
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« Antworten #11 am: 19. Oktober 2018, 09:45:16 »

Lieber BurkhardS,

irgendwie hast Du ja recht, aber ich sehe seit einigen Jahren genau diese Art der Überbalkung immer öfter bei einigen Komponisten, für die ich regelmäßig setze - und der Kunde ist und bleibt nun mal König...
Zwinker

Viele Grüße, asterdos
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