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Autor Thema: Fragen zu Forte 8.5 Basic  (Gelesen 391 mal)
ax.ju
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« am: 17. Oktober 2017, 21:42:50 »

Ich habe mal zwei Fragen zu Forte 8.5 Basic:

1.) Wenn ich z.B. einen 4/4-Takt mit vier mal drei 8-tel-Triolen fülle, die ja zusammen dann eben ein ganzes geben, gehen die Noten über den Taktstrich hinaus. Also nicht als gebundene Noten oder irgendwas, sondern einfach rein optisch. Man kann die Noten und Taktstriche zwar verschieben, aber das ist ja dann unnötige Arbeit. Außerdem fangen die Noten vom nächsten Takt, wenn ich den Taktstrich nach rechts verschiebe, dann links vom Taktstrich an. Alles sehr kuddelmuddel. Gibts da nicht eine Möglichkeit, dass die Noten einfach innerhalb vom Takt bleiben und gut ist? Andere Programme kriegen das doch auch hin.

2.) Auf meinem PC (Windows 10) geht der Sound von Forte 8.5 Basic nicht. Ich habe wirklich alles probiert. Der PC-Sound geht wunderbar. Auch im Soundmixer ist für das Programm eine ordentliche Lautstärke eingestellt. Im Programm selbst sind die Regler im Mischpult auf voll. Aber beim Abspielen gibt es einfach keinen Sound.
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Henning
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« Antworten #1 am: 17. Oktober 2017, 21:53:28 »

Ich versuche, es mal freundlich zu formulieren:
Forte ist kein Programm, das in erster Linie für perfekten Notensatz gedacht ist.
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ax.ju
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« Antworten #2 am: 20. Oktober 2017, 10:49:42 »

Es müsste ja auch nicht perfekt sein, aber da klappt ja hinten und vorne gar nichts.
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Klaus
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« Antworten #3 am: 20. Oktober 2017, 20:48:08 »

Dann wird es Zeit, sich Alternativen zu suchen. Es gibt genügend davon.
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ax.ju
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« Antworten #4 am: 21. Oktober 2017, 10:28:52 »

Dann wird es Zeit, sich Alternativen zu suchen. Es gibt genügend davon.

Es ist nicht so, dass ich nicht schon einige Programme ausprobiert habe. In "Final Notepad" kann ich keine Tempowechsel, keine Wechsel des Schlüssels usw. durchführen, "Final PrintMusic" macht Probleme, wenn man z.B. zwei 4-tel-Triolen oder vier 8-tel Triolen in einem 4/4-Takt unterbringen will, obwohl es genau aufgeht, was aber ein allgemein bekanntes Problem ist. Nur mit den im Internet beschriebenen Lösungen konnte ich es nicht wirklich lösen. Ansonsten wäre "Final PrintMusic" nicht schlecht. Über Capella 7 habe ich gelesen, dass man bei der 54€-Version nur maximal 100 Takte eingeben kann, was ein absoluter Witz ist.
Vielleicht kann mir ja jemand ein Programm empfehlen, das nicht gerade 300+ € kostet und trotzdem brauchbar ist und keine ganz groben Schnitzer aufweist, die das Programm direkt komplett unbrauchbar machen.
Also fassen wir mal zusammen:
Es sollten Tempo-, Schlüssel- und Taktartwechsel möglich sein, ebenso das Bilden von durchgängigen Triolen. Systeme sollten aus bis zu 4 Stimmen bestehen können (z.B. für Orgel oder Chor). Die maximale Anzahl der Takte sollte deutlich mehr als 100 betragen. Und dabei sollten die Noten nicht über den Taktstrich hinausragen. Ich denke, das ist für ein Programm für z.B. 120€ nicht zu viel verlangt. Das 99€ teure "Final PrintMusic" kriegt das ja quasi alles hin bis auf die Sache mit den Triolen. Das verdirbt leider alles.
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brunsbox
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« Antworten #5 am: 21. Oktober 2017, 10:41:41 »

musescore kostet nichts und sollte Deinen Ansprüchen leicht genügen
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Klaus
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« Antworten #6 am: 21. Oktober 2017, 10:57:09 »

musescore kostet nichts und sollte Deinen Ansprüchen leicht genügen
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Dem würde ich zustimmen.
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« Antworten #7 am: 21. Oktober 2017, 11:07:31 »

noch ein Tip, Capella 7.1 gibt es z:Zt. für 138 € als Vollversion, kannst Du auch 14 Tage kostenlos testen
https://www.capella-software.com/de/index.cfm/download/capella/download-capella/
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Henning
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« Antworten #8 am: 21. Oktober 2017, 12:16:15 »

Mein Rat wäre auch MuseScore.
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« Antworten #9 am: 21. Oktober 2017, 16:40:30 »

Musescore ist zwar kostenlos, aber die Optik von Liedtexten ist halt momentan noch echt gewöhnungsbedürftig. Von daher wäre das momentane Capella-Angebot vielleicht doch zu überlegen, wenn viel Chormusik gesetzt werden soll.
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Klaus
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« Antworten #10 am: 21. Oktober 2017, 17:36:34 »

Das ist ein bedenkenswerter Einwand. Musescore beherrscht unter Windows derzeit noch kein Fontkerning, wodurch alle Normaltextelemente (Lyrics, Titel, Tempobezeichnungen usw.) optisch leiden.
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« Antworten #11 am: 21. Oktober 2017, 18:27:05 »

Dann wird es Zeit, sich Alternativen zu suchen. Es gibt genügend davon.
Es sollten Tempo-, Schlüssel- und Taktartwechsel möglich sein, ebenso das Bilden von durchgängigen Triolen. Systeme sollten aus bis zu 4 Stimmen bestehen können (z.B. für Orgel oder Chor). Die maximale Anzahl der Takte sollte deutlich mehr als 100 betragen. Und dabei sollten die Noten nicht über den Taktstrich hinausragen. Ich denke, das ist für ein Programm für z.B. 120€ nicht zu viel verlangt. Das 99€ teure "Final PrintMusic" kriegt das ja quasi alles hin bis auf die Sache mit den Triolen. Das verdirbt leider alles.

Dann schau Dir mal Primus Standard an, derzeit für 89,- zu haben. Es erfüllt alle Deine Kriterien. Und in der nächsten Version wird es auch Font-Kerning haben.
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Gruß Christof
Klaus
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« Antworten #12 am: 21. Oktober 2017, 21:30:37 »

Moment: PriMus hat derzeit KEIN Font-Kerning????
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« Antworten #13 am: 22. Oktober 2017, 00:17:17 »

Hab neulich ein (gedrucktes) Notenblatt auf Basis eines handschriftlichen "Notensatzes" bekommen. Vierstimmiger Chorsatz mit Gemeinde, unter jeder Strophe drei Textzeilen in einer gestochenen Handschrift. – Verglichen mit den Bedingungen der 1980er-Jahren: "Ihr, die ihr Notensatzprogramme verwendet, lasset alle Hoffnung fahren ..." – und vergesset "Font-Kernig" ... Teufel
Alles, was über "brauchbar" hinausgeht, ist in allen Notensatzprogrammen mit Nacharbeit (und Unzufriedenheit) verbunden ... Schlau
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Christof Schardt
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« Antworten #14 am: 22. Oktober 2017, 01:21:59 »

Moment: PriMus hat derzeit KEIN Font-Kerning????

So ist es. Und was mich selbst erstaunt: Niemand hat sich je deswegen gemeldet und z.B. gesagt "das a ist zu weit vom V weg". Dabei kann man es deutlich wahrnehmen, wenn man einen Titel "Vater unser" oder "Tote Hosen" schreibt. "Va" und "To" sind ja solche Beispiele, wo die klaffende Lücke nach einer Zusammenschiebung ruft.  Aber - wie gesagt - es ist noch nicht unangenehm aufgefallen. Offenbar ist das Auge bei der Beurteilung eines Notensatzes durch so viele andere Faktoren abgelenkt, daß gewisse typografische Unrundheiten nicht ins Gewicht fallen.
PriMus 2 wird Kerning eingebaut haben. Aber das ist nicht den Bedürfnissen des Marktes geschuldet sondern dem Perfektionsdrang seines Entwicklers.

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Gruß Christof
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