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Autor Thema: Forte 9: Erster Eindruck?  (Gelesen 312 mal)
Glareanus
Novize
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Beiträge: 9


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« am: 01. November 2017, 17:41:13 »

Konnte jemand schon mit dem neuen Forte 9 Premium arbeiten?
Hier vielleicht ein erstes kleines Resümee?

Gruss: Glareanus
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Henning
Gelehrter
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Beiträge: 110


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« Antworten #1 am: 03. November 2017, 00:04:26 »

Ich habe grad die Demoversion heruntergeladen und etwas probiert.

Ein paar (völlig unsortierte) Eindrücke:
- Voreinstellungen basieren auf Arial (teilweise Helvetica) und Times New Roman.
- Mitgelieferte Beispielpartituren sehen ziemlich chaotisch aus.
- Der voreingestellte Notenfont ist ziemlich klein, die Dynamiken recht filigran.
- Größenverhältnisse von Tempo- und Metronomangaben stimmen nicht.
- Bindebögen verändern ihre Position beim Ändern von Notenzeilenabständen.
- Bindebögen verändern ihre Position beim Druck!
- Wiederholungszeichen erhalten Platz beim Setzen (Noten werden auseinandergerückt), dieser verschwindet aber wieder bei anderen Änderungen, so dass die Noten mit dem Wiederholungszeichen kollidieren.
- Längere Instrumentennamen ragen über den linken Seitenrand hinaus.
- Dynamiken werden immer an einer festen Position gesetzt, so dass sie mit anderen Objekten kollidieren.
- Das Cello hat den Tenorschlüssel als Voreinstellung.
- Alle Änderungen müssen erst mit „Übernehmen“ bestätigt werden, man kann also nicht in Echtzeit verfolgen, wie sich Änderungen auswirken.
- Violine I und II erhält eine geschwungene (Klavier-) Klammer.
- Haltebögen werden sehr eng an die Noten gesetzt.
- Sekunden in verschiedenen Stimmen.
- In dem Eigenschaftenfenster werden manchmal Zahlen übersprungen (von 0 direkt auf auf 2).
- An die Noteneingabe kann man sich gewöhnen.

Das ist alles ein erster Eindruck. Allerdings macht das Programm nicht unbedingt Lust, noch weiter herumzuprobieren.
Abgesehen von der ungewohnten (veralteten) Bedienung, gibt es wirklich viele Fehler, die in einer Vollversion (Version 9!) nicht mehr vorkommen sollten.
Verglichen mit MuseScore empfinde ich Forte weiterhin als indiskutabel und bin der Meinung, dass es den Namen „Notensatzprogramm“ nicht verdient hat.
Vielfache Exportmöglichkeiten und Funktionen wie „Noten erkennen“, „Krebs“ oder „Chroma Notes“ sind sinnvolle Möglichkeiten, dieses Programm im Schulkontext einzusetzen. Die Nachteile überwiegen aber meiner Meinung nach.
Gespeichert
Glareanus
Novize
*
Beiträge: 9


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« Antworten #2 am: 04. November 2017, 13:36:31 »

Vielen Dank für diesen detaillierten ersten Überblick - hilfreich beim Kaufentscheid!

Gruss: Glareanus
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