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Autor Thema: Capella8: Druck&PDF: Vermeidung von hinterlegten, seitengroßen Rechtecken?  (Gelesen 1146 mal)
Theo
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« Antworten #15 am: 19. November 2017, 09:55:53 »

Bedeutet, daß man auf farbigem oder 'strukturiertem' Papier wahrscheinlich einen weißen Hintergrund kriegt.
Von Druckern mit weißem Toner oder weißer Tinte habe ich noch nicht gehört Zwinker

Mit PDFCreator aus Word exportierte Dokumente haben das nicht, sie sind transparent.
Eben, das ist eine Besonderheit von Capella8 und Reader8. Mir erschliesst sich der Sinn dieser Rechtecke nicht, ausser dass sie alles wieder komplizierter machen!
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brunsbox
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« Antworten #16 am: 19. November 2017, 10:18:19 »

 Teufel
Ich bekomme das ums Verrecken nicht zu sehen.
Ist doch komisch da das ja andere Mitglieder reproduzieren können.
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Theo
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« Antworten #17 am: 19. November 2017, 10:39:12 »

im Anhang... ein einfaches PDF und das resultierende SVG wenn in Inkscape importiert. in Inkscape im SVG habe ich alles markiert und sooft Ungruppieren (Shift+Ctrl+G) gedrückt, bis in der Statuszeile angezeigt wird, dass das markierte Objekt nicht mehr aus (Unter-)Gruppen besteht.
Da man hier keine SVGs anhängen kann (bennene es um, indem Du .png wegnimmst).
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Anton Stabentheiner
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« Antworten #18 am: 19. November 2017, 10:41:53 »

Gemeint war der graue Hintergrund, da war ich wohl etwas zu schnell...
Ist aber auch nicht richtig, der Ausdruck ist am Papier (HP Color LaserJet) trotzdem transparent wie er sein soll!
Hat das dann noch eine Bedeutung?
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musikai
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« Antworten #19 am: 19. November 2017, 15:02:21 »

Vielleicht können die Capella-Entwickler da noch was ändern, wenn Du sie fragst.
Ansonsten müßtest Du die Rechtecke aus den .ps-Dateien per Text-Kommando entfernen.
Folgende Zeilen in der .ps scheinen die Rechrecke zu definieren:
Code:
: 80 70 4792 6817 rc N 80 70 M 4872 70 I 4872 6886 I 80 6886 I 80 70 I C
0.863 0.863 0.863 1 scol  O ; : 80 70 4792 6833 rc N 37 28 M 4917 28 I 4917 6935 I 37 6935 I 37 28 I C
1 1 1 1 scol  O ;
Die erste und 3.Zeile kann ich per Text-Suche finden. Die mittlere scheint zu differieren.
Kommen bei mehrseitigen .ps mehrfach vor. (komischerweise kamen sie bei der 4seitigen nur 3mal vor, aber sind im Resultat dann doch komplett weg.)
Die erste PDF-Datei ist Original aus dem Reader 8, die 2te habe ich so erstellt:
Druck nach FreePDF, temporäre .ps Datei (per Hand) editiert, weiter mit FreePDF PDF erstellt.
(Geöffnet in Inkscape kommt jetzt allerdings wieder das alte Font-Problem. Aber da hattest Du doch glaube ich eh einen Ersatz programmiert(?))
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Theo
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« Antworten #20 am: 20. November 2017, 20:56:10 »

@musikai, ja, das sind sicherlich die "bösen" Zeilen in der Postscript-Datei. Teufel
Als Test habe ich die identische "leere" Datei (d.h. nur Violinschlüssel und Systemzeile) einmal aus Capella7 und einmal aus Capella8 in eine PS-Datei "gedruckt". Die Dateien sind im Wesentlichen gleich.
Die auffallendsten Unterschiede sind Folgende:

Capella 7
Code:
...
0 0 0 1 scol 1 Lj 1 Lc 4 Lw solid N 502 790 M 827 790 I K
N 502 747 M 827 747 I K
N 502 705 M 827 705 I K
N 502 662 M 827 662 I K
N 502 620 M 827 620 I K
3546 VM?
...
Capella 8
Code:
...
: 0 0 4751 6800 rc N 0 0 M 4750 0 I 4750 6801 I 0 6801 I 0 0 I C
0.848 0.848 0.848 1 scol  O ; : 0 0 4758 6800 rc N -97 -105 M 4848 -105 I 4848 6892 I -97 6892 I -97 -105 I C
1 1 1 1 scol  O ; N 499 786 M 827 786 I 827 790 I 499 790 I 499 786 I C

0 0 0 1 scol  O N 499 744 M 827 744 I 827 747 I 499 747 I 499 744 I C
 O N 499 701 M 827 701 I 827 705 I 499 705 I 499 701 I C
 O N 499 659 M 827 659 I 827 662 I 499 662 I 499 659 I C
 O N 499 617 M 827 617 I 827 620 I 499 620 I 499 617 I C
 O 3546 VM?
...
Die Zeilenanfänge bei Capella 8 (hier in der 2. und 3. Zeile) sind irgendwie die grauen "0.848 0.848 0.848 1 scol  O ; "  und weißen "1 1 1 1 scol  O ; " Rechtecke.
Aber auch an anderen Stellen gibt es abweichende Zeichen (ich meine nicht Datum, Uhrzeit, Printjob, etc..) ... vermutlich irgendwelche Koordinaten...
Wenn man diese Anfänge der 2. und der 3. Zeile löscht, scheinen die Rechtecke dadurch entfernt zu werden  Freundensprung.
Da ich mich mit Postscript aber nicht auskenne, bin ich vorsichtig mit Löschen von Zeilen, die auf den ersten Blick das Problem zu beheben scheinen aber vielleicht woanders neue Probleme hervorrufen.  Kopfkratzen

Am Besten wäre es natürlich wenn die Hintergrundseiten durch Capella8 gar nicht erst eingebaut würden. Die Anfrage bei den Verursachern läuft...

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brunsbox
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« Antworten #21 am: 22. November 2017, 12:12:57 »

Theo, probier doch mal bitte folgendes:
Schalte doch vor dem Export mal "Anordnung der Seiten" (Strg+E) auf "ohne Seitenränder" und exportiere dann. Bleiben die Rechtecke dann auch?
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Theo
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« Antworten #22 am: 22. November 2017, 19:26:49 »

@brunsbox, ja die Hintergrundseiten bleiben auch dann.
Ich glaube Ctrl+E (ohne Seitenrand) ist nur für die Bildschirmdarstellung, nicht aber für den Druck oder den Export.
Hast Du die Rechtecke übrigens inzwischen gefunden?
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Theo
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« Antworten #23 am: 22. November 2017, 20:10:09 »

Am Besten wäre es natürlich wenn die Hintergrundseiten durch Capella8 gar nicht erst eingebaut würden. Die Anfrage bei den Verursachern läuft...
Apropos, Capella hat ultraschnell geantwortet. Es gebe momentan andere Prioritäten. Also, ob überhaupt und wann diese Hintergrundseiten abgestellt werden können, steht in den Sternen.

Im Prinzip funktioniert es für mich mit einem Python-Skript, das den o.g. Code abändert. Aber um es sauber zu machen, müsste ich verstehen, was diese Postscript-Zeilen wirklich bedeuten. Das sollte eigentlich nicht so schwierig sein, aber auf den ersten Blick habe ich im 774-seitigen Postscript-Handbuch nichts hilfreiches gefunden.

Ach, übrigens Capella8 hat tatsächlich neu einen SVG-Export Smile, doch leider eben auch mit diesen Hintergrundseiten Traurig.
Ein SVG, das immer eine ganze Seite umfasst, ist zur Einbindung in einem Textverarbeitungsprogramm denkbar schlecht geeignet.

Folgendes Bild soll illustrieren, worauf ich hinaus will.
Links: Cap7-Druck-SVG-Prozedur; Rechts: Cap8-SVG-Export
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Klaus
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« Antworten #24 am: 22. November 2017, 21:19:37 »

Apropos, Capella hat ultraschnell geantwortet. Es gebe momentan andere Prioritäten.
Und welche? Kopfkratzen
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Theo
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« Antworten #25 am: 22. November 2017, 21:35:03 »

...Bugfixing... ?! Zwinker
Aber dabei sind diese Hintergrundseiten leider (noch) nicht als Bug "anerkannt".
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Paul Villiger
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« Antworten #26 am: 22. November 2017, 23:15:33 »

Hallo Theo
habe ein kleines Skript geschrieben, welches den/die Seitenrahmen aus einer SVG Datei entfernt.
http://sins942.ch/skripts/Fix_Svg_File.py
Es werden alle SVG Dateien in einem Verzeichnis bearbeitet.

Gruss Paul
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musikai
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« Antworten #27 am: 22. November 2017, 23:21:20 »

Im Prinzip funktioniert es für mich mit einem Python-Skript, das den o.g. Code abändert. Aber um es sauber zu machen, müsste ich verstehen, was diese Postscript-Zeilen wirklich bedeuten. Das sollte eigentlich nicht so schwierig sein, aber auf den ersten Blick habe ich im 774-seitigen Postscript-Handbuch nichts hilfreiches gefunden.

Hi Theo,
Ja, man hat immer 'n besseres Gefühl, wenn man weiss, was man da löscht  Lupe
Hatte mich ja erst auf gut Glück in die .ps-Datei-Suche begeben und meinte
Code:
rc
könnte Rectangle bedeuten, eben mit Koordinaten und Farbangaben. Und es passt ja auch. Ist aber doch ein bißchen ausgefuchster. Am Anfang der .ps-Datei werden Kürzel für postscript-Befehle definiert:
rc steht z.B. für rectclip
: = gsave
N = newpath
M = moveto
I = lineto
C = closepath
scol = in etwa soviel wie /DeviceRGB setcolorspace Rot Grün Blau setcolor
O = eofill
; = grestore

Die Befehle sebst kann man dann hier nachschauen:
https://staff.science.uva.nl/a.j.p.heck/Courses/Mastercourse2005/tutorial.pdf

Code:
: 80 70 4792 6817 rc N 80 70 M 4872 70 I 4872 6886 I 80 6886 I 80 70 I C
0.863 0.863 0.863 1 scol  O ;
Erst wird also ein clipping-Bereich definiert, dann ein Pfad gezeichnet und geschlossen, Farben zugeordnet und gefüllt.
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Theo
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« Antworten #28 am: 23. November 2017, 05:24:39 »

Lieber Paul,
vielen Dank für das Skript. Soweit ich es bislang testen konnte, entfernt das Skript zwar die graue Seite, aber nicht die Weiße. Vermutlich reicht es auch nicht ganz, nur die beiden Hintergrundseiten zu entfernen, sondern es müsste noch eine "Boundingbox" berechnet werden, d.h. die Seitengröße des SVGs auf den vorhandenen Inhalt angepasst werden. In Inkscape heißt das "Fit Size to Content". Nur dann kann man später das SVG ohne weiteres einfach in die Textverarbeitung einbinden.
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Paul Villiger
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« Antworten #29 am: 23. November 2017, 09:09:19 »

War auch nur ein einfaches Skript um diese beiden Einträge aus einer SVG zu entfernen
<rect x="200" y="200" width="21000" height="29700"/>
<rect x="-1499.18" y="-2199.18" width="20996.4" height="29698.4"/>

Geht aber nur bei einer von capella generierten SVG Datei.
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