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Autor Thema: capella 8 (CapXML 3) Format  (Gelesen 592 mal)
bassklampfe
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« am: 01. Januar 2018, 17:55:39 »

Ich habe mir man zum Spaß die Demo angeschaut, beim Speichern wird einem angeboten:
  • capella 8 (CapXML 3) (*.capx)
  • capella bis 7 (CapXML 2) (*.capx)
  • capella bis 2008 (CapXML 1) (*.capx)
  • capella bis 2008  (*.cap)
Im Entwicklerpaket gibt es nur "Dokumentation ... zum CapXML-Dateiformat Stand Mai 2013"

Kopfkratzen Wo bekommt man also Infos her zu den Unterschieden CapXML 1/2/3 ?  Kopfkratzen
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Klaus
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« Antworten #1 am: 01. Januar 2018, 18:06:27 »

Vielleicht wie in dem alten Witz, wo ein Kellner bei Tisch Cappucino, Wiener Melange und einen kleinen Braunen aufnimmt - und in der Küche dann verkündet: "Dreimal Kaffee!" Lachen
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l.willms
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« Antworten #2 am: 01. Januar 2018, 18:51:00 »

Ich habe mir man zum Spaß die Demo angeschaut, beim Speichern wird einem angeboten:
  • capella 8 (CapXML 3) (*.capx)
  • capella bis 7 (CapXML 2) (*.capx)
  • capella bis 2008 (CapXML 1) (*.capx)
  • capella bis 2008  (*.cap)
Im Entwicklerpaket gibt es nur "Dokumentation ... zum CapXML-Dateiformat Stand Mai 2013"

Das Entwicklerpaket 2013 dokumentiert den Umgang mit CapXML 2.0. Nach dem, was ich in meinem Downloadbereich für das Entwicklerpaket 2013 sehe, sind dort Schemata (XSD) für CapXML 1.08 und CapXML 2.0.3 enthalten.

Zum alten Binärformat (*.cap) sind darin CapRead.cpp, CapRead.h und ein LowLevel.cpp enthalten.


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bassklampfe
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« Antworten #3 am: 01. Januar 2018, 19:37:44 »

Das Entwicklerpaket 2013 dokumentiert den Umgang mit CapXML 2.0. Nach dem, was ich in meinem Downloadbereich für das Entwicklerpaket 2013 sehe, sind dort Schemata (XSD) für CapXML 1.08 und CapXML 2.0.3 enthalten.
Genau! Mir geht es darum, ob es in CapXML 3 irgendwelche Inkompatibilitäten gibt. Bisher scheinen meine Scripte aber auch mit CAPXML3 zu funktionieren (hab mit der Demo-Version mal ein paar Beispiele gespeichert).

Zum alten Binärformat (*.cap) sind darin CapRead.cpp, CapRead.h und ein LowLevel.cpp enthalten.
Allerdings auch nur zum Cap3 Format. (Genauer: cap3,cap4,cap5,cap6) Das Cap2-Format ist ganz anders. Mir sind die Formate von Capella1.01 bis Capella7 geläufig - schließlich habe ich die entsprechenden Import-Filter für PriMus geschrieben. Mir fehlt nur das Cap1-Format (damals hießen die Dateien noch ".ALL"), die Doku dazu ist nirgends auffindbar, auch bei Capella selbst wohl nicht mehr.  Traurig
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« Antworten #4 am: 01. Januar 2018, 19:56:33 »

Ich hab jetzt bei capella nachgefragt, was es zu CapXML 3.0 an öffentlich zugänglichen Dokumenten gibt, und werde eine evtl. eintreffende Antwort hier gleich weitergeben.
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Klaus
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« Antworten #5 am: 01. Januar 2018, 20:31:37 »

Mir fehlt nur das Cap1-Format (damals hießen die Dateien noch ".ALL"), die Doku dazu ist nirgends auffindbar, auch bei Capella selbst wohl nicht mehr.  Traurig
Irgendwann darf ein altes Format auch im Malstrom der Geschichte verschwinden... Wer es bis heute nicht geschafft hat, seine cap1-Dateien in ein späteres Format zu konvertieren, dem unterstelle ich mal, dass er daran gar kein Interesse mehr hat oder eben früher dafür Sorge tragen hätte müssen. Wieviele Jahre liegen zwischen capella 1 und dem Jahr 2018?
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« Antworten #6 am: 01. Januar 2018, 20:52:51 »

http://www.capella.de/CapXML/2.0
http://www.capella.de/CapXML/3.0
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« Antworten #7 am: 01. Januar 2018, 22:28:51 »

Prost Danke! Prost Das war der konstruktivste Beitrag in diesem Thread. Werde mir morgen die Diffs anschauen...
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« Antworten #8 am: 01. Januar 2018, 22:33:59 »

Irgendwann darf ein altes Format auch im Malstrom der Geschichte verschwinden... Wer es bis heute nicht geschafft hat, seine cap1-Dateien in ein späteres Format zu konvertieren, dem unterstelle ich mal, dass er daran gar kein Interesse mehr hat oder eben früher dafür Sorge tragen hätte müssen. Wieviele Jahre liegen zwischen capella 1 und dem Jahr 2018?
Nun ja, ich betreibe gerne Daten-Archäologie. Und manchmal stolpert man eben über ein Schätzchen und würde es gerne in die Gegenwart mitnehmen.

Auch andere würden alte Daten gerne nochmal anschauen, z.B. die NASA. So etwas ist immer spannend. Und viel zu schade für den "Malstrom der Geschichte".

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« Antworten #9 am: 01. Januar 2018, 23:30:15 »

Irgendwann darf ein altes Format auch im Malstrom der Geschichte verschwinden... Wer es bis heute nicht geschafft hat, seine cap1-Dateien in ein späteres Format zu konvertieren, dem unterstelle ich mal, dass er daran gar kein Interesse mehr hat oder eben früher dafür Sorge tragen hätte müssen. Wieviele Jahre liegen zwischen capella 1 und dem Jahr 2018?
Nun ja, ich betreibe gerne Daten-Archäologie. Und manchmal stolpert man eben über ein Schätzchen und würde es gerne in die Gegenwart mitnehmen.

Auch andere würden alte Daten gerne nochmal anschauen, z.B. die NASA. So etwas ist immer spannend. Und viel zu schade für den "Malstrom der Geschichte"

Tja, das ist immer so eine Sache mit den Daten- und Dateiträgerformaten. In der verlinkten Geschichte von der NASA wollen die versuchen, 173 alte Magnetbänder mit einer IBM-Bandmaschine wieder einzulesen. Ich erinnere mich an eine Anfrage vor vielen Jahren in einer Newsgroup zu Unisys (bei der Fa. hatte ich mal gearbeitet), ob noch jemand 7-Spur-Magnetbänder einlesen könne. Sieben Spuren = 6 Datenbits und 1 Prüfbit, was zu der Wortlänge der ursprünglichen Sperry-Univac 1100 paßte: 36-bit-Wort aufteilbar in sechs 6-bit-tupel (oktal) auch für Buchstaben im FIELDATA code... zum Zeitpunkt der Anfrage gab es keine aktuellen 11-hunderter Maschinen mehr, an die man ein 7-Spur-Bandlaufwerk hätte anschließen können, schon hardwaremäßig nicht. Wenn man Daten in elektronischen Formaten auf Datenträger hält, muß man ständig die Daten kopieren auf aktuellere Datenträger- und Inhaltsformate... Deswegen wird die Microverfilmung von Dokumenten wieder interessant; optische Vergrößerung wird man auch in 100 Jahren noch beherrschen können.

Im Frühjahr 2016 hab ich meine alten Daten überprüft. Dateien von Staroffice mit SDW-Erweiterung (Star Division Writer) konnten von neueren Open Office Versionen (ab 4) nicht mehr geöffnet werden. Ich bekam den Tip, Open Office 3.4 könnte die noch lesen. Zum Glück hatte ich irgendwo noch ein 3.4 lauffähig installiert gehabt, und konnte alle meine alten SDW und SDC (? Calc) öffnen und in einem neueren Open-Office-Format speichern. Ich hatte sogar noch ein paar Quattro-Pro-Tabellenkalkulationsdateien.

Ähnliches war mit meinen alten Corel Draw Dateien (ich hab eben geguckt: ich hab noch Installationsdisketten für Corel Draw 2.0!). Die haben zwar alle die Erweiterung CDR, aber alte CDR können von neuen nicht mehr gelesen werden... Ich hab mir erst ein VBScript geschrieben, um alle CDR-Dateien mit ihren Dateiversionen aufzulisten (das steht in den ersten Bytes der Datei, siehe Artikel in en.Wikipedia.org, in dem ich meine Forschungsergebnisse verewigt habe). Die Liste dann nach Corel-Draw-Version sortiert und eine mehrstufige Konvertierungsstrategie entwickelt; ich konnte glücklicherweise noch alte Corel Draws von CD installieren, dessen älteste auch meine ältesten Dateien lesen konnte, die ich dann nach mehreren Zwischenstufen in die neuesten Formate umwandeln konnte. Dazu kamen noch ein paar noch ältere Grafiken mit dem Präsentationsprogramm Harvard Graphic erstellt (das vermutlich hier kein Schwein mehr kennt).

Kopiere in der Zeit, dann hast du keine Not...




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« Antworten #10 am: 02. Januar 2018, 06:45:07 »

... konnten von neueren Open Office Versionen (ab 4) nicht mehr geöffnet werden...
Meldung TIP! LibreOffice öffnet einiges, bei dem OpenOffice sich verweigert.
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« Antworten #11 am: 02. Januar 2018, 14:10:45 »

Tja, dem kann man nur zustimmen. Allerdings gilt das alles nicht nur Software, sondern auch für Hardware, und zwar für uns Normalbürger.
Ich will mal (auch wenn's nicht ganz hierher passt) etwas zurückblicken:

Ich bin auch seit der ersten Stunde dabei (als Lehrer), zuerst mit Einplatinensystemen, dann mit 8Bit-Computern und dann mit PCs.
Wer kennt überhaupt noch eine einseitig bespielbare 5 1/4 Zoll-Disk  (Die ganz großen Disketten im Esstellerformat lasse ich mal weg, die hatte ich nie).
Aber schon aus Nostalgiegründen würde ich gerne meinen Enkeln mal die ersten (Original)spiele vorführen. Statt toller Grafik hüpften da ASCII-Zeichen über den Bildschirm (in BASIC programmiert).
Aber vor allem die Speichermedien haben sich rasend schnell geändert. Ich entsinne mich noch, als ich fleißig mit Disketten und meiner ersten 20MByte-Festplatte gearbeitet habe. Ein Freund bot mir eine 40MB-Platte an und ich sagte: "So viel Platz brauche ich im Leben nie, die 20er ist ja noch fast komplett leer!"   Freundensprung

Wie war das: 5 1/4 Zoll Disk, 3 1/2 Zoll Disk, einseitig, zweiseitig, ZIP-Disk, erweiterte ZIP-Disk, Jazz-Platte, CD, DVD, BlueRay usw., eine noch sehr unvollständige Aufzählung!   Hilfe

Oder mit Software:
-  In der Schule haben wir als grafische Textverarbeitung )nach den DOS-basierten Systemen) auf AMI Pro von Lotus gesetzt (da gab es noch gar kein WORD). Ist vom Markt verschwunden.

-  dBASE von Ashton Tate:  war das Ein und alles als Datenbank: Vom Markt verschwunden.

-  Die grafische Oberfläche GEM  (für ATARI ST entwickelt, damals auch auf PCs hervorragend): Kennt kein Mensch mehr  (Da war Windows noch im Experimentierstadium).

Ich könnte beliebig weiter aufzählen - aber was soll's. Nur noch zur NASA:  In der ersten Marslandefähre werkelte, soweit ich mich erinnere,  als Mikroprozessor ein 8080 oder (wahrscheinlicher) ein 8085. Wer außer uns alten Rentnern kann denn den noch programmieren?

Was soll's - es war eine schöne Zeit (bei DOS wusste man noch, was da abläuft, bei Windows wird's schon schwierig), wir können den Fortschritt nicht aufhalten.

In diesem Sinne
Gruß Rolf
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