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Autor Thema: CapScan: Vorzeichen  (Gelesen 741 mal)
asterdos
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« am: 23. Januar 2018, 10:22:09 »

Moin, allerseits,

CapScan hat eine Unart, die mich unheimlich nervt:

Wenn man z.B. in C-dur vor ein f ein Kreuz (oder vor ein h ein b) setzt, gibt CapScan oftmals einen Tonartwechsel (nach G- bzw. F-dur) vor statt einer einfachen Alteration; man muss dann jedesmal das Vorzeichen entsprechend bearbeiten.

Gibt es eine Möglichkeit, voreinzustellen, dass einfaches Vorzeichen der Normalfall sein soll und der Tonartwechsel die große Ausnahme, die dann aktiv eingestellt wird? Ich denke, Tonartwechsel kommen doch bei weitem nicht so häufig vor, wie einfache Tonhöhenänderungen...

Sollte es keine Möglichkeit geben, dann ist der verehrte Programmierer gebeten, entsprechend tätig zu werden.

Viele Grüße,
asterdos
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Betriebssystem: Windows 7-64bit; Programme: jeweils neueste Versionen von capella 7+8 mit CVO, capellaScan, capellaReader, capriccio, tonica fugata; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß
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bassklampfe
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« Antworten #1 am: 23. Januar 2018, 12:25:04 »

Wenn man z.B. in C-dur vor ein f ein Kreuz (oder vor ein h ein b) setzt, gibt CapScan oftmals einen Tonartwechsel (nach G- bzw. F-dur) vor statt einer einfachen Alteration; man muss dann jedesmal das Vorzeichen entsprechend bearbeiten.
Kenne ich. Einfach das Vorzeichen dicht genug an den Kopf (zur Not auch fast hinein) setzen, dann macht CapScan das richtig. Später im Notensatzprogramm kann man dann die Vorzeichenverschiebung einmal global zurücksetzen (sollte man eh tun) und alles ist gut.
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Paul Villiger
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« Antworten #2 am: 23. Januar 2018, 13:22:38 »

Was auch gut geht: Vorzeichen markieren und "0" (Null) eingeben.
Gruss Paul
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asterdos
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« Antworten #3 am: 23. Januar 2018, 13:35:34 »

@bassklampfe und Paul:

Die beiden "Tricks" kenne ich durchaus; ich meine aber eine gewisse "Perversität" (oder besser Umständlichkeit) im Denken darin zu sehen, das eher selten Vorkommende als Standard voreinzustellen, statt das "Normale".

(Entschuldigt bitte die vielen Anführungszeichen - irgendwie flutschen die mir neuerdings immer öfter raus...)

Viele Grüße,
Klaus
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l.willms
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« Antworten #4 am: 26. Januar 2018, 10:07:30 »

ich meine aber eine gewisse "Perversität" (oder besser Umständlichkeit) im Denken darin zu sehen, das eher selten Vorkommende als Standard voreinzustellen, statt das "Normale".

Das ist so nicht richtig.

Capella Scan geht einfach nach dem Abstand des Vorzeichens zur folgenden Note, und ordnet die dann ein entweder als neue Tonart oder als Vorzeichen für die eine folgende Note.

Im Druckbild wird das ja auch nicht anders unterschieden -- während digitale Noten da einen Unterschied machen, gibt es im Druck auf Papier keine verschiedenen Vorzeichen für Tonartwechsel oder einfache Alteration.
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brunsbox
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« Antworten #5 am: 26. Januar 2018, 11:23:48 »

In Capella wird der Tonartwechsel immer mit einem doppelten Taktstrich, gefolgt von den neuen Vorzeichen, eingeleitet. Das ist m.W. auch richtig.
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asterdos
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« Antworten #6 am: 02. August 2018, 14:11:51 »

Moin, allerseits,

nachdem ich mir im Januar von l.willms gewissermaßen eine "Klatsche" abholen musste  Zwinker ,
muss ich jetzt doch darauf zurück kommen, dass man voreinstellen können sollte, ob einfaches Vorzeichen setzen oder aber Tonartwechsel als default gelten soll.

Ich setze Noten u.a. für einige zeitgenössische Komponisten; im Allgemeinen schreiben die heutzutage ohne Vorzeichen am Zeilenanfang sondern setzen die Vorzeichen direkt vor die jeweiligen Notenköpfe.

Gerade habe ich ein 11-seitiges Klavierstück in capscan bearbeitet und musste bei jedem fis-Kreuz und jedem h-b innerhalb der Notenzeilen die Taste 0 (Null) drücken, da jedes Mal ein Tonartwechsel vorgegeben wurde; im gesamten Stück gibt es aber logischerweise keinen einzigen Tonartwechsel! 187-mal musste ich die Null drücken - Sehnenscheidentzündung, mindestens aber Muskelverspannungen lassen grüßen...

Das mit dem Vorzeichen-dichter-an-den-Notenkopf-Setzen klappt normalerweise nicht sonderlich gut und ist auch auf Dauer gesehen recht aufwändig - selbst das von bassklampfe propagierte Vorzeichen-auf-den-Notenkopf-Setzen klappt mal und klappt mal nicht, außerdem sieht man dann beim Durchsehen nicht mehr so gut, ob man nun fertig ist oder noch nicht.

Also meine Bitte an den Programmierer: bitte eine Voreinstellungsmöglichkeit zulassen.  Anbeten

Viele Grüße, asterdos
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sopran55
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« Antworten #7 am: 02. August 2018, 18:27:11 »

Wollte zuerst nicht schreiben, doch ich muss doch was sagen das in Forum vor Jahren schon mal aktuell war.

asterdos es gib kein Programm das alles selbständig macht. Schreib mal die 11 Seiten von Hand.
             Scanne selber Täglich mehrere Seiten das sin nur Kleinigkeiten.
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asterdos
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« Antworten #8 am: 03. August 2018, 09:54:21 »

Moin, sopran55,

augenscheinlich ist es mir nicht gelungen, mich verständlich auszudrücken:

Ich verlange nicht, dass das Programm alles kann, es soll nur einfach ein Vorzeichen als Vorzeichen annehmen, statt mir ständig einen Tonartwechsel anzubieten, den ich jedes Mal aktiv wegdrücken muss!

Ist das denn so schwer nachzuvollziehen? Ist das denn zuviel verlangt? Sollte ich wirklich der Einzige sein, den das nervt?

VG, asterdos
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« Antworten #9 am: 03. August 2018, 13:43:39 »

In den meißten meiner Vorlagen kommt es seltens vor!
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« Antworten #10 am: 03. August 2018, 14:00:31 »

Lieber brunsbox,

was kommt bei Dir selten vor? Wenn Du, so wie ich sehr oft, Vorlagen ohne Zeilenvorzeichen bekommst, wird praktisch für jedes fis-Kreuz und h-b im Bereich der Notenlinien ein Tonartwechsel vorgeschrieben. Ich bilde mir das doch nicht ein!

"Meine" zeitgenössischen Komponisten setzen massenweise Vorzeichen - es soll ja nicht alles in C-dur bzw. a-moll klingen.

Ein mir befreundeter Organist erzählte mir mal, es gebe von Max Reger (also kein Zeitgenosse mehr) eine Komposition, in der er in einem Takt (3 Zeilen: rechte Hand, linke Hand, Pedal) 128 (!) Vorzeichen gezählt hat. Leider ist mein Freund vor ca. 35 Jahren verstorben, ich kann also nicht feststellen, um welche Komposition es sich handelte.

Viele Grüße, asterdos
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« Antworten #11 am: 03. August 2018, 15:47:45 »

Hallo asterdos
habe selber zu wenig Erfahrung mit dieser Notenschreibweise. Kannst Du mal eine gescannte Partitur senden oder einen Teil davon.
Gruss Paul
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asterdos
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« Antworten #12 am: 03. August 2018, 16:23:14 »

Moin, Paul,

da "meine" Komponisten zum Teil recht eigenwillige Notenhandschriften haben, bei denen capscan extrem viel Müll produziert, der sehr zeitaufwendig zurechtgerückt werden muss, habe ich mir angewöhnt, die eingescannten Notenblätter normal von capscan erkennen zu lassen, dann aber alles, bis auf die Notenlinien, zu löschen, und danach per Hand die Noten, Vorzeichen, Artikulationszeichen, Bögen etc. darüber zu legen; das geht bei mir zigmal schneller, als wenn ich die Noten direkt in capella eingebe.

Das klappt seit Jahren wunderbar bis auf die Sache mit den Vorzeichen; wenn ich mal übersehe, dass capscan z.B. ein fis als Tonartwechsel markiert hat und ich das deswegen nicht aktiv korrigiert habe, erscheint nach dem Übertrag nach capella an dieser Stelle ein doppelter Taktstrich mit folgendem Wechsel nach G-dur/e-moll. Das muss dann erst wieder geändert werden.

Ich möchte doch nur, dass ich einen Tonartwechsel - so ich denn einen haben möchte - aktiv eintrage, und die Vorzeichen ansonsten einfach Vorzeichen sind. Ist das denn wirklich nicht zu verstehen?

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« Antworten #13 am: 03. August 2018, 17:32:01 »

asterdos
Verstehe dein Problem voll und ganz, doch bis sich das was ändert bist Du in Pension.
Habe mich, mit so Sachen abgefunden, hab noch keine besser Software gefunden.
Bin jeden Tag im Forum hab sicher seiteinem Jahr nichts mehr geschrieben.
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« Antworten #14 am: 03. August 2018, 17:41:47 »

doch bis sich das was ändert bist Du in Pension.
Niedlich, ich bin bereits seit acht Jahren im (Un-)Ruhestand...
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