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Autor Thema: Zweites Funktions-Update für capella 8  (Gelesen 687 mal)
Bernd Jungmann
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« Antworten #30 am: 18. Juni 2018, 10:58:05 »

Zum Thema Ausweichen nach rechts und/oder links:

Diese Situation wurde schon seit capella 8.0.0 so dargestellt, nicht erst seit dem Funktionsupdate 2.

Elaine Gould ist da eindeutig auf Seiten von Klaus Meglitsch, vgl. deutsche Ausgabe S. 57. Es gibt noch etliche andere Stellen über Kollisionsvermeidung, in denen jeweils nur eine Zeile dargestellt wird. Deswegen war mir diese Stelle zunächst entgangen.

Das sollte aber einfach zu ändern sein.
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Klaus
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« Antworten #31 am: 18. Juni 2018, 11:27:50 »

Lieber Herr Jungmann,

danke für Ihre Antwort und die Aussicht auf Behebung!

Liebe Grüße
Klaus
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Paul Villiger
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« Antworten #32 am: 18. Juni 2018, 21:05:14 »

Wie unterschiedlich Capella und MuseScore die gleiche XML- Datei öffnen, sieht man beim Anklicken der Links unten.
Die capella Partitur sieht schon recht wild aus, aber lässt sich mit wenigen Handgriffen anpassen:
- Triolenklammern entfernen - geht mit dem Skript "Der Radiergummi". Bemerkung: Die Triolenklammern waren bei meinem Versuch mit der xml-Datei in Musscore auch vorhanden. Vielleicht gibt es dazu einen Schalter.
- Im Mustersystem den Abstand zwischen den ersten beiden Notenzeilen vergrössern, damit der Liedtext Platz hat.

Den Fehler mit den überbalkten 16tel im Takt 8 habe ich gemeldet.

Gruss Paul
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Nobbie
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« Antworten #33 am: 19. Juni 2018, 14:42:19 »

Was mir allerdings immer noch schmerzlich fehlt, ist die automatische Verkürzung der Notenhälse im mehrstimmigen Satz.

Das sagt mir ehrlich nichts - soll im Choral (beispielsweise) in allen Stimmen der Notenhals kürzer sein als "normal"?? Oder wie ist das gemeint?

Ich habe da zumindest auch kein Problem damit, so etwas händisch einzugeben, Hauptsache es geht IRGENDWIE. Ich bin sehr sehr schnell mit Capella, deswegen will ich ja eigentlich auch dabei bleiben.

Aber seit langem ist mir die wichtigste Neuerung die Verfeinerung des Rasters auf 1/4 Notenlinienabstand bei der Notenhalslänge. Also wenn Capella schon von sich behauptet, man würde Notensatz nach Elaine Gould produzieren: da ist das ein ganz zentrales wichtiges Element, dass der Balkenabstand (= Länge des Notenhalses) in 1/4-Schritten skalierbar ist. Z.Zt. ist 1/2 Notenlinienabstand, das ist zu grob. Auf die Gefahr hin, dass man mir das nicht glaubt: ich sehe so etwas inwzischen auf den ALLERERSTEN Blick ob das stimmt (früher hätte ich da nie hingeschaut, aber seitdem ich das Buch von Elaine Gould habe, seitdem finde ich das schrecklich, wie es in Capella aussieht) und das macht ERHEBLICH etwas aus, wenn es um "professionellen" Notensatz geht.

Ich würde mir so sehr wünschen, dass diese Änderung bitte eingebaut wird. Das ist für mich ein K.O.-Kriterium, ich werde kein Update kaufen, so lange das nicht realisiert ist. Das kann doch nicht wirklich schwierig sein, von mir aus auch gerne über eine Kompatibilitätsoption o.ä.

Ich gehe davon aus, dass es hier NICHT drin ist, gelesen habe ich jedenfalls nichts dazu.
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PeterBecker
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« Antworten #34 am: 19. Juni 2018, 16:50:57 »

Zitat
Länge des Notenhalses in 1/4-Schritten skalierbar

Zur Zeit sind die Schritte nach wie vor in 1/2-Schritten.

Ich habe das Thema jetzt einfach mal bei Capella mit Hinweis auf A. Gould eingetragen.

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Klaus
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« Antworten #35 am: 19. Juni 2018, 17:44:41 »

An dieser Stelle mal ein Dankeschön an Peter Becker, Paul Villiger und all die anderen, die sich immer wieder als Mittelsmänner zwischen dem Forum und capella-software in Dienst nehmen lassen.
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Nobbie
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« Antworten #36 am: 19. Juni 2018, 18:48:10 »

An dieser Stelle mal ein Dankeschön an Peter Becker, Paul Villiger und all die anderen, die sich immer wieder als Mittelsmänner zwischen dem Forum und capella-software in Dienst nehmen lassen.

Ganz wichtig und gut. Aber ehrlicherweise auch aus Sicht von Capella - die sollten doch DANKBAR(!) sein, dass es so einen "Draht" zu den Anwendern gibt und dass es da klare Vorgaben gibt, was der Anwender erwartet.

Es könnte den Anwendern ja egal sein, was mit Capella geschieht, man kauft einfach nicht. Aber es ist uns nicht egal und umso mehr sollte Capella dankbar sein, dass es diese "Schnittstelle" gibt und dass miteinander kommuniziert wird. Ich habe absolutes Verständnis dafür, wenn unrealistische und exotische Wünsche nicht berücksichtigt werden. Aber speziell mein Wunsch kann eigentlich kein exotischer Wunsch sein und ich kann mir auch kaum vorstellen, dass das sehr schwer zu realisieren ist (ich bin selbst IT-Profi seit über 30 Jahren). Und gerade weil wir ( = die Anwender + Capella Entwickler) Bezug auf Elaine Gould nehmen: da ist das ein wichtiges, zentrales Element! Und es trägt maßgeblich zu sichtbar(!) besserem Notensatz bei. Eigentlich das Ziel von Capella.
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manhattan
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« Antworten #37 am: 20. Juni 2018, 10:15:03 »

Die capella Partitur sieht schon recht wild aus, aber lässt sich mit wenigen Handgriffen anpassen:
- Triolenklammern entfernen - geht mit dem Skript "Der Radiergummi". Bemerkung: Die Triolenklammern waren bei meinem Versuch mit der xml-Datei in Musscore auch vorhanden. Vielleicht gibt es dazu einen Schalter.
- Im Mustersystem den Abstand zwischen den ersten beiden Notenzeilen vergrössern, damit der Liedtext Platz hat.

Hallo Paul
Möchte deine Ausführungen noch weiterführen:

-Die Triolenklammern waren bei mir in MuseScore2.2 nie vorhanden, ohne "Schalter".
-Dank dem Skript "Der Radiergummi" (Dank an Paul Villiger!) sind die die Triolen schnell zu löschen.
-Im Mustersystem den Abstand zwischen den Notenzeilen vergrössern, dann aber den Liedtext anpassen (duelliert sich mit Noten an verschiedenen Stellen) und den Abstand der Notenzeilen individuell wieder anpassen (Es gibt z.B. Notenzeilen ohne Text). Eventuell Länge Hälse anpassen, @ Nobbie: in MuseScore in Viertelabständen einstellbar.
 -In der 1. Zeile die Noten ohne Staccato mit dem Skript "Artikulationszeichen setzten" (Dank an Paul Villiger!) behandeln
 und Staccato setzen.
-Legatobögen bearbeiten, Richtung (z.B. Takt 4, In MuseScore Richtung einstellbar, zukünftige Funktionsupdates  bei Capella werden diese Probleme korrigieren, denke ich mal  Zwinker ,die Bindebogenproblematik ist ja schon uralt..)
, an Noten anpassen. -Abstände korrigieren? Muss jeder für sich entscheiden, ich finde die Sextolen allgemein sehr unruhig und ungleichmässig notiert (z.B. Takt 12, dort auch gleich das Versetzungszeichen b horizontal korrigieren)
-Takt 8 unterbrochene Balken konnte ich nicht lösen...

Das sind dann summa summarum doch ca. 20 Minuten für diese paar Takte Traurig
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