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Autor Thema: Antwort - Unerwünschte Taktänderung  (Gelesen 284 mal)
Raya
Novize
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« am: 06. August 2018, 23:32:27 »

Hallo acco-boy,

danke für deine Analyse, die völlig korrekt ist.

Es sind sogar 5 Takte, die nicht ins 4/4-Schema passen.

Habe die Zeilen noch einmal in Capella 7 eingegeben, mit den gleichen fehlerhaften Resultaten.
Nach dieser Fehleranalyse sind die Resultate noch schlechter, als ich anfangs dachte.
Da sich das Bild bei Wiederholung der Noteneingabe nachvollziehen lässt, muss es wohl ein Bug von Capella sein.

DAS GANZE PASSIERT ÜBRIGENS AUCH IN CAPELLA 8, WENN ICH DIESE NOTENFOLGEN EINGEBE!

Aufgetreten ist es, als ich einen Song in Capella eingab und plötzlich in einer Notenzeile die falsche Taktzählung auffiel.
Es ist mir auch früher gelegentlich passiert, dass eine 4/4-Taktvorgabe verlassen wurde. Ich musste dann manuell am Anfang der Zeile das 4/4-Symbol einfügen.

Im JPG-Anhang fasse ich das ganze noch einmal zusammen.

MfG Raya

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asterdos
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« Antworten #1 am: 07. August 2018, 08:45:25 »

Moin, Raya,

es ändert nichts, Du hast, wie schon acco-boy, Paul Villiger und CT1956 geschrieben hatten, die Takte falsch gefüllt!

Es entsteht ein überlanger Takt; wenn Du den Bearbeitenmodus eingeschaltet hast, siehst Du das an einem roten (statt grünen) Taktstrich. Diese Überlänge überträgt capella dann in die nächste Zeile.

Markiere beispielsweise die zwei 16tel im dritten Takt als "ohne Wert", also gewissermaßen als Vorschläge, und schon stimmt's. Im Moment stehen noch 9 Achtelzähler im dritten Takt, es passen aber nur 8 hinein!

Viele Grüße, asterdos
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Betriebssystem: Windows 7-64bit; Programme: jeweils neueste Versionen von capella 7+8 mit CVO, capellaScan, capellaReader, capriccio, tonica fugata; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß
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Nobbie
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« Antworten #2 am: 07. August 2018, 17:40:54 »

Du hast das so eingegeben, Capella tut das, was Du verlangt hast. Mit dieser Notenfolge KANN man den Taktstrich nicht "richtig" setzen, in der ersten Zeile beispielsweise müßte Capella den Taktstrich "durch" die Viertelpause im Takt 2 ziehen, denn diese Pause ist zu lang, da passt nur noch eine Achtelpause hin für die richtige Taktfüllung. Ähnliche Fehler auch in den anderen Zeilen.
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acco-boy
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« Antworten #3 am: 07. August 2018, 22:27:24 »

Hallo Raya,
ich denke,  Nobbie hat Recht.
Meines Wissens setzt Capella die Taktstriche selbst, außer man gibt bewusst einen "festen" Taktstrich ein.

Daraufhin habe ich mir deine Beispiele  nochmals angeschaut:
Zeile 1: da müsste im zweiten Takt die Viertelpause halbiert werden, was Capella aber nicht macht.
Zeile 2: die beiden Sechzehntel könnten ohne weiteres noch im Takt davor stehen, denn der ist noch nicht vollständig gefüllt. Dann würde auch der dritte Takt passen.
Zeile 3: der zweite Takt ist zu voll. Der dann wieder "richtig" gefüllte dritte Takt (wie es übrigens auch der dritte Takt in Zeile 1 ist) kommt vermutlich daher, dass Capella wieder neu zu zählen anfängt.

Leider kann man nicht sehen, was du alles versucht hast, aber mal eine Frage in die Runde: gibt es in Capella keine Funktion oder ein Script, welche(s) die Notenwerte automatisch entsprechend der Taktart richtig verteilt und dabei zu lange Noten aufteilt und mit Bindebogen versieht?
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Gruß Günter
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asterdos
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« Antworten #4 am: 07. August 2018, 23:59:16 »

gibt es in Capella keine Funktion oder ein Script, welche(s) die Notenwerte automatisch entsprechend der Taktart richtig verteilt und dabei zu lange Noten aufteilt und mit Bindebogen versieht?
Ich wüsste beim besten Willen nicht, wie (aber auch warum) man so etwas programmieren könnte (bzw. sollte). Das erinnert mich an die automatischen Textkorrekturen in Schreibprogrammen, die ich übrigens grundsätzlich nicht verwende.

Ich denke, 4 Viertel, bzw. 8 Achtel oder 16 Sechzehntel in einem 4/4-Takt auszuzählen, dürfte doch nun wirklich nicht zu schwer sein, und die farbliche Warnung, die capella bei überlangen Takten ausgibt (sofern man denn den Arbeitsmodus aktiviert hat!) sollte doch als Hinweis, dass etwas nicht stimmt, ausreichen.

VG, asterdos
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gus_bachus
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« Antworten #5 am: 08. August 2018, 12:51:13 »

Moin, Raya,

es ändert nichts, Du hast, wie schon acco-boy, Paul Villiger und CT1956 geschrieben hatten, die Takte falsch gefüllt!

Es entsteht ein überlanger Takt; wenn Du den Bearbeitenmodus eingeschaltet hast, siehst Du das an einem roten (statt grünen) Taktstrich. Diese Überlänge überträgt capella dann in die nächste Zeile.

Markiere beispielsweise die zwei 16tel im dritten Takt als "ohne Wert", also gewissermaßen als Vorschläge, und schon stimmt's. Im Moment stehen noch 9 Achtelzähler im dritten Takt, es passen aber nur 8 hinein!

Viele Grüße, asterdos

Asterdos, acco-boy, Paul Villiger etc. kann ich voll beipflichten.

Wenn ich keine Taktangabe am Beginn der Notenzeile mache kann ich zum Beispiel 49 "Ganze Noten" und/oder 3000 Achtel-Noten in den "ersten Takt" eingeben und nach einem manuell eingegebenen Taktstrich im
"zweiten Takt" eine einzige fünfzigste ganze Note.... bzw. 3001erste Achtel.....
 Zwinker
--->  In CAP 7 kann ich mit F11 die Farbinformation/Arbeitsansicht ein/aus-schalten.
da sehe ich dann, ob ich zählen kann...wenn nicht, dann sehe ich "Rot" (wie schon erwähnt: roter Taktstrich...!)
 Zwinker
...wieviele Achtel/Sechzehntel/......Noten/Pausen bringe ich in meinem gewünschten Takt unter???
Eventuell gibt es zu dem Thema feinere, wissenschaftlich fundiertere Formulierungen...
 Zwinker
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Vielen Dank,
Gruss Gust

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asterdos
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« Antworten #6 am: 08. August 2018, 13:27:00 »

Lieber gus_bachus,

meines Wissens habe ich in meinem Beispiel ausdrücklich vom 4/4-Takt gesprochen.

Sollte bei einer neuen Partitur keine Taktangabe aktiv angegeben sein, so setzt capella erst einmal "keine Vorzeichen" und einen 4/4-Takt voraus - siehe Handbuch.

Um z.B. einen 49/1-Takt einzugeben (hast Du öfter mit bulgarischer Volksmusik zu tun?), musst Du entweder aktiv diese Taktart setzen oder aber "kein Takt" - bei Letzterem kannst Du dann soviele Noten eingeben, wie Dein Speicher zuzulassen gewillt ist.

Rayas Problem tritt ja nur auf, weil er mehr in einen Takt eingegeben hat, als hinein passt - und ich wüsste beim besten Willen nicht, wie man die Tatsache, dass einen 4/4-Takt nun mal nur 4 Viertel, 8 Achtel, 16 Sechzehntel etc. genau füllen, feiner und wissenschaftlich fundiert ausdrücken könnte bzw. sollte...  Zwinker Zwinker Zwinker

(Übrigens: das F11 aus capella7 heißt bei capella8 Strg-I.)

Viele Grüße, asterdos
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gus_bachus
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« Antworten #7 am: 08. August 2018, 20:35:50 »

--> Raya

hat in seinem Beispiel im Anhang mit Einfügen und Entfernen einer Taktangabe "gespielt", darum bin ich auch auf die zugegeben kuriose Idee mit den 49 Noten gekommen....

Zitat asterdos:

"...meines Wissens habe ich in meinem Beispiel ausdrücklich vom 4/4-Takt gesprochen...."

?welches Beispiel?
Oder sind Raya und asterdos identisch?
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Vielen Dank,
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acco-boy
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« Antworten #8 am: 08. August 2018, 22:12:59 »

gibt es in Capella keine Funktion oder ein Script, welche(s) die Notenwerte automatisch entsprechend der Taktart richtig verteilt und dabei zu lange Noten aufteilt und mit Bindebogen versieht?
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Das "wie" kann ich dir nicht beantworten (nur der Programmierer könnte das), aber ich weiß, dass eine solche Funktion programmiert wurde und auch hervorragend funktioniert. Aber automatisch läuft da nichts, alles muss explizit ausgelöst werden.

Zum "warum": stell dir mal ein Stück im 3/4-Takt vor, das du nach 6/8 umschreiben möchtest. Bei Capella mag ja die Halbierung der Notenwerte und die Änderung der Taktartvorzeichnung ausreichend sein (das wäre dann eine "automatische" Korrektur durch Neusetzen der Taktstriche), bei "taktweise denkenden" Notensatzprogrammen muss dazu eben noch die Neuverteilung kommen.

Oder was machst du, wenn aus einem bisher geraden Rhythmus ein synkopierter werden soll, der über Taktgrenzen geht? Alles löschen und neu setzen?

Es ist klar, dass dies hauptsächlich eine Funktion für spätere Änderungen ist. Von vornherein "richtig" eingeben ist immer von Vorteil.

 
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Gruß Günter
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« Antworten #9 am: 09. August 2018, 01:28:50 »

Hallo acco-boy,

ich schreibe öfters 3/4-Noten nach 6/8tel um. Es geht relativ einfach, wäre aber trotzdem noch stark verbesserungswürdig.
Ich schreibe an jeden Zeilenanfang den neuen Takt (6/8), drücke OK und lösche dann das 6/8 wieder. Alle Noten dieser Zeile werden korrigiert, außer Ganztaktnoten.
Schön wäre es, man könnte mehrere Zeilen markieren und dann 6/8 eingeben. Aber das geht leider nicht. So ist es doch noch etwas langwierig!

Gruß Rolf
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« Antworten #10 am: 09. August 2018, 09:59:06 »

Moin, allerseits,

@gus_bachus:
Ich meinte das Beispiel aus meiner Antwort vom 7. August 23:59:16:

„Ich denke, 4 Viertel, bzw. 8 Achtel oder 16 Sechzehntel in einem 4/4-Takt auszuzählen, dürfte doch nun wirklich nicht zu schwer sein, ...“
 Prost

Und: Nein, asterdos ist nicht Raya! (Es sei denn, ich würde unter einer bipolaren Störung leiden, und es hätte noch niemand bemerkt...)


@acco-boy:
Zu Deinem Zitat „Es ist klar, dass dies hauptsächlich eine Funktion für spätere Änderungen ist. Von vornherein "richtig" eingeben ist immer von Vorteil.“:
Genau das meinte ich! Warum erst fehlerhafte Eingaben machen, nur um sie später mühsam korrigieren zu müssen, statt – Dank der farblichen Hinweise – direkt zu reagieren und gewisse Fehlerverschleppungen von vornherein zu unterbinden.

@Alle:
Wie wäre es, das Thema langsam zu beenden? Rayas Probleme sind doch hinreichend und in immer wieder neuen Wortkonstruktionen besprochen und, ich denke, auch gelöst worden...!?

Viele Grüße, asterdos
 Duck und weg
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« Antworten #11 am: 09. August 2018, 20:14:25 »

ich schreibe öfters 3/4-Noten nach 6/8tel um. Es geht relativ einfach, wäre aber trotzdem noch stark verbesserungswürdig.
Ich schreibe an jeden Zeilenanfang den neuen Takt (6/8), drücke OK und lösche dann das 6/8 wieder. Alle Noten dieser Zeile werden korrigiert, außer Ganztaktnoten.
Was meinst du mit "Ganztaktnoten"? Punktierte Halbe? Es gibt nämich keine Ganztaktnoten als Gegenstück zu Ganztaktpausen.
Schön wäre es, man könnte mehrere Zeilen markieren und dann 6/8 eingeben. Aber das geht leider nicht. So ist es doch noch etwas langwierig!
Genau das meinte ich. Bei mir sieht eine solche Änderung so aus:
alle betreffenden Noten markieren - Notenwerte halbieren - Taktart ändern - neu verteilen. Fertig

@acco-boy:
Zu Deinem Zitat „Es ist klar, dass dies hauptsächlich eine Funktion für spätere Änderungen ist. Von vornherein "richtig" eingeben ist immer von Vorteil.“:
Genau das meinte ich! Warum erst fehlerhafte Eingaben machen, nur um sie später mühsam korrigieren zu müssen, statt – Dank der farblichen Hinweise – direkt zu reagieren und gewisse Fehlerverschleppungen von vornherein zu unterbinden.
Es geht hier ncht nur um die Korrektur fehlerhafter Eingaben. Auch nachträgliche Änderungen, die von einem einwandfreien Notenbild ausgehen, können davon profitieren.

Ansonsten bin ich deiner Meinung, da diese Diskussion nichts mehr mit dem ursprünglichen Problem zu tun hat: Diskussion hier beenden (was ich tun werde) und bei Bedarf einen neuen Thread aufmachen.

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Gruß Günter
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