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Autor Thema: Dynamiksymbole kollidieren  (Gelesen 537 mal)
deichvogt
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« am: 13. September 2018, 11:01:29 »

Moin,

ich habe immer wieder das Problem, dass in einer Notenzeile ein tiefer Ton von einem Dynamiksymbol getroffen wird. Das tiefe a im Violinschlüssel kollidiert mit dem fp. Oder Artikulationszeichen werden von Dynamiksymbolen verdeckt. Ich habe auch mehrere a, durch die eine Crescendogabel läuft. Gibt es irgendwie die Möglichkeit, dass die Symbole selbständig ausweichen?
Für eine meiner Schülerinnen muss ich zudem die Tonnamen unter die Noten schreiben. Auch da muss ich immer wieder Dynamiksymbole verschieben...

Besten GRuß

Bodo
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Lövgard
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« Antworten #1 am: 06. Oktober 2018, 14:13:53 »

Hallo Bodo,
das mit den Dynamiksymbolen kann ich nachvollziehen, ist mir auch schon aufgefallen. Obwohl im Menü „Stück“ - „Systemabstände“ die Kollisionsbehandlung eingeschaltet ist. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das in diesem Falle was bewirkt? Aber vielleicht ist diese Geschichte auch ein bissel knifflig zu lösen. Wenn man den Anker der Dynamiksymbole auf Takt stellt, kann man sie zumindest schon beim Schreiben freier positionieren.

Das Problem mit den Crescendogabeln finde ich weniger bedeutsam. Die kann man doch schon beim Aufziehen an die richtige Stelle bringen, oder?

Viele Grüße
Lövgard
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deichvogt
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« Antworten #2 am: 06. Oktober 2018, 14:40:22 »

Hallo Lövgard,

das mit dem Anker am Takt ist soweit erst mal eine interessante Idee, allerdings muss ich dann ja immer genau da zielen, wo ich das Symbol haben will. Bei Verankerung an der Note kommt es in einem bestimmten Abstand unter die Note - aber eben auch immer im selben. :-(

Ich habe mit veränderten Crescendo/Decrescendo-Gabeln immer wieder Probleme, wenn ich aus Partituren Einzelsstimmen extrahiere. Die Decrescendo-Gabeln unter einer Ganzen Note sehen fast aus wie ein Akzent. Wenn ich die Gabel aber länger ziehe, geht sie mitunter in der Einzelstimme über die Taktlänge hinaus.

Mal gucken, ob dieses Layoutproblem irgendwann so gewichtig ist, dass es dafür eine Lösung gibt.

Schönen Sonntag

Bodo
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bassklampfe
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« Antworten #3 am: 06. Oktober 2018, 14:57:09 »

Ich habe mit veränderten Crescendo/Decrescendo-Gabeln immer wieder Probleme, wenn ich aus Partituren Einzelsstimmen extrahiere. Die Decrescendo-Gabeln unter einer Ganzen Note sehen fast aus wie ein Akzent. Wenn ich die Gabel aber länger ziehe, geht sie mitunter in der Einzelstimme über die Taktlänge hinaus.
Da behelfe ich mir wie folgt:
  • Ans Taktende eine 16tel Pause packen
  • Diese über Auswahl/Andere Funktionen/Vorschlagnote/Vorschlagnote in eine Vorschlagnote verwandeln (dann stimmt die Taktlänge wieder
  • Jetzt die Crescendo/Decrescendo-Gabel von der ganzen  Note bis an die 16 Pause ziehen (dann hat sie vorne und hinten einen vernünftigen Anker
  • Zu guter jetzt die Pause verstecken, sie ist ja nur ein Hilfsmittel
Das sieht dann so aus:
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Christof Schardt
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« Antworten #4 am: 06. Oktober 2018, 20:50:11 »

Da behelfe ich mir wie folgt: ...

Versteckte Pause als Vorschlagnote...echt geiler Trick! Auf den bin ich selbst noch nicht gekommen!!!
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Gruß Christof
Klaus
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« Antworten #5 am: 06. Oktober 2018, 23:05:11 »

Sowas hat man drauf, wenn man von capella kommt... Zwinker
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Christof Schardt
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« Antworten #6 am: 06. Oktober 2018, 23:45:39 »

Sowas hat man drauf, wenn man von capella kommt... Zwinker

 Lachen
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Gruß Christof
bassklampfe
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« Antworten #7 am: 07. Oktober 2018, 08:56:10 »

Versteckte Pause als Vorschlagnote...echt geiler Trick! Auf den bin ich selbst noch nicht gekommen!!!
Benutze ich ganz gerne. Auch um die Lyrics-Verlängerungsstriche bis an das Ende zu bekommen, siehe Beispiel Takt 99
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Klaus
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« Antworten #8 am: 07. Oktober 2018, 14:16:10 »

Den Lyrics-Unterstrich... kann man den nicht auch ohne diesen Trick so hinbekommen?
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Christof Schardt
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« Antworten #9 am: 07. Oktober 2018, 14:27:22 »

Den Lyrics-Unterstrich... kann man den nicht auch ohne diesen Trick so hinbekommen?

Es geht um die Länge. Die Regel, die in PriMus eingebaut ist: Läuft er zu Folgenoten, dann endet er direkt nach der letzten Note (deren Breite). Nur wenn er (unüblicherweise) auf einer einzelnen Note steht (also keine angebundene Folgenote mehr kommt), dann endet er am Ende der Notendauer, d.h. kurz vor der Folgenote oder am Taktende.
(vgl. "Behind Bars" S. 447, Gardner Read S. 296, Heussenstamm S. 97)

Was bassklampfe erreicht ist, daß der Längenstrich erzwungenermaßen bis zum Ende der Notendauer läuft.
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Gruß Christof
bassklampfe
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« Antworten #10 am: 07. Oktober 2018, 14:41:18 »

Was bassklampfe erreicht ist, daß der Längenstrich erzwungenermaßen bis zum Ende der Notendauer läuft.
Genau! Ich mache das vor allen Dingen, wenn unsere Chorleitung möchte, das Töne in einer bestimmten Länge gesungen werden. Dann ziehe ich die Verlängerung bis zur Pause bzw. dem nächsten Ton. Im Gegensatz zu Stellen, wo es der Chorleitung mehr oder weniger "egal" ist, da lasse ich PriMus seinen Willen.
 angel
Extrembeispiel: Das "kno___" soll lang gezogen werden und das "ck" auf der folgenden Pause hörbar artikuliert werden:
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« Antworten #11 am: 08. Oktober 2018, 13:54:40 »

Da behelfe ich mir wie folgt:
  • Ans Taktende eine 16tel Pause packen
  • Diese über Auswahl/Andere Funktionen/Vorschlagnote/Vorschlagnote in eine Vorschlagnote verwandeln (dann stimmt die Taktlänge wieder
  • Jetzt die Crescendo/Decrescendo-Gabel von der ganzen  Note bis an die 16 Pause ziehen (dann hat sie vorne und hinten einen vernünftigen Anker
  • Zu guter jetzt die Pause verstecken, sie ist ja nur ein Hilfsmittel

Schönen Dank, klappt als Workaround.
Was noch weiterhin stört, ist dass der Akzent auf der 1 und die Decrescendo-Gabel sich gegenseitig umschließen. Aber da muss man wohl Hand anlegen.

Besten Dank
Bodo
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