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Autor Thema: Capella-Scan: Objektfarben/Korrektur fälschlich erkannter Objekte  (Gelesen 280 mal)
Theo
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« am: 30. Dezember 2018, 08:55:57 »

In Capella-Scan (8.0) gibt es die Möglichkeit die Farben erkannter Objekte einzustellen, z.B. (un-)gültiges Objekt, markiertes Objekt, usw.
Als unter- oder übervoll erkannte Takte werden automatisch farblich markiert, was den Benutzer darauf hinweist: hier gibt es vermutlich etwas zu korrigieren.

Doch oftmals ist nicht so leicht zu erkennen, was genau in diesem Takt fehlerhaft ist.
Oft sind es fälschlich punktierte oder nicht punktierte Noten, oder 8tel statt 16tel, oder automatisch fälschlicherweise eingefügte Füllpausen. Desweitern gibt es manchmal auch fehlerhaft als Artikulationszeichen erkannte Zeichen.

Beim Korrigieren kostet es immer wieder unnötig Zeit, zu erkennen, warum ein Takt über- oder untervoll ist. Oder warum eine dritte Stimme eingefügt wird, wobei es nur zwei gibt. Oder man übersieht fälschlich erkannte Artikulationszeichen, die dann nachträglich in Capella entfernt werden müssen.

Angehängtes Beispiel im 2/4 Takt:
Wer hätte eine Achtelpause im Violinschlüssel vermutet?

Meine Frage:
Gibt es vielleicht eine Möglichkeit, Objekte noch differenzierter farblich darzustellen?
z.B. farbliches Abheben von punktierten vs. unpunktierten Noten, von 8tel vs. 16tel, 4teln vs. Halbe? Oder Pausen und Artikulationszeichen in einer anderen Farbe?
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sopran55
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« Antworten #1 am: 30. Dezember 2018, 09:27:25 »

Hallo Theo

Wenn ich feststelle das die Gescannte Vorlage viele solcher Fehler hat, wird die Vergrösserung auf Minimum 200% oder grösser eigestellt damit solche Sachen besser ersichtlich werden.
Habe vor ein par Jahren auf einen sehr grossen Bildschirm umgestellt das bei sehr grossem Zoom trotz dem noch mehr weder zwei Takte auf dem Bildschirm siehst.

Gruss H.N.
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asterdos
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« Antworten #2 am: 30. Dezember 2018, 10:19:43 »

Moin, Theo,

wenn ich solche "Verzweiflungstakte" (meistens als zu voll angezeigt) vorliegen habe, hilft es mir oft, den ganzen Takt mit Allem, was drin ist, zu markieren; meist sehe ich dann schon die Merkwürdigkeiten. Überdeckte, aber dennoch unerwünschte Punktierungen werden ggf. in der Symbolleiste angezeigt - mit "Null" verschwinden sie.

Das ist zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, hilft aber oftmals schon weiter.

Viele Grüße, asterdos
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Betriebssystem: Windows 7-64bit; Programme: jeweils neueste Versionen von capella 7+8 mit CVO, capellaScan, capellaReader, capriccio, tonica fugata; capella-Nutzer seit DOS-Zeiten, als das Programm noch "allegro" hieß
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« Antworten #3 am: 30. Dezember 2018, 11:03:39 »

Angehängtes Beispiel im 2/4 Takt:
Wer hätte eine Achtelpause im Violinschlüssel vermutet?
In diesem Fall wird es doch deutlich angezeigt. Die Hinterlegung für Noten/Pausen in den Stimmen beginnt normal mit der ersten Note/Pause im Takt. In deinem Beispiel ist eine Hinterlegung im Schüssel zu sehen. Da die dort nicht hingehört, MUSS da eine falsche Note/Pause sein.
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« Antworten #4 am: 30. Dezember 2018, 11:16:00 »

Wer hätte eine Achtelpause im Violinschlüssel vermutet?
Nun ja, Theo hatte die Pause ja erkannt - man muss sie nur erst mal markiert haben, damit sie überhaupt auffällt...
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Theo
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« Antworten #5 am: 30. Dezember 2018, 11:31:58 »

@sopran55, ja, das wäre eine mögliche Hardware-Maßnahme, die aber eher "immobil" ist.

@asterdos, ok, wäre auch eine Möglichkeit. Man könnte auch, z.B. "langsam" von links nach rechts markieren, so dass die Objekte eines nach dem anderen die Farbe von grün nach pink (Standardeinstellungen) wechseln.
... bassklampfe meint die bräunliche Hinterlegung von Noten bzw. Pausen (aber nicht Symbolen)... nicht meine pinke Selektion im unteren Bildteil.

@bassklampfe, stimmt, das ist natürlich ein Indikator. Das war mir in dem obigen Spezialfall bislang nicht bewusst bzw. aufgefallen. Inwieweit das auch z.B. bei Punktierten und Mehrstimmigkeit hilft, muss ich beim nächsten Mal drauf achten. Danke für den Hinweis.

Dennoch fände ich einstellbare Farben noch offensichtlicher.
Was anderes... abgesehen davon, dass ich keine Capella-Skripte schreiben kann,
ist mir nicht bekannt, dass man Capella-Scan durch Python-Skripte "pimpen" kann, oder etwa doch?
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asterdos
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« Antworten #6 am: 30. Dezember 2018, 19:43:09 »

Man könnte auch, z.B. "langsam" von links nach rechts markieren, so dass die Objekte eines nach dem anderen die Farbe von grün nach pink (Standardeinstellungen) wechseln.
Was meinst Du mit "langsam" von links nach rechts? Ich ziehe immer mit gedrückter linker Maustaste über den gewünschten Bereich - et voilà...
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« Antworten #7 am: 30. Dezember 2018, 20:02:30 »

@asterdos, natürlich ziehe ich auch mit gedrückter Maustaste.
Mit "langsam" meine ich, dass ein Objekt nach dem anderen sich farblich verändert (siehe angehängtes, animiertes Beispiel). Da sehe ich, dass es da auch noch ein Atemzeichen hat. (@bassklampfe, natürlich sehe ich das auch anhand der gestrichelten Linie und dem schwarzen Ankerpunkt an der Note).
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asterdos
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« Antworten #8 am: 30. Dezember 2018, 22:15:12 »

@Theo
Alles klar, wir machen es also Beide auf die selbe Art.

Aber Deine Idee der Ausweitung der Farbdarstellung halte ich für sehr gut. Nur fürchte ich, dass in CapScan keine Skripte realisierbar sind *), und bis sich da was bei einem Programmupdate tut, wird wohl noch eine lange Zeit vergehen.

VG, asterdos

*) Vielleicht irre ich mich hier. Ich meine, bassklampfe programmiert doch fleißig, vielleicht kann er mich eines Besseren belehren...
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« Antworten #9 am: 31. Dezember 2018, 08:48:58 »

Vielleicht irre ich mich hier. Ich meine, bassklampfe programmiert doch fleißig, vielleicht kann er mich eines Besseren belehren...
Die Antwort lautet Nein. Capella-Scan hat - zumindest soweit bekannt - keine offene API. Außerdem habe ich mich schon lange aus dem Programmieren von Capella-Plugins zurückgezogen. Das Angebot eines GuitarPro-Imports für Capella ist auch auf kein Interesse gestoßen.
  • Ich benutze CapScan zwar (fast) täglich, aber Capella so gut wie gar nicht mehr (bin jetzt bei PriMus)
  • Meine Leib und Magen-Sprache ist z.Z. Lua, nicht Python.
    Letzteres fasse ich nur dann an, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt.
  • Mein Capella-Import-Script für PriMus (in Lua) korrigiert sogar typische CapScan-Fehler (z.B. v und n statt Auf- und Abstrich Zwinker )
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« Antworten #10 am: 31. Dezember 2018, 10:55:49 »

Außerdem habe ich mich schon lange aus dem Programmieren von Capella-Plugins zurückgezogen.
Anbeten Allerdings tut das keinen Abbruch an meiner grenzenlosen Bewunderung für und Dankbarkeit an Euch, die Ihr so oft mit Euren Programmierfähigkeiten das Leben von uns einfachen Nutzern bereichert und erleichtert.

Vielen Dank und alles Gute, asterdos
 Dankeschön
 Keks  Prost
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« Antworten #11 am: 31. Dezember 2018, 13:25:06 »

Angehängtes Beispiel im 2/4 Takt:
Wer hätte eine Achtelpause im Violinschlüssel vermutet?
Ich möchte die Diskussion mal in eine andere Richtung lenken. Wie wahrscheinlich ist es eigentlich, dass sich in einem "normalen" Notensatz im Schlüssel eine Pause oder ein Atemzeichen befindet? Wäre es nicht besser, CapScan würde solch unsinnige Objekte nicht markieren, sondern gleich entfernen? Ein bisschen KI würde da gewiss weiterhelfen. Genau das gleiche gilt für über-/unterfüllte Takte. Hier könnte CapScan mit ein bisschen Intelligenz sicherlich - z.B. auch anhand von rhythmischen Vergleichen mit anderen Stimmen / Takten - korrigierend helfen.

Nur so als Idee für CapScan 9.0  Duck und weg
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« Antworten #12 am: 31. Dezember 2018, 13:29:27 »

Wäre es nicht besser, CapScan würde solch unsinnige Objekte nicht markieren, sondern gleich entfernen? Ein bisschen KI würde da gewiss weiterhelfen. Genau das gleiche gilt für über-/unterfüllte Takte. Hier könnte CapScan mit ein bisschen Intelligenz sicherlich - z.B. auch anhand von rhythmischen Vergleichen mit anderen Stimmen / Takten - korrigierend helfen.
Da rennst Du, zumindest bei mir - aber wohl auch bei Theo und vielen Anderen -, offene Türen ein.  Teufel
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« Antworten #13 am: 31. Dezember 2018, 15:31:54 »

@bassklampfe, ja, genau, dahin sollte es mittel-/längerfristig gehen.
Ich hoffte, dass ein unterschiedliches Einfärben von verschiedenen Objekten vielleicht schon existiert oder "relativ kurzfristig" zu bewerkstelligen sein könnte, und dem Nutzer die Arbeit schon einiges erleichtern würde.
Oder wie Du schreibst ein "intelligenter" Filter oder eben ein Python-Skript als "Nachbrenner", der offensichtlich Unsinniges beseitigt. Aber Capella-Scan ist offenbar nicht dafür konzipiert worden, dass progammierbegabte Nutzer "dazwischenfunken", vielleicht müsste man da zu tief in den Erkennungsalgorithmus eingreifen müssen. Aber eben, ich kann nicht abschätzen wie komplex das ganze Erkennungsprozedere ist. Für den Menschen ist da vieles logisch und offensichtlich, für den Computer und eine Ansammlung von Pixeln doch nicht so ganz. Man denke an die ganzen Captchas zur Unterscheidung von Mensch und Computer.
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gblatt
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« Antworten #14 am: 01. Januar 2019, 12:08:55 »


 ... Ein bisschen KI würde da gewiss weiterhelfen.

Es würde ja schon reichen, wenn das Scanergebnis durch Ausblenden bestimmter, vom Nutzer wählbarer Elemente überprüft werden könnte....
 ZB alle Noten ausblenden, alle Schlüssel, alle Textelemente ...
Dann wären unsinnige Ergebnisse schnell gefunden!
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