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Autor Thema: Bindebögen in Capella 7  (Gelesen 1115 mal)
notenfischer
Gelehrter
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« am: 23. Mai 2010, 12:00:18 »

Ich habe soeben meine ersten Versuche mit Capella 7 gemacht. Neben vielen guten Verbesserungen z.B. am Mustersystem und Stimmauszügen vermisse ich doch eine Änderung bei den Bindebögen.

Die Setzung der Bindebögen funktioniert ja bei einfachen Notensätzen noch relativ gut. Problem treten massiv auf, wenn man eine mehrstimmige Notenzeile hat. Da dieses bei Chornoten und Posaunenchornoten sowie auch beim Klavier eine ergänzende Notenzeile recht häufig  vorkommen, so wäre eine Änderung der Funktion Bindebögen grundlegend Notwendig.

Folgendes Fehlverhalten der Bindebögen ist vorhanden,
1.   4 verbalkten achtel unterschiedlicher Tonhöhen, sollen mit zwei Bindebögen über dem Balken gesetzt werden
2.   Bindebögen über große Tonsprünge werden fast als gerade Linie gesetzt
3.   Beim Setzen de Bindebögen werden keine Artikulationszeichen nicht berücksichtigt (Dieses ist zwar teilweise mit eine Skript gelöst, doch bei zwei gebunden Noten, wenn die zweite Note noch einen Staccatopunkt hat funktioniert dieser nicht korrekt)

Ich selber bin kein Programmierer doch könnte ich mir vorstellen, dass dieses Problem beseitigt werden könnte. Dazu denke ich sollte eine logische Vorgehensweise möglich sein.

Beim Einfügen von Bindebögen sollte das Programm prüfen
1.   Festlegung der Halsrichtung nach Stimme im System
2.   Tatsächliche Halslänge der Noten (gebalkte Achtel haben oft abweichende Halslängen zur eigentlichen)
3.   grafische Erweiterung der Note durch Artikulationszeichen
4.   grafischer Abstand in der Notenzeile zur nächsten Note
5.   Tonintervall der zu bindenden Noten

Nach der Prüfung des Programms der eben genannten Parameter sind folgende Setzungen der Bindebögen möglich
1.   Noten können über den Artikulationszeichen der Noten gesetzt werden
2.   gebalkte Achtel können ordnungsgemäße Bindebögen über dem Balken und eventuellen Staccatopunkt erhalten
3.   Noten mit großem Tonintervall können vom Notenkopf mittig oben zum Notenkopf mittig seitlich gesetzt werden
4.   Ein Setzen des Bindbogens vom Notenkopf mittig oben sollte auch zum Halsende der nächsten Note vom Anwender separat gewählt werden können
5.   Durch Festlegung ?Notenkopf mittig oben zum Notenkopf mittig seitlich? ist auch eine andere Biegung des Bogens möglich
6.   Ein Setzen des Bindbogens bei festgelegter Halsrichtung der Noten sollte auch am Notenkopf vom Anwender separat gewählt werden können

Ich hoffe das Capella das Problem Bindebögen beim nächsten Stepup löst.
Ergänzende Ausführungen zu meinen Gedanken wären Capella bestimmt hilfreich

Beste Grüße von Steffen
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fueschtel
Gelehrter
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Beiträge: 227



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« Antworten #1 am: 23. Mai 2010, 14:12:42 »

Hallo Steffen,  Dafür

deine Wünsche kann ich gut nachvollziehen. Besonders da diese neue Version mit grundlegenden Neuerungen seit Jahren angekündigt wurde , wurden alte Wünsche der Nutzer nicht konsequent umgesetzt.
Zu deinen Ausführungen wäre noch zu ergänzen, dass die Bindebogenautomatik immer noch nicht Versetzungszeichen berücksichtigt. Auch hier ist viel Nacharbeit nötig!
Es ist zu hoffen, dass die folgenden Steps hier Abhilfe schaffen.
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Gruß Manfred

Programme: capella 8.0; capella-scan 8.0
Betriebssystem: Windows 10, 64 bit
Interessen: Leite in Hamburg das Querflötenensemble "Die Silberlinge"
http://www.die-silberlinge.de
Jackson60
Novize
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Beiträge: 10


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« Antworten #2 am: 13. Mai 2017, 11:16:15 »

 Dafür Hallo Steffen, hallo fueschtel,

auch ich bin ziemlich frustriert von der seit Urzeiten ungenügenden Bindebogenautomatik, vor allem wenn es um Bindungen zweier (verbalkter) Achtelnoten geht  Motzen. (Ich nutze Capella seit Version 2.1...)
Gibt es nicht wenigstens ein Script, das Besserung schafft?
Wie machen das denn andere Notensatzprogramme?

Beste Grüße
Hans
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