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Autor Thema: Erfahrungen mit Obtiv Oktava?  (Gelesen 2543 mal)
BurkhardS
Gelehrter
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Beiträge: 140


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« am: 03. Februar 2011, 11:37:01 »

Hallo Leute,

hat hier schon mal jemand mit Obtiv Octava gearbeitet?

Ich bin langjähriger Capella-Anwender (seit der DOS-Verison), muss aber immer wieder feststellen, dass dieses Programm mit relativ wenig musikalischer Intelligenz ausgestattet ist, es ist eher ein Noten-Schreib-Programm. Da ich allerdings bisher hinsichtlich des Eingabekomforts und der Tastaturbedienung nichts besseres gefunden haben, bin ich dabei geblieben.

Jetzt bin ich nochmal auf Octava gestoßen. Das bietet hinsichtlich der "musikalischen Intelligenz" wesentlich mehr als Capella. Ich arrangiere oft für ein Blechbläser-Ensemble mit B-, Es- und klingenden Stimmen. In Octava könnte z.B. ich alles klingend eingeben und auf eine Druckansicht mit transponierten Stimmen umschalten und wieder zurück. Genauso kann man zu einer Einzelstimmenansicht umschalten, die die Transponierung des Instruments berücksichtigt (einschließlich evtl. anderer Schlüssel) und den Zeilenumbruch optimiert. Dagegen sind die neuen lebenden Stimmenauszüge von Capella ein alter Hut.
Auch sind Tempo- und Dynamikbezeichnungen o.ä. keine reinen Grafikobjekte, sondern werden in den Einzelstimmen dahingesetzt, wo sie hingehören, ohne dass man irgendwo einstellen muss: gilt für die Partitur, die Einzelstimme oder beides. An vielen Stellen merkt man: Das Programm "denkt" wie ein Musiker, da fühlt man sich gleich zu Hause.

Vor einem evtl. Umstieg würden mich aber auch langfristige Erfahrungen interessieren, zumal die Demoversion von Octava leider nicht drucken kann. Kann hier jemand etwas dazu sagen?

Viele Grüße
Burkhard Schneider
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Anonymous
Gast
« Antworten #1 am: 03. Februar 2011, 16:43:25 »

Hallo Burkhard,
unser Pfarrer hat mit Oktava ein Musical gesetzt. Ich bat ihn mir die Partitur als Musicxml zu schicken, leider fehlte beim Import durch capella 7 der gesamte Liedtext und die Noten von 2 der 16 Zeilen.
Weiter ist mir in seienen gedruckten Noten aufgefallen dass das b zu groß gezeichnet wird.
 Mit dem Finale reader werden alle Zeilen importiert, nicht aber der Liedtext.
Gruß
Wolf Dieter
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Cachsten
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« Antworten #2 am: 03. März 2011, 13:08:40 »

Scheint mir, als wäre die MusicXML Unterstützung in Octava lückenhaft.

Da muss Herr Schweitzer wohl noch mal einen Lyrics-Export programmieren. Zwinker

Oktava ist tatsächlich in mancherlei Hinsicht intuitiver und musikalischer als zum Beispiel Capella und bestimmt für das Arbeiten Zuhause eine tolle Software.
Ein professionelles Notensatzprogramm ist es aber - zumindest bislang - noch nicht!!

Mein Tipp: Teste mal diese drei Schinken:

--> Sibelius First: http://www.sibelius.com/ (Marktführer: 130 ?)
--> PriMus Classic:  http://www.columbussoft.de/ (haben gerade vergünstigte Sonderpreise: 149 ?, inkl. kostenloses Update)
--> Notion3:  http://www.notionmusic.com/ (nur auf Englisch glaub ich, aber sehr intuitiv: 208 ?)

Schau auch mal hier rein, da habe ich einen Überblick zusammengestellt:
http://www.youtube.com/watch?v=-ZWufuIC ... re=related
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Grüße, Carsten
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Cachsten
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« Antworten #3 am: 04. Juli 2012, 12:48:35 »

Ich habe festegestellt, dass sich in dem sozialen Netzwerk http://www.gutefrage.net viele Nutzer von Obtiv Octava tummeln. Falls man also eine konkrete Frage zur Benutzung von Octava hat, dann am besten dort Fragen...
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Grüße, Carsten
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Klaus
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« Antworten #4 am: 04. Juli 2012, 18:13:58 »

Zitat von: "Cachsten"
Falls man also eine konkrete Frage zur Benutzung von Octava hat, dann am besten dort Fragen...
Oder noch besser: Hierher einladen. Zwinker
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Interessen: Kirchenmusik, Orgel [http://www.sakralorgelforum.de], Chor, Notensatz im Allgemeinen
Kalle66
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« Antworten #5 am: 27. Mai 2013, 14:36:57 »

Ich arbeite professionell mit Octava. Das heisst meine Noten werden auch gedruckt und verkauft.
Das Druckbild in Octava ist sehr gut gerade auch für Musiker, die viel vom Blatt lesen müssen.
Beim Export von Noten in andere Programme muß auf dem Zielrechner der aktuelle Notenfont von Octava installiert sein. Ist das nicht der Fall, dann kann es passieren, dass manche Zeichen nicht ganz von der Größe passen.
In Octava setze ich Noten an einem Nachmittag für die ich in den anderen oben erwähnten Notensatzprogrammen mehrere Tage brauche.
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« Antworten #6 am: 27. Mai 2013, 14:45:23 »

Zitat von: "Kalle66"
Ich arbeite professionell mit Octava. Das heisst meine Noten werden auch gedruckt und verkauft.
Das Druckbild in Octava ist sehr gut gerade auch für Musiker, die viel vom Blatt lesen müssen.
Kannst du mal ein Beispiel zeigen? Vielleicht eine aussagekräftige Seite aus einem Dokument?
Zitat von: "Kalle66"
In Octava setze ich Noten an einem Nachmittag für die ich in den anderen oben erwähnten Notensatzprogrammen mehrere Tage brauche.
Ich glaube, das behauptet jeder von "seinem" Notensatzprogramm  Lachen
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Soft:PriMusPublisher,CapalleScan8,GuitarPro(1…6),Capella(1…6),Transcribe
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