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Autor Thema: Wechsel des Notationsprogramms  (Gelesen 5463 mal)
Klaus
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« am: 30. Mai 2012, 22:54:50 »

Angeregt durch einige Diskussionen in den anderen Unterforen stelle ich die Frage in den Raum:
Wie viel Frust muss sich bei euch anhäufen, ehe der Wechsel von einem Notationsprogramm zu einem anderen ein Thema wird?
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acco-boy
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« Antworten #1 am: 30. Mai 2012, 23:20:48 »

Hallo Klaus,

diese Frage habe ich mir auch schon gestellt, sie aber angesichts der deutlichen Überzahl an Capella-Usern nicht zu posten gewagt.

Für mich auffallend:
die Möglichkeit, eigene Scripte zu schreiben und damit die Funktionalität eines Programms zu erweitern, finde ich zunächst mal eine feine Sache. Wenn damit allerdings, und das lese ich auch häufig in den verschiedensten Unterforen, zunächst Schwachstellen am eigentlichen Programm  beseitigt werden müssen, dann wäre es eigentlich an der Zeit

1. für den/die Programmierer, sich mal grundsätzliche Gedanken über eine neue Programmversion zu machen
2. für die Benutzer, über einen Umstieg auf ein anderes Programm nachzudenken

Und nun schaue ich gespannt auf die Meinungen, die zu diesem Thema eingehen.
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Gruß Günter
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sopran55
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« Antworten #2 am: 31. Mai 2012, 14:54:03 »

Hallo allerseits,

Viel Diskusionen sin für mich Überflüssig.
Ein Programm wo alles kann und nicht's kostet gib es nicht.
Für mich ist das Forum  für Ideen austausch oder Typs weiterzugeben
und nicht für den Frust loszuwerden wenn das Programm nicht alles selber macht.
Arbeit über 20 Jahre mit capella und hatte nie grosse Probleme.


Gruss Hans
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acco-boy
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« Antworten #3 am: 31. Mai 2012, 16:37:35 »

Zitat
... und nicht für den Frust loszuwerden wenn das Programm nicht alles selber macht.

Es ist aber leider so, dass man genau diesen Eindruck gewinnen kann, wenn man sich durch die Unterforen liest.

Zitat
ist das als Aufforderung gemeint zu Primus zu wechseln??

Ich habe das nicht so verstanden, aber die vielen Einträge "Capella kann dies nicht", "Capella macht jenes falsch" oder "... immer noch nicht gelöst" fallen schon auf.

Zitat
Allein schon die Möglichkeit VSTs einzubinden um vernünftige Klänge zu haben oder die Tastatureingabe ...


Das sind sicher gewichtige Argumente für den, der das unbedingt genau so haben will. Für alle anderen aber gibt es Alternativen: Sample-Player mit passenden Klängen über internes MIDI zum Abhören und Tastatureingabe mittels MuseScore und weiterschieben als XML- oder MIDI-File. Alles sicher etwas weniger einfach und komfortabel, aber machbar.

Letztendlich entscheidet doch jeder selbst, worauf er Wert legt oder womit er wie gut arbeitet und kein Programm macht wirklich alles automatisch.
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Gruß Günter
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acco-boy
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« Antworten #4 am: 31. Mai 2012, 18:03:17 »

Zitat
D.h., ich brauche Primus, einen Sampleplayer und Musescore um Capella zu ersetzen

Wenn du das so siehst ... ja (sogar noch ein wenig mehr, denn auch die interne MIDI-Verbindung ist Software). Aber: das alles gibt es kostenlos und einmal eingerichtet läuft es automatisch im Hintergrund.

Tastatur-Eingabe: nun, das ist sicher Gewohnheitssache. Ich habe mich an die Step-Eingabe per Keyboard gewöhnt (auch seit mehr als 20 Jahren) und brauche keine Tastatur-Eingabe.

Fazit: jeder kann sich ein für ihn geeignetes Satzprogramm auswählen (ich denke, es gibt genügend, mit unterschiedlichen Konzepten, und jedes hat seine Stärken und Schwächen). Es passt nur nicht zusammen, sich ständig über etwas zu beklagen und keine Konsequenzen zu ziehen. Beiträge entsprechender Art adressiert man doch wohl besser an den jeweiligen Vertrieb / Support / Programmierer.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #5 am: 31. Mai 2012, 21:51:40 »

Woher kommen die Zitate aus deinen obigen Beiträgen, acco-boy?
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« Antworten #6 am: 31. Mai 2012, 22:11:33 »

Zitat von: "Klaus"
Woher kommen die Zitate aus deinen obigen Beiträgen, acco-boy?
Hmm, vorhin habe ich den zitierten Beitrag auch noch gesehen (habe mir die Referenz leider nicht gemerkt). Jetzt ist der Beitrage nicht mehr da. Macht hier jemand Stimmung und dann einen Rückzieher? Das ist aber garnicht die feine Art...
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Klaus
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« Antworten #7 am: 31. Mai 2012, 22:26:25 »

Habe die Berechtigungen angepasst. Geschriebene Beiträge können nun nicht mehr einfach gelöscht werden... Schade, dass so etwas per administrativen Eingriff "verordnet" werden muss...

Nun bitte wieder back to topic.
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« Antworten #8 am: 31. Mai 2012, 23:05:00 »

Oha, da sind ja mindestens 3 Einträge verschwunden, Ich versuche es also mal aus dem Gedächtnis heraus (auch auf die Gefahr hin, dass ich falsch liege und mir deshalb Kritik einfange):

1. Zitat von sopran55
2. und 3. Zitat aus zwei Beiträgen von W.D. Ebeling

Es gab eigentlich keinen Grund, diese Beiträge zurückzuziehen (oder war das ein technischer Fehler?), deshalb an die Verfasser: nur Mut und wieder hinein damit.
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« Antworten #9 am: 31. Mai 2012, 23:31:30 »

Hallo Günter,

Zitat von: "acco-boy"
Es passt nur nicht zusammen, sich ständig über etwas zu beklagen und keine Konsequenzen zu ziehen. Beiträge entsprechender Art adressiert man doch wohl besser an den jeweiligen Vertrieb / Support / Programmierer.

Warum sollte das nicht zusammen passen? Zu einem Programm, das ich fast täglich benutze und seit sehr vielen Jahren kenne, habe ich auch entsprechend viele kritische Anmerkungen. Das heißt doch nicht, das ich mit diesem Programm grundsätzlich unzufrieden bin. Bei anderen Notensatzprogrammen, wie z.B. PriMus, kann ich mir nur ein sehr grobes Urteil erlauben. Bei Capella kenne ich kleine und kleinste Macken, Fehler und Unschönheiten. Bei PriMus fehlt mir eine Noteneingabe über die Tastatur und exakte numerische Formatierungen. Letzteres ist ein erster, grober Eindruck, aber dennoch ein k.o. Kriterium für mich.

Es muß schon sehr sehr viel passieren, bevor ich mein Notensatzprogramm wechseln würde. Eine Konvertierung der Partituren ist nicht möglich. Nein, da ist Widerspruch zwecklos. Zwinker Aufwendig optimierte Partituren sind nicht von einem zum anderen Notensatzsatzprogramm übertragbar, ohne alle per Hand optimierten Notensatzspezialitäten neu anzupassen.
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Jürgen Hans
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« Antworten #10 am: 31. Mai 2012, 23:52:24 »

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« Antworten #11 am: 01. Juni 2012, 06:57:14 »

Zitat von: "Jürgen Hans"

Zitat
Rechtliche Verbindlichkeit der reformierten Rechtschreibregeln
...Eine über den schulischen Rahmen hinausgehende rechtliche Verbindlichkeit existierte vor der Reform nicht und wurde mit der Reform auch nicht eingeführt, wie nicht zuletzt das Bundesverfassungsgericht in mehreren Entscheidungen erklärte
Also konzentrieren wir uns mehr auf die Inhalte der Beiträge. Nebenbei habe ich den Eindruck, daß  Teufel hier durchaus "nicht deutsch Muttersprachler" mitlesen und -schreiben und die wollen wir doch nicht vergrämen...  Lachen
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« Antworten #12 am: 01. Juni 2012, 08:48:09 »

Zitat von: "grudolph"
Eine Konvertierung der Partituren ist nicht möglich. Nein, da ist Widerspruch zwecklos. Zwinker Aufwendig optimierte Partituren sind nicht von einem zum anderen Notensatzsatzprogramm übertragbar, ohne alle per Hand optimierten Notensatzspezialitäten neu anzupassen.
Eine Konvertierung ist möglich. Dass danach aber nochmals Feinarbeit zu leisten ist, stimmt.
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« Antworten #13 am: 01. Juni 2012, 10:29:24 »

Hallo Klaus,

was ich mit 'Konvertierung' meinte, hatte ich bewußt näher beschrieben. Es würde mir eben nicht reichen, die eigentlichen Noten und die groben Formatierungen in ein anderes Programm rüber zu bringen. Das geht natürlich. Für ein einfaches Lied mag das ja noch reichen, aber bei einem komplexen und aufwendig optimiertem Notensatz sieht das anders aus. Genau diese notwendigen Feinarbeiten führten mich zu der Aussage "nicht möglich". Eine 18-seitige Capriol Suite von Peter Warlock würde ich so definitiv nicht nachbearbeiten wollen.
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fueschtel
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« Antworten #14 am: 01. Juni 2012, 10:32:35 »

Hallo zusammen,

ich sehe es wie Gisbert. Auch ich benutze capella seit vielen Jahre, kenne etliche Macken und wünsche mir in erster Linie mehr Kundenorentierung seitens des capella-Verlages. Ein Wechsel ziehe ich nicht in Betracht, das anstehende Feintuning würde mir, bei meiner vielzahl von Partituren, zu viel Arbeit bedeuten. Letztlich ist die persönliche Empfindung und Einstellung zu einem Programm, egal welche Richtung, sehr entscheidend.
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Gruß Manfred

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