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Autor Thema: Wunschliste für PriMus  (Gelesen 7087 mal)
acco-boy
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« am: 03. Juli 2011, 17:12:37 »

Hallo an alle Primus-User (und solche die es werden wollen),

obwohl ein ähnliches Thema bereits im Forum steht, habe ich aus zwei Gründen ein neues eröffnet:

1. Die Einträge dort sind nun doch schon ziemlich alt
2. es ging dort dann sehr schnell um die Tastatureingabe von Noten

Da aber derzeit nach meinen Infos von der Musikmesse schon an der Version 2.0 gearbeitet wird, sollte wieder mal Bilanz gemacht werden, was den einzelnen Usern wichtig ist (aus der Fülle wird Herr Schardt dann schon eine Auswahl treffen). Als "Appetitanreger" sozusagen mal meine 4 größten Wünsche:

1. für die Funktionen des "Auswahl"-Menüs (neben der reinen Eingabe m. E. die wichtigsten Funktionen) ein Kontext-Menü
2. die Einbindung der Griffschrift für die Harmonika mit automatischer Umwandlung aus Normalsystemen
3. die Überarbeitung der Benutzeroberfläche in verschiedenen Punkten
4. die lebenden Stimmauszüge (aber die werden wohl sicher kommen)

Dazu aber trotzdem die bisher absolut problemlosen Updates beibehalten (drüberbügeln und fertig).

So, jetzt bin ich mal gespannt, was hier alles an Wünschen / Vorschlägen etc. zusammen kommt.
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #1 am: 03. Juli 2011, 17:19:50 »

Mir wäre vor allem ein optisches Lifting der Benutzeroberfläche wichtig. PriMus ist ein exzellentes Programm - und hätte es verdient, auch in exzellentem Look dazustehen.

Was ich mir an Funktionalität endlich wünsche: Dialogfelder für exakte Positionierung mittels Zahleneingabe (betrifft auch den Liedtextabstand).
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« Antworten #2 am: 03. Juli 2011, 19:34:59 »

Zitat von: "Klaus"
Mir wäre vor allem ein optisches Lifting der Benutzeroberfläche wichtig. PriMus ist ein exzellentes Programm - und hätte es verdient, auch in exzellentem Look dazustehen.
Ööm, das ist mir eigentlich ziemlich egal. Meistens steht ein "excellenter Look" dann doch der Funktionalität im Wege. Und die ist mir letztendlich doch wichtiger.

Zitat von: "Klaus"
Was ich mir an Funktionalität endlich wünsche: Dialogfelder für exakte Positionierung mittels Zahleneingabe (betrifft auch den Liedtextabstand).
Dafür Schon lange meine Rede.

Zitat von: "acco-boy"
es ging dort dann sehr schnell um die Tastatureingabe von Noten
Ist aber immer noch "pending".

Meine persönliche Wunschliste (ohne Anspruch auf Vollständigkeit, nur was mir jetzt gerade so einfällt)

  • Scriptengine (Damit man sich wiederholende Schritte automatisieren kann. Meine Liste von Scripten, die ich dann schreiben würde, füllt inzwischen Seiten )[/*]
  • Freie Gitarrenakkorde (sprich selbst definierte Griffe) und überhaupt freie Akkordbezeichnung (es gibt immer noch Akkorde, die man in Primus nicht eingeben kann).[/*]
  • Midi-Controls (für Bends, Volumenänderung, Tempoänderung, aber auch erweiterte Ansteuerung von Synthesizern)[/*]
  • Neben Takt- und Noten- auch einen Kopfauswahl-Modus (z.B. in verschiedenen Akkorden einzelne Köpfe markieren und bei diesen dann Kopfform, Vorzeichen u.a. über Auswahl/... ändern)[/*]
  • Grafische Visualisierung und Eingabe sowie Copy&Paste von Velocity (Notenkopflautstärke) und Duration (Klangdauer), jeweils wieder Akkord oder Kopfbezogen[/*]
  • UTF8 Unterstützung (Latin1, Chinesisch, Kyrillisch und u.a. gemischt in einem Text)[/*]
  • Dokumentiertes Dateiformat (für externe Dateibearbeitung, Dateisuche etc.)[/*]
  • Beliebige Notenfonts[/*]
  • Beliebige Repeats (also z.B ||:pattern1 8x:|| ||: pattern2 16x:|| . Bisher ist bei Primus bei 6x schluss.)[/*]
So, das reicht erstmal, obwohl mir bestimmt noch mehr einfallen würde
Grüße Jørgen
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« Antworten #3 am: 08. Juli 2011, 21:59:38 »

Genug Arbeit für 20 Programmierer!  :engel:  :verschwoer:

Ich übe mich einfach mal in Geduld und warte...  :kirche:
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Grüße, Carsten
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« Antworten #4 am: 13. Juli 2011, 19:35:00 »

Ja, Geduld ist eine Tugend ... und die habe ich nicht, wenn es um Verbesserungen in Primus geht. Deshalb halte ich es lieber mit Klaus:
Zitat
Was ich mir an Funktionalität endlich wünsche: Dialogfelder für exakte Positionierung mittels Zahleneingabe (betrifft auch den Liedtextabstand).
Auch ich stelle Positionen gerne mit Zahlenwerten ein, will aber mindestens wissen, um wieviel z. B. verschoben wird. Alles "auf Sicht" zu machen hinterlässt manchmal ein etwas unsicheres Gefühl.

Dazu noch ein Beispiel (Unterstellen von Vorzeichen): schon bei einer Sexte lassen sich zwei Vorzeichen senkrecht übereinander positionieren, aber Primus macht das nicht automatisch und das kann auch nicht umgestellt werden. Nun kann man zwar das untere, nach links ausgerückte Vorzeichen manuell verschieben, das Maß der Verschiebung bleibt aber unbekannt. Mitten in einem Takt macht das ja nichts aus, da hier der Platz vom Hinterfleisch der Vornote genommen wird. Am Taktanfang aber müsste man streng genommen die Noten um den gleichen Betrag zurück schieben, dann stimmt der Abstand vom Taktstrich wieder.

Positionierung mit Zahlenangaben und Anzeige beimder Werte beim Verschieben mit der Maus wäre für mich das absolute Minimum.
Besser: alle möglichen Werte einstellbar machen (für einen sog. „House Look“):
Notenfont, Hinterfleischwerte, sonstige Abstände, Strichstärken, Größe/Skalierung, Farbe und Position von Symbolen, und und und ...
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Gruß Günter
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Klaus
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« Antworten #5 am: 02. April 2012, 10:22:11 »

Wann kommt PriMus 2.0 nun eigentlich?
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« Antworten #6 am: 02. April 2012, 12:16:54 »

Hallo Klaus,

das weiß ich leider auch nicht, aber ich warte auch schon sehnsüchtig darauf.

Ich fürchte allerdings, das wird noch eine Weile dauern.
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« Antworten #7 am: 18. April 2012, 18:37:53 »

geplant war ursprünglich ja quasi jetzt. Also im Frühjar 2012. Da aber Softwareentwicklung nie gut abzuschätzen ist, weil sich auf die letzten 100 Meter noch die komischsten Probleme auftuen können, hält CS sich derzeit bedeckt... Meine Prognose ist Ende des Jahres, aber das ist inoffiziell.

Offiziell gilt: Wenn es da ist, ist es da.  Keks
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Grüße, Carsten
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« Antworten #8 am: 22. April 2012, 12:39:34 »

So - leider viel zu spät, aber vielleicht bringt es doch etwas: Zwinker

Als PriMusnutzer habe ich selbstverständlich ganz dringende Verbesserungsvorschläge. Kurz zu mir: ich suche ein Notationsprogramm, mit dem man schnell und flüssig - ohne den kreativen Prozess immer zu unterbrechen - komponieren kann. PriMus hat hier ja wirklich wunderbare Ansätze.

Das Mittel der Wahl bei der "Schnelleingabe" ist natürlich das "Einspielen direkt" mit einer Tastatur. Und hier fangen dann alle Probleme an und müßte PriMus noch nachbessern. Ich fang mal von hinten an (erst die Nachbesserungen, dann die weiterführenden Wünsche):

1. Zum einspielen wählt man aus Synchronisationsgründen oft viel langsamere Tempi, als dann im Original. PriMus fehlt die Funktion, den Klick auf 1/8, 1/16, oder 1/32 schalten zu können! Ganz dringend. Was nützt mir ein langsames Tempo, wenn ich ungenau spiele, weil die Zeit zwischen den Klicks zu groß ist.

2. "Vortakte" und Einzähler: Der Punkt, ab dem PriMus "aufnimmt", müßte frei wählbar sein. Auch wenn gar nix auf den Notenlinien steht. Vielleicht hat man ja ein Thema für takt 32 und will dort anfangen und das Vorspiel später machen... Und jetzt der größte Bug: PriMus kommt nicht mit wechselnden Taktarten klar, was die Vorzähler betrifft. Es müßte sichergestellt sein, daß, wenn ich z.b. in einem 5/4 takt bin -dann kommt Taktwechsel auf 3/8, bei Aufnahmebeginn 3/8, auch die Vorzähler schon in 3/8 sein müssen. Das als Beispiel. Generell fehlt hier PriMus noch eine praktische Lösung des Einspielfeatures.  Wünschenswert wären (wie damal in Notator) Möglichkeiten, z.b. erstmal alles 4händig einzuspielen und dann mit der Maus z.b. eine Linie zu ziehen, die die noten auf die Systeme verteilt.

3. MIDI...... Klar, immer wieder DIE Schwachstelle bei allen Programmen. Jeder hat hier sicher schon Nerven gelassen. Ich wünschte mir von PriMus eine Art Extraprogramm, ein Midianalysetool, wo ich quasi die gesamte Midiumgebung analysieren, einstellen, korrigieren kann und dann (wenn alles passt) ich PriMus starte und anfangen kann. Die Abstürze, weil sich irgendwie MIDI aufgehangen hat (z.b. beim "Test" in PriMus) sind bei mir unzählig und Windows geht ja nicht grad kulant mit Treiberproblemen um... Also: Ein Extraprogramm, um eine defintiv funktionierende MIDI-Umgebung herzustellen - das wärs. Könnte man dann auch generell für Windows anbieten und ALLE Notationssoftwarenutzer hätten ein machtvolles Tool für die Arbeit mit Keyboard.

Ich denke, daß so viele nur über PC-Tastatur arbeiten, liegt mit Sicherheit daran, daß eben die Midieinbindung nicht wirklich stabil ist.

4. Kleine Zwischenrufe (gestern bemerkt): Hat man in einem System Stimme 1 eingegeben und danach Stimme 2 und möchte an Stimme 2 einen "freien haltebogen" anbringen, so machts PriMus doch an Stimme 1... Zwinker

5. Schön wäre auch so eine Art Bildschirmlupe o.ä.: Man stellt die Gesamtansicht ja so klein wie möglich, um die Partitur zu überblicken. Will man nun mit der Maus etwas ändern, so ist es oft sehr krampfig "zu treffen". Eine Bildauschnittsvergrößerung (Doppelklick rechte Maustaste z.b., Voreinstellung wieviel Takte dann größer angezeigt werden sollen) wäre schnell, einfach und effektiv.
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acco-boy
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« Antworten #9 am: 22. April 2012, 22:41:15 »

Hallo,

kurze Kommentare zu den Punkten 4 und 5:

zu 4: kann ich so nicht nachvollziehen. Freie Haltebögen sind eine Auswahl-Funktion, es kommt also auf die genaue Auswahl an. Du musst also die gewünschte Stimme (!) auswählen, bei zwei Stimmen durch Klicken oberhalb (obere Stimme) bzw. unterhalb (untere Stimme) der mitlleren Notenlinie. Dann passt alles.

zu 5: versuche mal Rechtsklick auf eine freie Stelle (in der Nähe der größer gewünschten Stelle, aber so, dass kein Symbol unter dem Mauszeiger liegt), halte die rechte Maustaste gedrückt und bewege das Scrollrad. Die Darstellung kann dadurch stufenlos in der Größe variiert werden, für mich einfach zu bedienen und sehr variabel. Ansonsten helfen vielleicht F2 (vergrößern) und F3 (verkleinern).
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« Antworten #10 am: 23. April 2012, 11:49:35 »

Punkt 1 und  2 haben mit Sicherheit Berechtigung und auch ich bin gespannt, in wiefern die Record Funktion ausgebaut werden wird.

zu 3) MIDI ist mir bei PriMus noch NIE "abgestürzt"... manchmal sind die auto-Konfigurationen falsch, aber dann kann man im System oder in den MIDI-Geräte Einstellungen in PriMus eigentlich immer alles richtig einstellen.

zu 4) nicht nachvollziehbar... Tipp: Noten-(nicht Taktblock-!!)Markierung ist je nach Stimme dunkelblau oder dunkelrot... 1. Markieren, 2. "H" drücken. fertig.

zu 5) also kein Programm hat sooo viele versch. Zoom-Möglichkeiten wie PriMus!! Ein Blick ins Handbuch hilft. Zwinker Gehen würde auch Rechtsklick und anschließend gleichzeitiger Linksklick, danach die Maus horizontal zu dir hinziehen oder von dir wegbewegen... Sollten dir die vielen Funktionen von PriMus noch nicht reichen, so geht ab Windows 7 immer noch "Win" + "+"/"-", da kannst du deinen Kompletten Bildschrim nach Belieben, oder auch nur einen kleinen Kasten um die aktuellen Note zoomen... Smile besser ist aber meiner Meinung nach immer noch das ganze in PriMus selbst zu machen...
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« Antworten #11 am: 23. April 2012, 11:55:40 »

Zitat von: "maffyn"

kurz zu mir: ich suche ein notationsprogramm, mit dem man schnell und flüssig- ohne den kreativen prozess immer zu unterbrechen- komponieren kann. primus hat hier ja wirklich wunderbare ansätze.
Oh ha, ein neuer PriMus-Foren-Nutzer! Smile
Wilkommen im Forum!!
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« Antworten #12 am: 24. April 2012, 10:04:12 »

danke erstmal für die kurzen antworten.

acco boy: woran es auch immer liegt, aber mir ist es so...: ich schalte die stimme um im system,wähle die note aus und dann freier haltebogen...primus machts trotzdem an stimme 1.

zu der lupe: ok, das sin einige ansätze, werde ich probieren. trotzdem: nicht umsonst sprach ich von lupe... im bereich bildbearbeitung (foto) bin ich relativ bewandert und auch dort ist es ja kein problem zu zoomen, trotzdem gibt es für viele funktionen (pipette, histogramm etc.) diese lupenfunktion. das ist einfach noch was anderes. wenn ich wegen jeder einzugebenden note erst rumzommen muß, ist das unkomfortabel.

man möchte ja das "ganze" im auge behalten, muß es evtl. bei größeren partituren auch. ich fänd es hilfreich  bei überblick über alle stimmen, dann genau dort, wo ich etwas ändern muß, oder einfügen, eine partielle vergrößerung zu haben.
wie schon geschrieben: ich suche kein programm, wo ich fertige kompositionen dann notiere, oder woanders was abschreibe, sondern ein programm, daß ich WÄHREND des kompositionsprozesses so schnell, flüssig und komfortabel bedienen kann, das es mich nicht ablenkt. jeder klick kann da zuviel sein. primus ist ja da bis jetzt für mich das einzigste programm, was überhaupt in die richtung geht. ich habe extra deswegen ein riesenbildschirm (UWXGA, bzw. den 27" imac) mit hoher auflösung, damit ich die ganze partitur überblicken kann. damit komme ich auch ganz gut klar, nur ist es dann für die eingaben (bezüglich der korrekten mausposition) zu klein.

zu überlegen wäre im übrigen, ob man so ein notationsprogramm nicht besser mit einem grafiktablett bedienen könnte?... dort hat man seinen stift und kann damit sehr gut schreibtischmäßig agieren. also ich möchte explizit anregen, hier mal über den tellerrand zu schauen, wie andere sparten das handhaben (im wahrsten sinne des wortes). im audiobereich gibt es ja diese extra controller, damit habe ich aber keine erfahrung.
fakt ist aber, das die maus so oder so, eine relativ unergonomische, unpraktische krüppelei darstellt.
deswegen ja auch meine dringende bitte, die eingabe per keyboard so komfortabel wie möglich auszubauen.

ansonsten: ja, ich freue mich das forum hier gefunden zu haben und sicher hole ich mir hier einigen rat.

bezüglich midi: als profimusiker arbeite ich damit schon seit fast 20 jahren. ich habe auhc mit primus schon funktionierende konstellationen gehabt (wenn man dann alles so angeschlossen läßt und das ganze system dann so wieder hoch und runterfährt). aber sowie man andere geräte einstellt, anschließt etc. sind die abstürze sehr häufig. das liegt sicher hauptsächlich an windows, aber die einstellmöglichkeiten in primus sind mir hier zu begrenzt (z.b. keine latenzeinstellung!). da war finale wirklich besser.

nur als beispiel: um das latenzproblem zu umgehen und trotzdem (! d.h. es ginge im normalbetrieb gar nicht!!!) mit klick einspielen zu können, mache ich es so, daß primus intern über den PC den klick sendet und die vorhandenen stimmen abspielt, ich aber die neu einzuspielende stimme mir DIREKT vom keyboard auf die anlage lege, um die latenz auszutricksen. so geht es zwar, aber das ist schon ein bißchen seehr umständlich. deshalb: ein extra programm, wo ich die gesamte midiumgebung bei angeschaltetem rechner (!!!) einstellen und konfigurieren kann, incl. latenz; das wäre schon was. das primus einfach abstürzt, wenn der interne miditest z.b. versagt, ist ja kein primusproblem, sondern ein typisches windowsproblem.
weitere beispiele: ideal wäre z.b. 3 eingabetastaturen (oder wenigstens 2) anschließen zu können (z.b. 2 manuale und 1 pedal) um gleichzeitig in 3 systemen aufnehmen zu können. die zeit und arbeit die man sich dadurch ersparen könnte, wäre enorm. theoretisch geht das (s. "hauptwerk"). da primus sich ja besonders auch an kantoren wendet, ist das durchaus naheliegend. Zwinker
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« Antworten #13 am: 24. April 2012, 14:11:23 »

grad nochmal einiges gecheckt: generell will mein primus mit "stimmen" nicht so gern....da gehts mal so und mal so schief. vorhin hat er zwar die freien HB richtig gemacht, dafür andere Sachen nicht...(verbalkung).
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acco-boy
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« Antworten #14 am: 24. April 2012, 18:11:38 »

Hallo,

da ich nicht glaube, dass es "mein" oder "dein" PriMus gibt (PriMus ist für alle da, die guten Notensatz brauchen), denke ich, dass es doch noch am Markieren der Stimmen liegt und empfehle dir hier, die Seiten 137/138 im Primus 1.1-Handbuch zu lesen.

Das Wichtigste:
beim Markieren ist nur die Position des Mauszeigers im Liniensystem entscheidend und nicht die Tonhöhe (eine Unterstimme kann durchaus mal hohe Töne haben). Das gilt für alle Auswahl-Funktionen, egal ob freie Haltebögen, Balken oder was sonst auch immer. Du musst also nicht genau die "Noten (Köpfe)" markieren, sondern den zur Stimme gehörenden "Streifen".

Zum Einspielen: da gehen deine Ansprüche weit über meine (einfaches Masterkeyboard, meist STEP-Eingabe) hinaus, deshalb nur kurz: es wäre natürlich schön, wenn alle Funktionen integriert wären, aber hast du schon mal darüber nachgedacht, in einen Sequenzer einzuspielen und erst die fertige MIDI-Datei in PriMus zu laden (ggf. in ein separates System, aus dem du nur die benötigten Teile dann überträgst)?
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